5. Schweizer Landschaftskongress 2026
3. - 4. September 2026
Davos, Schweiz
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
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P05 Landschaft und Regionalentwicklung – Werte, Verbindungen und Balance
Sitzungsthemen: Regionalentwicklung in den Alpen und ausserhalb
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11:40 - 11:55
Le paysage pour (re-)créer des liens Fonds Landschaft Schweiz Zusammenfassung Le paysage est une approche qui permet de réunir, de fédérer, de relier des groupes sociaux aux intérêts et priorités différents. Il constitue également le rapport direct de l'être humain à son environnement : c'est ce qui est directement perçu par les sens, les émotions et les pratiques. C'est en ce sens que le Fonds Suisse pour le Paysage (FSP) agit depuis 1991 avec une approche constructive, là où les initiatives (et donc les réapproriation du paysage) naissent de manière volontaire. Cette approche se révèle de plus en plus pertinente à une époque où l'utilisation du territoire, que ce soit dans l'espace Alpin comme à Davos où ailleurs en Suisse, est soumis à une forte demande et à des besoins croissants de la part de la population et des acteurs et actrices locaux et régionaux. L'eau symbolise le lien entre toutes les régions et toute la population, de l'espace alpin d'Ouest en Est aux plaines, de la Suisse avec ses pays voisins, de la vision du paysage du passé à celle d'aujourd'hui et de demain. C'est pourquoi le FSP choisit pour cette présentation un exemple d'un projet emblématique soutenu dans la commune d'Anniviers VS: la réhabilitation du Grand Bisse de St-Luc et celui du Bisse Roux. Ce projet est à l'image du regard d'aujourd'hui sur le paysage : réinventer, tout en valorisant les nécessités passées; relier, tout en ayant conscience de nos complémentarités; se réapproprier, tout en considérant les fonctions traditionnelles des pratiques paysagères. 11:55 - 12:10
Bergsteigerdörfer – Balance zwischen Nutzen, Entwickeln und Schützen 1: Schweizer Alpen-Club SAC; 2: ZHAW – Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen Zusammenfassung Immer mehr Menschen sind in den Bergen unterwegs – auf der Suche nach authentischen Natur- und Kulturerlebnissen. Dies führt jedoch zu einer wachsenden Belastung empfindlicher Ökosysteme und verändert das Leben in den Bergregionen spürbar. Einheimische erleben den Besucherzustrom teilweise als Überforderung oder gar als Verdrängung. Wie lässt sich das Spannungsfeld zwischen landschaftlicher Nutzung, Entwicklung und Schutz verantwortungsvoll gestalten? Hier setzt die Initiative Bergsteigerdörfer an. Das Netzwerk von 43 Orten in den Alpen verfolgt das Ziel, einen natur- und kulturnahen Tourismus zu fördern, regionale Wertschöpfung zu stärken und die lokale Bevölkerung einzubinden. Eine Auszeichnung als Bergsteigerdorf bedingt ein hohes Mass an Angebots-, Landschafts- und Ortsbildqualität, Bergsportkompetenz, sowie Offenheit für Kooperationen. Gemeinsam werden diese Handlungsfelder weiterentwickelt – in enger Zusammenarbeit mit lokalen Leistungsträger/-innen und der Bevölkerung. Wichtige touristische und bergsportnahe Impulse werden gesetzt und bis zur Umsetzung begleitet; Partnerbetriebe werden in ihrer nachhaltigen Weiterentwicklung unterstützt und Kooperationen innerhalb der Dörfer werden gestärkt. Anhand von zwei Beispielen aus den Schweizer Bergsteigerdörfern wird aufgezeigt, wie kleine alltäglich scheinende Massnahmen und grössere Projekte einen Beitrag zu einer gelungenen Balance zwischen Nutzen und Schützen alpiner Lebensräume beitragen können. 12:10 - 12:25
Landschaft als ‘Boundary Object’ für Forschung und Praxis 1: WSL; 2: Jurapark Aargau; 3: ETH Zürich Zusammenfassung Das «Reallabor Jurapark Aargau» unterstützt die nachhaltige Entwicklung im Park und stärkt den Dialog zwischen Forschung und Bevölkerung. In einer dreiteiligen Workshopreihe zu den Themen «Wassermanagement», «Klimaanpassung» und «Kreislaufwirtschaft» wurden im ersten Projektjahr vier Realexperimente entwickelt. Daraus sind Massnahmen erarbeitet worden, die von Menschen aus der Region und der Forschung des ETH-Bereichs im zweiten und dritten Projektjahr umgesetzt werden und zu sichtbaren Resultaten in der Landschaft führen. Der Dialog zwischen den Menschen sowie deren Zusammenarbeit spielen dabei eine Schlüsselrolle für den Erfolg des Reallabors. In unserem Beitrag diskutieren ein Forscher und eine Vertreterin des Juraparks Aargau mit einem Projektleiter des Reallabors über die Landschaft als Boundary Object – als verbindendes Element und gemeinsamer Bezugspunkt zwischen Forschung und Praxis. Sie erzählen von ihren Erfahrungen und was sie im gegenseitigen Austausch von- und miteinander gelernt haben. Zudem kommt zur Sprache, inwiefern das Reallabor Jurapark Aargau als Prototyp für Reallabore im ländlichen Raum zu einer nachhaltigen Landschaftsentwicklung beitragen kann und gesellschaftsrelevantes Wissen erzeugt wird. | ||