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Sitzungsübersicht
Sitzung
Expertise entwickeln - ein spannender, harter, intensiver, … aber beglückender Weg - Symposium
Zeit:
Freitag, 11.11.2022:
13:45 - 15:15

Chair der Sitzung: Silke Rogl, PH Salzburg / ÖZBF, Österreich
Ort: Musikraum AEG.24

AEG.24

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Präsentationen
13:45 - 15:15

Expertise entwickeln - ein spannender, harter, intensiver, … aber beglückender Weg

Chair(s): Rogl, Silke (PH Salzburg / ÖZBF, Österreich)

“Ich glaube niemandem, der sagt, dass alles immer lustig und einfach war. Bei Spitzensportlern und Musikern geht es nur mit Disziplin von Anfang an.“ (Grubinger 2014)

Drei Studierende geben Einblick in ihren persönlichen Weg, ihre Entwicklung, ihre Erfolge und Herausforderungen: Curtis besticht durch sein musikalisches Talent, Paula durch ihre Begabung in Physik, Philipp durch seine philosophische Expertise.

Diese drei exemplarischen Einblicke in Expertiseprozesse werden theoretisch gerahmt und untermauert mittels aktueller Talent-Entwicklungsmodelle und deren Implikationen auf Begleitung und Förderung von Begabten.

Im Anschluss an die Präsentation sollen in der Diskussion mit dem Publikum personelle Schlüsselkompetenzen in der Expertise-Entwicklung sowie klare Aufträge an die Förderer erörtert werden.

Das Hochschulnetzwerk Begabungsforschung und -förderung Salzburg der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig, der Universität Mozarteum und der Universität Salzburg versteht sich als lokales Netzwerk, um den Aufbau, die Entwicklung und die Implementierung eines national und international vernetzten Schwerpunktes in Begabungsforschung und Begabungsförderung am Standort Salzburg voranzutreiben.

Die Partnerinstitutionen werden im Hochschulnetzwerk vertreten von Bettina Bussmann, Alexander Strahl (beide Universität Salzburg), Andreas Weber (Universität Mozarteum), Elisabeth Bögl und Silke Rogl (beide Pädagogische Hochschule Salzburg).

 

Beiträge des Symposiums

 

Produkt braucht Person und Prozess – Schlüsselkomponenten der Exzellenzförderung

Bögl, Elisabeth
PH Salzburg / ÖZBF

Der Vortrag arbeitet zentrale personelle „Schüsselkomponenten“ in der Begabten- und Exzellenzförderung heraus und untermauert damit die drei Einzelbeispiele des Symposiums (aus Musik, Physik und Philosophie) auf theoretischer Ebene. Auf Basis des Talent Development MEGA-Models (Subotnik, Olszewski-Kubilius & Worrell 2011), der Kreativitätsforschung (Csikszentmihalyi 2011; Csikszentmihalyi et al. 2017) sowie des systemischen Aktiotop-Modells (Ziegler 2005, 2008) werden wichtige intrapersonelle Aspekte im Fördergeschehen wie Selbstwirksamkeit, Ausdauer und Durchhaltevermögen sowie Flow-Erleben und die „komplexe, kreative Persönlichkeit“ aufgegriffen und mit empirischen Belegen gestützt. Auch das teils von Polaritäten gekennzeichnete Verhältnis zwischen diesen Aspekten soll diskutiert werden. Abschließend wird „mBET-Excellence“ – ein die Gesamtpersönlichkeit fokussiertes Coachingkonzept – vorgestellt, welches leistungsstarke und motivierte Studierende auf ihrem Weg der Exzellenzentwicklung begleitet und genau diese intrapersonellen Faktoren sowie die Suche nach der „personalized Niché“ (dem besonderen Alleinstellungsmerkmal in der jeweiligen Domäne) adressiert.

 

Begabungsförderung durch und in Philosophie & Physik

Bussmann, Bettina1, Strahl, Alexander2
1FB Philosophie GW, Universität Salzburg, 2FB Chemie und Physik der Materialien, SoE, Universität Salzburg

Begabungsförderung durch und in Philosophie

Die Philosophie (bzw. das Philosophieren) gehört zu den Fächern, die sich für die Begabungs- und Begabtenförderung besonders eignen, da sie auf einen großen Gegenstandsbereich angewendet werden kann: Fast jedes Fach ist mit philosophischen Fragen konfrontiert, sei es im theoretischen Bereich (z.B. naturwissenschaftliche Grundlagenfragen) oder im angewandten Bereich (z.B. ethische Probleme).

Im Beitrag wird zunächst von Erfahrungen in der schulischen Begabtenförderung (Klassenstufe 5 bis 12) im Fach Philosophie berichtet. Davon ausgehend werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der schulischen zur universitären Begabungs- und Begabtenförderung besprochen. Im Anschluss wird ein kurzes Interview mit Philipp gezeigt, einem ehemaligen Studierenden und jetzigen Doktoranden der Philosophie am MIT Boston. Darin wird der Frage nach förderlichen und hinderlichen Faktoren bei Identifizierung und individueller Begleitung von begabten Studierenden in zunehmend komplexen, digitalisierten und genormten universitären Rahmenbedingungen nachgegangen.

Vorstellung des International Young Physicists’ Tournament

Paula wird über ihre Erfahrung beim International Young Physicists’ Tournament IYPT berichten und Einblick in ihre Erfahrungen dabei geben, sich international mit anderen begabten Schüler*innen zu messen. Außerdem wird sie über Höhen und Tiefen bei der Beschäftigung mit der Physik erzählen.

 

Besonderheiten und Schlüsselkomponenten in der Ausbildung musikalisch Hochbegabter

Weber, Andreas
Universität Mozarteum

Als kurze Darstellung des Leopold-Mozart-Instituts für Hochbegabungsförderung an der Universität Mozarteum und der Inhalte der Begabungsfindung und Begabungsförderung in Rück- und Vorschau werden folgende Fragestellungen behandelt:

- Woran erkennt man musikalische Hochbegabung

- Wie sieht die künstlerisch pädagogische Begleitung und Förderung von jungen Studierenden aus?

- Was sind die Besonderheiten in der Ausbildung musikalisch Hochbegabter?

- Welches sind dabei die Schlüsselkomponenten und -kompetenzen?

Anschließend folgt eine musikalische Präsentation eines Jungstudierenden der Universität Mozarteum.



 
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