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Sitzungsübersicht
Sitzung
Digitale Drehtür
Zeit:
Freitag, 11.11.2022:
15:30 - 16:30

Chair der Sitzung: Johanna Gschaider, PH Salzburg / ÖZBF, Österreich
Ort: Seminarraum D2.01

D2.01 24TN

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Präsentationen
15:30 - 16:00

Das „Drehtürmodell“ wird digital – Konzept und wissenschaftliche Begleitung

Greiten, Silvia1; Rastede, Michaela2

1Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland; 2Landesinstitut für Schule, Vernetzungsstelle Begabungsförderung

Das „Drehtürmodell“ zählt im deutschsprachigen Raum zu den bekanntesten Konzepten der Begabungsförderung (Greiten 2016). Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zur Förderung von Schüler*innen in Enrichmentangeboten (Renzulli 1977) entwickelten Renzulli und Reis (1981) das „Drehtürmodell“: Schüler:innen können den regulären Unterricht auf Zeit verlassen. Das Konzept setzt u.a. auf Interesseleitung, intrinsische Motivation, Selbstregulation und Begabungsentfaltung durch die Arbeit an selbstgewählten Themen und Projekten. Zum Beginn der Pandemie 2020 wurde in einer länderübergreifenden Initiative das Drehtürkonzept in den digitalen Raum verlagert: Die „Digitale Drehtür“ (www.digitale-drehtuer.de) intendiert, mit Angeboten in „Inspirationweeks“ Schüler*innen bundesweit zu vernetzen und sie mit Anbietenden unterschiedlicher Professionen zusammenzubringen, Potenziale zu entdecken und zu fördern. Dazu verlassen Schüler*innen für einige Stunden den regulären Unterricht, wechseln in den digitalen Raum und arbeiten auf neuartige Weise an Themen. In dem Beitrag werden die wissenschaftliche Begleitung der Digitalen Drehtür und Ergebnisse aus Evaluationen der Angebote (Fragebogenstudie) mit dem Fokus auf Konzeptentwicklung mit Qualitätsstandrads, auf schulsystemische Bedingungen zur Teilnahme an dem Projekt und zu Einschätzungen von Schüler*innen zu den Angeboten vorgestellt.

Greiten, S. (2016). Das „Drehtürmodell“- theoretische Grundlagen und Weiterentwicklung. In S. Greiten (Hrsg.), Das Drehtürmodell in der schulischen Begabtenförderung. Studienergebnisse und Praxiseinblicke aus Nordrhein-Westfalen (S. 8–19). Karg-Stiftung.

Renzulli, J. S. (1977). The enrichment triad model: A guide for developing defensible programs for the gifted and talented. Mansfield Center C.T.: Creative Learning Press.

Renzulli, J. S., Reis, S. M. & Smith, L. H. (1981). The Revolving Door Identification Model. Mansfield Centre: Creative Learning Press.



16:00 - 16:30

Die "Digitale Drehtür" als neuartige Lernsituation in der Begabungsförderung

Rastede, Michaela1; Greiten, Silvia2

1Landesinstitut für Schule, Vernetzungsstelle Begabungsförderung; 2Pädagogische Hochschule Heidelberg

Ausgehend von grundlegenden Überlegungen zur Förderung von Schüler*innen in Enrichmentangeboten (Renzulli 1977) entwickelten Renzulli und Reis (1981) das „Drehtürmodell“: Schüler:innen können den regulären Unterricht auf Zeit verlassen. Das Konzept setzt u.a. auf Interesseleitung, intrinsische Motivation, Selbstregulation und Begabungsentfaltung durch die Arbeit an selbstgewählten Themen und Projekten. Zum Beginn der Pandemie 2020 wurde in einer länderübergreifenden Initiative das Drehtürkonzept in den digitalen Raum verlagert: Die „Digitale Drehtür“ (www.digitale-drehtuer.de) intendiert, mit Angeboten in „Inspirationweeks“ Schüler*innen bundesweit zu vernetzen und sie mit Anbietenden unterschiedlicher Professionen zusammenzubringen, Potenziale zu entdecken und zu fördern. Dazu verlassen Schüler*innen für einige Stunden den regulären Unterricht, wechseln in den digitalen Raum und arbeiten auf neuartige Weise an Themen. In dem Beitrag werden ausgewählte und evaluierte Angebote und schulsystemische Bedingungen zur Initiierung der Digitalen Drehtür an Schulen vorgestellt. Abschließend werden Empfehlungen zur Konzeption von Drehtürangeboten und Konzeptanbindung und -entwicklung an der eigenen Schule diskutiert.

Renzulli, J. S. (1977). The enrichment triad model: A guide for developing defensible programs for the gifted and talented. Mansfield Center C.T.: Creative Learning Press.

Renzulli, J. S., Reis, S. M. & Smith, L. H. (1981). The Revolving Door Identification Model. Mansfield Centre: Creative Learning Press.



 
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