Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Der Körper als Differenzkategorie: Körperbezogener Ableismus und schulische Inklusion
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Workshop
Der Körper als Differenzkategorie: Körperbezogener Ableismus und schulische Inklusion Duale Hochschule Baden-Württenberg (DHBW), Villingen-Schwenningen, Deutschland; , Der Körper spielt eine zentrale Rolle in schulischen Inklusionsprozessen, da er sowohl Ausgangspunkt individueller Identität als auch Gegenstand gesellschaftlicher Normierungen ist. Körperbezogener Ableismus verweist auf Mechanismen der Abwertung, Diskriminierung und Beschämung, die sich an körperlichen Differenzen orientieren, sei es im Hinblick auf Behinderung, Aussehen, Geschlecht, Hautfarbe oder körperliche Leistungsfähigkeit. Im schulischen Kontext werden diese Prozesse besonders wirksam, da hier institutionelle Strukturen, pädagogische Praktiken und Peer-Interaktionen ineinandergreifen und den Umgang mit Körperlichkeit wesentlich mitprägen. Normative Vorstellungen von „Normalität“, etwa hinsichtlich Lern- und Leistungsfähigkeit, sportlicher Kompetenzen oder äußerem Erscheinungsbild, setzen Maßstäbe, an denen Schüler:innen gemessen werden. Dies kann zur Stabilisierung von Ungleichheiten führen, wenn Abweichungen als Defizite markiert und nicht als Ausdruck menschlicher Vielfalt verstanden werden. Im Fokus steht somit die Frage, wie Schulen nicht nur Orte der Reproduktion von Normen und Ausschlüssen sind, sondern zugleich auch Potenziale zur Förderung einer diversitätssensiblen Körperkultur entfalten können. In diesem Spannungsfeld zeigt sich, dass Inklusion nicht allein ein didaktisches oder organisatorisches Konzept ist, sondern tief in gesellschaftliche Vorstellungen von Körper, Normalität und Teilhabe eingebettet bleibt. | ||