Veranstaltungsprogramm der VHB Tagung
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Sitzungsübersicht |
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I-WK: Resilienz für den öffentlichen Sektor: Impulse aus der Forschung zu personellen und organisationalen Herausforderungen in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel
Sitzungsthemen: I-WK, ÖBWL, ORG, PERS
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| Zusammenfassung der Sitzung | ||
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Beteiligte Kommissionen
Thema Öffentliche Institutionen, von Ministerien, über Hochschulen bis hin zu kommunalen Verwaltungen, stehen unter erheblichem Veränderungsdruck. Krisen, Fachkräftemangel, die digitale Transformation und der gesellschaftliche Vertrauensverlust stellen die Organisationen des öffentlichen Sektors vor zentrale Zukunftsfragen. Ihre Resilienz ist jedoch von entscheidender Bedeutung für die Stabilität, Innovationsfähigkeit und Legitimität demokratischer Gemeinwesen. Deshalb ist auch die betriebswirtschaftliche Forschung in der Verantwortung, ihre spezifischen Forschungskompetenzen einzubringen, um die Resilienz des öffentlichen Sektors zu stärken. In dieser I-WK-Session wird die fachliche Expertise der drei beteiligten Kommissionen (Öffentliche BWL, Personal und Organisation) zusammengeführt, um verantwortungsvoll die Herausforderungen und Entwicklungspotenziale des öffentlichen Sektors aus den unterschiedlichen fachlichen Perspektiven systematisch zu beleuchten. Im Zentrum steht die Frage, wie Resilienz im Zusammenspiel von Personal, Organisation und Digitalisierung wissenschaftlich besser verstanden und praktisch gestaltet werden kann und welche zukünftigen Forschungsbemühungen dafür notwendig sind. Am Beispiel der Digitalisierung des öffentlichen Sektors, die durch die Aktivitäten des neu eingerichteten Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung vermutlich weiter Fahrt aufnehmen wird, lässt sich die Notwendigkeit multiperspektivischer Forschung besonders gut verdeutlichen. Die Einführung digitaler Technologien erfordert nämlich nicht nur technische Lösungen, sondern auch die Entwicklung digitaler und KI-bezogener Kompetenzen, die Anpassung organisationaler Strukturen und Prozesse, das Management von Mensch-Technik Interaktionen sowie die Bewältigung des zunehmend akuten Fachkräftemangels. Diese Herausforderungen sind eng miteinander verwoben und erfordern wissenschaftliche Beiträge, die die Spezifika des öffentlichen Sektors ernst nehmen und kleinteilige fachliche Grenzen überschreiten. Um die Herausforderungen der Praxis besser zu verstehen, ist gleichzeitig die Praxisperspektive integraler Bestandteil der Session. Sie dient dazu, konkrete Herausforderungen aus Verwaltung und öffentlicher Organisation deutlich zu machen und zu diskutieren, inwiefern wissenschaftliche Forschung einen konkreten Beitrag zur Lösungspraxis leisten kann, etwa durch stärker anwendungsorientierte Forschung, abgeleitete Impulse für die Politik oder strukturierende Begriffs- und Bezugsrahmenentwicklung, um die Problemstellungen besser zu verstehen. So wird die Brücke zwischen wissenschaftlicher Analyse und gesellschaftlichem Impact geschlagen, um der Verantwortung betriebswirtschaftlicher Forschung besser gerecht zu werden. Ablaufplan der geplanten Session
Kurzimpulse zu personellen und organisationalen Herausforderungen in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel, (je 3-5 Minuten + Kurzreaktion)
Interaktive Kleingruppenarbeit auf Basis von Leitfragen an drei bis vier Thementischen (je Teilnehmerzahl) Rückmeldung ins Plenum mit 2-3 zentralen Erkenntnisse pro Tisch und Vorschläge für Forschungsfragen im Hinblick auf die Resilienz öffentlicher Organisationen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen Abschluss & Weiterführung mit Diskussion möglicher gemeinsamer Aktivitäten | ||
| Präsentationen | ||
Resilienz für den öffentlichen Sektor: Impulse aus der Forschung zu personellen und organisationalen Herausforderungen in Zeiten von Digitalisierung und Fachkräftemangel | ||
