Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
Panel10: Lehrende & Lernumgebung
Zeit:
Freitag, 17.09.2021:
13:30 - 15:00

Chair der Sitzung: Mandy Schiefner-Rohs
Chair der Sitzung: Jessica Kühn
Virtueller Veranstaltungsort: Münchner Zoom (2)
Zoom-Meeting beitreten https://lmu-munich.zoom.us/j/92060135548?pwd=emZtSmtPbHdtTWxQWXJMejQ1bFhWZz09 Meeting-ID: 920 6013 5548 Kenncode: mpaed2021

Diskurs lehren: Die Bedeutung von Lehrpersonen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Im Rahmen einer umfangreichen Betrachtung von Bildungsinstitutionen, welche als entscheidende Instanzen für gesellschaftlichen Zusammenhalt angesehen werden, müssen auch Lehrkräfte als zentrale Bezugspersonen für lernende Individuen in den Fokus genommen werden. Innerhalb des Panels werden sowohl die Ausbildung als auch die didaktische Praxis von Lehrenden betrachtet und in Kontext mit gesellschaftlichem Zusammenhalt diskutiert.


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Präsentationen
13:30 - 14:00
ID: 123 / Panel10: 1
Präsentation mit Bezug zum Call
Themen: Präsentation mit Bezug zum Call
Stichworte: Köhäsion, Kommunikation, Informationsbeschaffung, Kooperation, universitäte Lehre, Bibliothek

Kohäsion und Kommunikation im universitären Kontext: Anmerkungen zur digitalen Transformation von Informationsbeschaffung und -nutzung in der Lehrerbildung

Ulrike Stadler-Altmann, Gerda Winkler, Eva-Elisabeth Moser

Free University of Bozen-Bolzano, Italien

Gesellschaftlicher Zusammenhalt wird in Bildungseinrichtungen (Eckert, 2007) als Teil eines individuellen aber gesellschaftlich verantworteten Sozialisationsprozesses in den entsprechenden Lebensphasen (Abels & Honig, 2008) erlebt und erlernt. Dabei sind die kommunikativen Prozesse und das geteilte Erleben einer Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung und diese finden in Räumen statt, sei es physisch, virtuell, analog, digital oder hybrid. Typischer Weise ist das Lehren und Lernen in Bildungsinstitutionen in spezifizierte Räume, wie z.B. Klassen- und Fachräume an einer Schule, Vorlesungssäle, Seminarräume und Bibliotheken an einer Universität, eingebettet. Aktuell tragen digitale Innovationen in der Bildung dazu bei, die Lehr- und Lernräume einer Universität zu verschmelzen und die klaren strukturellen Raumzuordnungen aufzulösen bzw. weiter zu entwickeln (Stadler-Altmann et al., 2020). Die Forderungen, dass sich das Lehr- und Lernangebot an einer Universität den gesellschaftlichen Veränderungen anpassen muss, ist so alt wie die Universität selbst und der Ruf nach angepassten, digitalen Lehrformaten und Lernangeboten wird durch die internationalen Untersuchungen wie TRENDS 2015 (Sursock, 2015) und den NMC Horizon Report (Adams Becker et al., 2017) lauter. Dadurch entsteht der Eindruck, dass eine Universität, die diesen Forderungen nicht nachkommt, vormodern, traditionell und nicht den Entwicklungen einer demokratischen, zukunftsfähigen Gesellschaft (Mayrberger, 2018) angepasst sei. Aber die Digitalisierung hat die Lehre und das Lernen an Hochschulen längst verändert, im Präsenzunterricht, beim Selbst- und Fernstudium der Studierenden, in den Rahmenbedingungen und durch die Nutzung von Lehr- und Lernmedien, deren Formate sich zwar immer weiter, aber noch nicht in allen Fachbereichen vollständig von herkömmlichen Print- auf digitale Versionen verlagern. Diese Veränderungen beeinflussen auch die Kommunikationsprozesse und die Prozesse der Informationsbeschaffung, sowie deren Einfluss auf den Lehr- und Forschungsbetrieb. Insbesondere wenn Kommunikationssituationen zwischen Präsenz-, Hybrid- und Online-Modus schwanken. Deutlich wurde dieser Zusammenhang im Zuge der Pandemiemaßnahmen, als zeitweilig weder die Universität an sich noch die Bibliothek zu betreten waren und alle Lehr- und Forschungsanstrengungen in die digitale Welt verlegt wurde (Breitenbach, 2021). Dabei wurde sichtbar, dass sich der Zugriff auf Informationen und die Kommunikation der Universitätsgemeinschaft stark verändern (Mayrberger, 2020) und Bibliotheken, sowie die Nutzung der Bibliotheksbestände im Rahmen der Forschung und der Lehre hier eine zentrale Rolle spielen. So wurde der Ausbau digitaler Bestände vorangetrieben, um eine digitale Lehre in der Pandemie und darüber hinaus zu ermöglichen. Nur wie verändert sich das wissenschaftliche, gesellschaftlich geteilte Wissen, wenn nur mehr digitale Bestände genutzt werden können? Am Beispiel der Lehre im Rahmen der Lehrerbildung an der Freien Universität Bozen-Bolzano werden im geplanten Beitrag diese Veränderungen dargestellt. Ausgehend vom Modul „Forschungsmethoden und wissenschaftliches Arbeiten in Bildungskontexten“ und dem informationstechnologischen Kurs der Bibliothek werden zum einen die nötigen kooperativen Abstimmungen sichtbar und zum anderen reflektiert, inwieweit Kommunikation und Information einen gesellschaftlichen Zusammenhalt erzeugen, wenn Lehrerbildung als Ausdruck eines gesellschaftlichen Willens betrachtet wird.

Bibliografie
Abels, H.; Honig, M.-S. (2008), Lebensphasen – eine Einführung, Wiesbaden: VS Verl. Für Sozialwissenschaften.
Adams Becker, S., Cummins, M., Davis, A., Freeman, A., Hall Giesinger, C., & Ananthanarayanan, V. (2017). NMC Horizon Report 2017. Higher Education Edition. Austin, Texas: The New Media Consortium. https://library.educause.edu/-/media/files/library/2017/2/2017 horizonreporthe.pdf
Breitenbach, A. (2021), Digitale Lehre in Zeiten von Covid-19: Risiken und Chancen, Marburg
Eckert, R., Der Beitrag des Bildungssystems zum Zusammenhalt der Gesellschaft, in: Molt, P. & Dickow, H. (Hrsg.), Kulturen und Konflitke im Vergleich. Festschrift für Theodor Hanf, Baden-Baden: Nomos Verl.-Ges., S. 894-904.
Mayrberger, K. (2020), Digitalisierung und Digitalität in der Hochschulbildung, in: Bildung und Erziehung, 73, S. 136-154.
Mayrberger, K. ((2018), Zukunftsfähigkeit Studierender für die digitale Transformation stärken! https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/blog/zukunftsfaehigkeit-studierender-staerken [27.02.2021]
Sursock, A. (2015). Trends 2015. Learning and Teaching in European Universities. European University Assoziation. https://eua.eu/downloads/publications/trends%202015%20learning% 20and%20teaching%20in%20european%20universities.pdf [27.02.2021]
Stadler-Altmann, U.; Schumacher, S.; Emili, E.A.; Winkler, G.; Dalla Torre, E. (2020), Hochschullernwerkstätten als Spielball der Bildungspolitik? Die EduSpace Lernwerkstatt in der Südtiroler Lehrerbildung zwischen nationalen und regionalen Bildungsinteressen, in: Kramer, K.; Rumpf, D.; Schöps, M. & Winter, St. (Hrsg.), Hochschullernwerkstätten – Elemente von Hochschulentwicklung? Ein Rückblick auf 15 Jahre Hochschullernwerkstatt in Halle und andernorts, Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 55-67.


14:00 - 14:30
ID: 133 / Panel10: 2
Unabhängige Präsentation / Projektbericht
Themen: Unabhängige Präsentation / Projektbericht
Stichworte: Medienpädagogische Professionalisierung, Habitus, Praxeologische Wissenssoziologie

Medienpädagogische Professionalität von Lehrer*innen zwischen habitueller Handlungspraxis und normativen Erwartungen

Andreas Dertinger

Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Deutschland

Zusammenfassung

In dem Vortrag wird eine Studie vorgestellt, die eine strukturtheoretische Perspektive auf die medienpädagogische Professionalität von Lehrkräften einnimmt. Es wird gezeigt, dass medienpädagogisches Handeln von einem Strukturverhältnis zwischen normativen Erwartungen und habitueller Handlungspraxis beeinflusst wird. Diese Sichtweise stellt eine Ergänzung zur kompetenztheoretischen Beschreibungen der medienpädagogischen Professionalität dar, die anhand der Ergebnisdarstellung diskutiert wird.

Abstract:

Medienbildung ist fester Bestandteil des Aufgabenprofils von Lehrkräften in einer mediatisierten und digitalisierten Gesellschaft. Im medienpädagogischen Diskurs wird die Professionalisierung von Lehrpersonen primär kompetenztheoretisch begründet (Blömeke 2000; Knaus et al. 2018). In der Erziehungswissenschaft weisen strukturtheoretische Professionsansätze allerdings auf die Notwendigkeit hin, auch strukturelle Bedingungen und daraus resultierende Ambivalenzen in der Professionalisierung zu berücksichtigen (Helsper 2014).
In dem vorgestellten Dissertationsprojekt wird dieser Anforderung nachgegangen, indem zwölf Interviews mit Lehrkräften (Experten/Novizen) zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht geführt und mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Die Metatheorie der Praxeologischen Wissenssoziologie ermöglicht es, das Verhältnis zwischen Normen und Habitus empirisch zu erfassen (Bohnsack 2017). In den Ergebnissen zeigt sich, dass dieses Verhältnis zwischen normativen Rollenerwartungen an die Lehrkräfte und deren Habitus für deren medienpädagogische Handlungspraxis bedeutsam ist. Die Verhältnisse können auf einem Kontinuum von Spannung und Passung zwischen Norm und Habitus typisiert werden. Innerhalb des Kontinuums wurden vier Typen medienpädagogischen Handelns rekonstruiert, die je spezifische Strukturen von Norm und Habitus besitzen. Die Ergebnisse verweisen auf die Relevanz einer strukturtheoretischen Ergänzung medienpädagogischer Professionsansätze.

Bibliografie
Bohnsack, Ralf (2017): Praxeologische Wissenssoziologie. Opladen: Barbara Budrich.
Blömeke, Sigrid (2000): Medienpädagogischen Kompetenz. Theoretische und empirische Fundierung eines zentralen Elements der Lehrerausbildung. München: kopaed.
Helsper, Werner (2014): Lehrerprofessionalität. Der strukturtheoretische Professionsansatz zum Lehr-beruf. In: Terhart, Ewald; Bennewitz, Hedda; Rothland, Martin (Hrsg.): Handbuch der For-schung zum Lehrerberuf (2. überarb. und erw. Aufl.) (S.216-241). Münster: Waxmann.
Knaus, Thomas; Meister, Dorothee M.; Tulodziecki, Gerhard (2018): Qualitätsentwicklung – Professi-onalisierung – Standards. Thesen aus medienpädagogischer Sicht. In: Knaus, Thomas; Meis-ter, Dorothee M. & Narr, Kristin (Hrsg.): Futurelab Medienpädagogik. Qualitätsentwicklung – Professionalisierung – Standards (S. 23-48). München: kopaed.


14:30 - 15:00
ID: 139 / Panel10: 3
Unabhängige Präsentation / Projektbericht
Themen: Unabhängige Präsentation / Projektbericht
Stichworte: Alphabetisierung, Datafizierung, Dashboard, Diagnostik, Usability

Individuelle Förderung von Lernenden durch Lehrende in der Alphabetisierung durch die automatisierte Auswertung und Visualisierung von diagnostischen Datensätzen

Imke A. M. Meyer, Karsten D. Wolf, Jan Küster

Universität Bremen, Deutschland

In Deutschland leben 6,2 Millionen deutschsprechende Erwachsene mit geringer Literalität (Grotlüschen et al. 2019). Ausreichend lesen und schreiben zu können ist ein wichtiger Aspekt für gesellschaftliche Teilhabe. 2017 besuchten etwa 41.000 Personen Alphabetisierungskurse an Volkshochschulen (Reichart et al. 2018, 47). Die Diagnose und Betreuung der Betroffenen ist jedoch oft zeit- und personalintensiv. Für die Anwendung im Kurskontext wurde die Online-Diagnostik otu.lea im Projekt lea. (Laufzeit: 2008-2010, BMBF) entwickelt und wird im Rahmen des lea.online-Projekts (Laufzeit 2019-2021, BMBF) an die aktuellen technischen und didaktischen Anforderungen angepasst. Darüber hinaus wird im lea.online-Projekt mittels des Design Based Research-Ansatzes (Koppel 2017) ein Dashboard für Lehrende entwickelt, welches durch eine nutzerfreundliche Visualisierung von Diagnoseergebnissen und Lernstandverläufen (teilnehmer*innen- und gruppenbezogen) die individuelle Förderung von Lernenden unterstützt.

Die Auswirkungen der Datafizierung (Cukier & Mayer-Schönberger 2013) sind aus dem beruflichen und privaten Alltag nicht mehr wegzudenken und Auswertungen und Visualisierungen von komplexen Datensätzen bieten auch für den Bildungsbereich großes Potenzial. Im Kursleitenden Dashboard werden durch Datenvisualisierungen Testergebnisse von Lernenden, basierend auf der otu.lea-Kompetenzdiagnostik, visualisiert sowie Strukturen und Prozesse aufgedeckt und dem/der Nutzer*in niedrigschwellig vermittelt. Die zentrale Frage für die Entwicklung des Dashboards ist, wie Lernende von Lehrkräften in Alphabetisierungskursen, basierend auf automatisierten Testauswertungen, individuell unterstützt werden können. Dem Design-Based Research Ansatz folgend wird das Dashboard kleinschrittig und iterativ in mehreren Zyklen entwickelt. Zuerst wurden das Konzept sowie Designentwürfe erstellt und auf Basis von Experteninterviews überarbeitet. Darauf aufbauend wurde ein interaktiver Prototyp entwickelt und mit der Zielgruppe im Rahmen von Usability Testungen getestet. Die folgenden Punkte wurden bei der Konzept- und Designentwicklung besonders berücksichtigt: (a) Die Auswertung der Kompetenzdiagnostik jedes Lernenden sollte differenziert und detailliert dargestellt werden. Gleichzeitig sollten die Lehrkräfte in der Lage sein, komplexe Zusammenhänge und individuelle Fördermöglichkeiten einfach und intuitiv aus den Visualisierungen erkennen zu können. (b) Das Dashboard bietet eine Vielzahl von Informationen. Um die Funktionen des Dashboards für den/die Benutzer*in so einfach wie möglich erlebbar zu machen, wurde besonderes Augenmerk auf die Übersichtlichkeit der Benutzeroberfläche gelegt. In Kombination mit dem User Interface Design sollen die Datenvisualisierungen einen Informationstransport ermöglichen und auch Nicht-Experten in die Lage versetzen, komplexe diagnostische Zusammenhänge zu erkunden und zu verstehen. Die konkreten Ausarbeitsschritte in jedem Entwicklungszyklus basieren auf Erkenntnissen über Potenziale von Datenvisualisierungen (Schuhmann & Müller 2000; Fischer-Stabel 2018), der zielgruppengerechten Umsetzung von Design- und Interaktionsprinzipien (Goodwin 2009; Cooper et al. 2007) sowie den tatsächlichen Bedarfen der Lehrenden in der Alphabetisierungspraxis.

In dem Vortrag werden das Forschungsdesign, der Prototyp des Dashboards sowie die Ergebnisse der Usability-Testungen vorgestellt. Es soll der Diskussionsraum eröffnet werden, inwieweit der Aufbau des Dashboards, die Datenvisualisierungen der Testergebnisse sowie die Gestaltung des Interfaces Lehrende in der Alphabetisierungspraxis bei der kompetenzorientierten Förderung von Menschen mit geringen literalen Kompetenzen unterstützen können.

Bibliografie
Cooper, Alan, Robert Reimann und David Cronin. 2007. About Face – The Essentials of Interaction Design. Indianapolis: Wiley Publishing.

Cukier, Kenneth, and Viktor Mayer-Schoenberger. The Rise of Big Data: How It's Changing the Way We Think About the World. Foreign Affairs, vol. 92, no. 3, 2013, pp. 28–40.

Fischer-Stabel, Peter 2018: Datenvisualisierungen - Vom Diagramm zur Virtual Reality. München: UVK Verlag.

Goodwin, Kim. 2009. Designing for the Digital Age: How to Create Human‑Centered Products and Services. Indianapolis: Wiley Publishing.

Grotlüschen, Anke und Wibke Riekmann (Herausgeber) 2012. Funktionaler Analphabetismus in Deutschland: Ergebnisse der ersten leo. – Level-One Studie. Münster: Waxmann.

Koppel, I. (2017). Entwicklung einer Online-Diagnostik für die Alphabetisierung - Eine Design-Based Research-Studie. Wiesbaden: Springer VS.

Reichart, Elisabeth, Thomas Lux und Hella Huntemann. 2019. Volkshochschul-Statistik. 56. Folge, Arbeitsjahr 2017. (DIE survey). Bielefeld: wbv.

Schuhmann H. & W. Müller (2000): Visualisierung. Grundlagen und allgemeine Methoden. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag.


 
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