Programme de la conférence
Vue d’ensemble et détails des sessions pour cette conférence. Veuillez sélectionner une date ou un lieu afin d’afficher uniquement les sessions correspondant à cette date ou à ce lieu. Cliquez sur une des sessions pour obtenir des détails sur celle-ci (avec résumés et téléchargement si disponibles).
|
Récapitulatif du jour |
| Session | ||
Kooperativ hoch 3 an der PH Luzern – Kooperation horizontal, vertikal, innen, aussen und zwischendrin
| ||
| Présentations | ||
Workshop
Kooperativ hoch 3 an der PH Luzern – Kooperation horizontal, vertikal, innen, aussen und zwischendrin Pädagogische Hochschule Luzern, Schweiz; , 2021 hat die PH Luzern ihr Curriculum in Sonder- und Heilpädagogik komplett erneuert – auch mit Blick auf die nationalen und internationalen Entwicklungen (z.B. bezogen auf die Umsetzungen des Sonderpädagogik-Konkordats [2007] in den Kantonen oder der UN-BRK). Der gesamte Prozess der Entwicklung eines Kerncurriculums (vgl. Müller et al., 2024) fand in enger Zusammenarbeit zwischen der Ausbildung für Lehrpersonen der Sekundarstufe I (Profil HP SEK I), des Masterstudiengangs in Schulischer Heilpädagogik (MA SHP) sowie der Weiterbildung (MAS IF) statt. Im Verlauf der Entwicklungen wurde schnell deutlich: Nicht nur inhaltlich veränderte sich Einiges. Ein Aspekt, der sich wie ein roter Faden sehr prägnant durch die Entwicklung und das seither laufende Curriculum an der PH Luzern zieht: Kooperation. Auf organisationaler und personeller Ebene hat sich die Zusammenarbeit sowohl zwischen den erwähnten Studienangeboten der Hochschule, aber v.a. auch unter den Dozierenden intensiviert: Es ist neu nicht mehr möglich, ohne Kooperation in der Lehre tätig zu sein. In Fach- und Modulteams werden alle Modulanlässe gemeinsam verantwortet – die Dozierenden unterrichten sowohl in den Masterstudiengängen SEK I und SHP als auch in den entsprechenden CAS des MAS IF. Auch die Kooperation unter den Studierenden hat sich verändert: Das Curriculum funktioniert «präsenzreduziert», das bedeutet, dass viel Vor- und Nachbereitung im Selbststudium geleistet wird und die Präsenzveranstaltungen konsequent den Austausch und die Zusammenarbeit im Lernen aufgreifen, Das wird z.B. gut sichtbar in den Praxis- und Mentoratsgruppen, in denen der Transfer des Kompetenzerwerbs in die individuelle Praxis in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern der Studierenden bearbeitet wird. Die Thematik wird zusätzlich durch das Themenfeld «Zusammenarbeit & Beratung ZB» mit verschiedenen Modulanlässen repräsentiert. Kooperation von Lehrpersonen und weiteren Fachpersonen stellt gemäss z.B. Lütje-Klose et al. (2024) oder Kummer Wyss (2017) eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung schulischer Inklusion dar. Entsprechend zielen die im Rahmen der «ZB-Module» zu erbringenden Studienleistungen darauf ab, dass die Studierenden ihre professionelle Rolle in der Zusammenarbeit in ihren konkreten systemischen Zusammenhängen reflektieren und weiterentwickeln – bezogen auf förder- und unterrichtsbezogene Kooperation, multiprofessionelle Teamarbeit, alternative Tätigkeitsfelder sowie Beratungsaufgaben. Zentral für die Weiterentwicklung dieser für uns alle anspruchsvollen Thematik der Kooperation sind deshalb auch immer wieder Feedbackschleifen mit den Studierenden. Das Jahresmotto im Studienjahr 2025-26 lautet «kooperativ3». Im Frühling 2026 bitten wir deshalb die Studierenden sich zu ihren Kooperationserfahrungen im Studium und in ihren beruflichen Kontexten zu äussern. Im Workshop geben wir einerseits einen Einblick in Momente der Kooperation in der Lehre und wie wir sie anstossen. Zum anderen präsentieren wir die Ergebnisse der Feedbackschleife mit den Studierenden. Wir laden die Anwesenden ein, systemisch-lösungsfokussiert unsere Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zu sichten, zu diskutieren, aus ihrer Warte zu spiegeln und mit eigenen Kooperationserfahrungen anzureichern. Literatur Kummer Wyss, A. (2017). Kooperativ Unterrichten. In A. Buholzer & A. Kummer Wyss (Hrsg.), Alle gleich – alle unterschiedlich. (S. 151-161). Klett Kallmeyer Müller, T., Egger Tresch, I., Eigenmann, S. & Zobrist, B. (2024). Ein Kerncurriculum als Fundament für die Durchlässigkeit von heilpädagogischen Studienangeboten. Überlegungen und erste Erfahrungen zum neuen, leistungsbereichsübergreifenden Studienkonzept an der PH Luzern. Schweizerische Zeitschrift für Heilpädagogik, 30(05), S. 2-8. Sonderpädagogik-Konkordat (2007). Interkantonale Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik. https://www.edk.ch/de/themen/sonderpaedagogik [Zugriff: 22.10.2025] UN-BRK: Behindertenrechtskonvention, vom 13. Dezember 2006, durch die Schweiz ratifiziert am 15. April 2014, in Kraft seit dem 15. Mai 2014, SR. 0.109. https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2014/245/de [Zugriff: 22.10.2025] Lütje-Klose, B., Wild, E., Grüter, S., Gorges, J., Neumann, Ph., Papenberg, A. & Goldan, J. (2024). Kooperation in inklusiven Schulen. Ein Praxishandbuch zur Kooperation in multiprofessionellen Teams und mit Eltern. transcript. Links Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik der Pädagogischen Hochschule Luzern: https://www.phlu.ch/studium/studiengaenge/schulische-heilpaedagogik.html [Zugriff: 22.10.2025] Masterstudiengang Sekundarstufe I – Studienprogramm Profil Heilpädagogik. Pädagogische Hochschule Luzern: https://www.phlu.ch/studium/studiengaenge/sekundarstufe-1.html# [Zugriff: 22.10.2025] MAS Integrative Förderung der Pädagogischen Hochschule Luzern: https://www.phlu.ch/weiterbildung/studiengaenge/mas-integrative-foerderung-84186.html [Zugriff: 22.10.2025] | ||