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Sitzungsübersicht
Sitzung
Begabte in Literatur und Medien: Perspektiven für Schule und Unterricht - Workshop
Zeit:
Freitag, 11.11.2022:
13:45 - 15:15

Chair der Sitzung: Kathrin Claudia Hamader, PH Salzburg / ÖZBF, Österreich
Ort: Seminarraum A3.23

A3.23 24 TN

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Präsentationen
13:45 - 15:15

Begabte in Literatur und Medien: Perspektiven für Schule und Unterricht

Laudenberg, Beate1; Rott, David2; Farkas, Katarina3

1Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Deutschland; 2Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; 3Pädagogische Hochschule Zug, Schweiz

Besonders begabte Figuren aus Literatur und Medien bieten für die erziehungswissenschaftliche und literaturdidaktische Forschung ein interessantes Arbeitsfeld, das für einen Change im kompetenzorientierten und differenzierenden Unterricht fruchtbar gemacht werden kann (Laudenberg 2018/2019). Im Workshop wird den Teilnehmenden zunächst die interdisziplinäre und praxisorientierte Arbeit der Forschungsgruppe Begabung in Literatur und Medien (BegaLuM) vorgestellt. Anschließend können sich die Teilnehmenden an zwei Stationen vertiefend mit der Thematik beschäftigen.

An der ersten Station wird der Schwerpunkt Geeks und Nerds (Kahout 2022) bearbeitet. Diese sind sowohl in Fernsehserien (etwa IT Crowd, Sherlock Holmes, The Big Bang Theory) als auch in Kinder- und Jugendbüchern (etwa Der Theoretikerclub) vielfach vertreten und bieten einen spannenden Zugang zu Stereotypen rund um den Begabungsbegriff. In der Gruppe wird anhand der ausgewählten Medien diskutiert, welche Einsatzmöglichkeiten sich hier einerseits für die Schule bieten, andererseits aber auch für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen relevant gemacht werden können. Gleiches gilt für die zweite Station, an der der Kompetenzbereich Literatur im Fokus aus dem Schweizer Lehrplan 21 als Orientierungspunkt genutzt wird. Lernende bringen im literarischen Lesen sehr unterschiedliche Kompetenzen mit. Ziel ist, dass alle Lernenden von einer Lektüre profitieren und auf ihrem jeweiligen Lernstand in einem integrativen Setting adaptiv gefördert werden. Erste empirische Untersuchungen zeigen, dass sich durch geschickte Auswahl von Texten mit begabten Figuren Möglichkeiten eröffnen, dieser Heterogenität so zu begegnen, dass es ein Miteinander ist, ohne dass alle das Gleiche gelesen haben müssen. Entsprechende Modelle werden gezeigt und diskutiert (Farkas/Rott 2020). Im Workshop stehen Förderangebote für Schüler*innen mit hohem Potential bewusst im Fokus.



 
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