Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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Session 4/2c: Offenes Format: Methodologie
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Video & Forschung – Visuelle Methoden der Wissenschaftskommunikation in Zeiten der Glokalisierung Universität Mozarteum Salzburg Standort Innsbruck Bildung entwickelt sich aktuell im Spannungsfeld international vernetzter Wissens- und lokaler Erfahrungsräume in kulturellen, institutionellen und sozialen Kontexten. Vor diesem Hintergrund gewinnt Video als Forschungs- und Kommunikationsmedium zunehmend an Bedeutung. Audiovisuelle Formate ermöglichen es, lokale Praktiken sichtbar zu machen und zugleich in globale wissenschaftliche Diskurse einzubringen. Video fungiert dabei nicht nur als Dokumentationsinstrument, sondern vor allem auch als methodischer Zugang, Analysewerkzeug und Format der Wissensvermittlung. Der Workshop „Video & Forschung“ richtet sich an PhD-Studierende und Early Career Researchers, die qualitative, künstlerische oder Mixed-Methods-Ansätze verfolgen und visuelle Methoden in ihre Forschung integrieren oder weiterentwickeln möchten. Im Zentrum steht die forschungspraktische Auseinandersetzung mit Video in unterschiedlichen Phasen des Forschungsprozesses:
Gemeinsam werden konkrete methodische Entscheidungen reflektiert: Wie verändert Video die Beziehung zwischen Forschenden und Beforschten? Welche ethischen Fragen entstehen durch Sichtbarkeit, Plattformlogiken und digitale Zirkulation? Wie lassen sich lokale Forschungskontexte verantwortungsvoll und zugleich international anschlussfähig darstellen? Ein besonderer Fokus liegt auf Wissenschaftskommunikation: In global vernetzten Bildungslandschaften reicht textbasierte Publikation allein oft nicht mehr aus. Video eröffnet neue Möglichkeiten, Forschungsergebnisse adressatengerecht, transkulturell verständlich und öffentlich wirksam zu vermitteln – sei es in akademischen Kontexten oder im Dialog mit Praxis, Communitys und Öffentlichkeit. Der Workshop verbindet theoretische Impulse mit praxisnahen Arbeitsphasen, und ermöglicht Austausch zu individuellen Projekten sowie konkreten Tools und Formaten. Ziel ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, Video als Element ihrer Forschung zu nutzen – sowohl zur Wissensproduktion als auch zur Wissenschaftskommunikation im Kontext glokaler Bildungsdynamiken. | ||
