5. Schweizer Landschaftskongress 2026
3. - 4. September 2026
Davos, Schweiz
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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M12 - Kunst, Kultur & Landschaftswahrnehmung
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Le paysage alpin façonné par les albums jeunesse : quels imaginaires ? Université de Genève, Suisse Zusammenfassung Les supports fictionnels forment un matériau riche pour l’analyse des imaginaires sociaux dominants de la montagne. Ce poster mettra en avant les représentations des paysages alpins dans les albums de jeunesse, et plus précisément, les relations des personnages aux paysages alpins. Alors même que la montagne y est souvent mise en scène, cette littérature, se caractérisant par le dialogue entre texte et images, demeure peu étudiée, en comparaison d’autres récits et supports de représentation. En suivant les analyses du géographe Christophe Meunier, on peut estimer que les enfants construisent avec les albums un premier imaginaire de la montagne. Dès lors, à quoi correspond cet imaginaire ? Quelle relation au paysage de montagne est majoritairement représentée et valorisée ? A travers un corpus d’une vingtaine d’albums parus entre 2010 et 2020, l’objectif sera de montrer comment les auteurs et autrices nourrissent, renforcent ou battent en brèche certains archétypes et stéréotypes paysagers de la montagne alpine (à l’instar de la conquête des sommets, de l’aventure héroïque, de l’harmonie avec la « nature » par la contemplation ou du rejet de la ville). Le poster montrera, par exemple, que des albums participent à déconstruire la vision strictement scopique, picturale et magnifiée du paysage. En cela, ils renouvellent la manière d’appréhender le paysage avec et pour les enfants, ouvrant une pluralité de perspectives sur le thème de l’habiter en milieu alpin. Vogelbeobachten als Praxis: Wahrnehmung von Landschaft Universtität Zürich Zusammenfassung Landschaften werden in den Köpfen von Menschen konstruiert und sind von unseren Erfahrungen und unserem Leben geprägt (Burckhardt 2006). Vogelbeobachterinnen und Vogelbeobachter verbringen viel Zeit in unterschiedlichen Landschaften: von alpinen Bergflanken bis zu Baustellen im Unterland. Vogelbeobachten kann dabei als Praxis verstanden werden, die durch gemeinsame Normen, Verständnisse und Objekte ständig (re)konstruiert wird. Erholung und Entspannung ist dabei eine grundlegende Motivation der Praxis. Anhand eines Posters werde ich die Konstruktion der Praxis des Vogelbeobachtens darstellen und mit der Wahrnehmung von Landschaft verknüpfen. Dabei greife ich auf Beobachtungen und Aussagen aus Go-along-Interviews mit Vogelbeobachter*innen zu respektvollem Verhalten beim Vogelbeobachten zurück. Ich zeige auf, wie dieses Verhalten die Wahrnehmung und Bewertung von Landschaften verändert und die Mensch-Natur Beziehung positiv beeinflussen kann. Die Schatzalp als Landschaftsereignis 1: Schneebeli Biodiversity Engineering, Davos Platz; 2: Botanischer Garten Alpinum Schatzalp, Davos Platz; 3: Berghotel Schatzalp AG, Davos Platz Zusammenfassung Auf der Schatzalp oberhalb von Davos thront auf einer Geländestufe ein geschichtsträchtiges Hotel mitten in einem grossen Garten. Das Hotel ist im Jugendstil erbaut und war eine bedeutende Heilstätte, als europaweit die Tuberkulose wütete. Heute wird es als Slow Mountain-Hotel geführt und verwöhnt die Erholungssuchenden aus aller Welt nicht nur kulinarisch, sondern spricht durch den botanisch geführten Garten auch Geist und Sinne an. Von der Terrasse des Hotels aus bietet sich ein spektakulärer Ausblick ins Bergpanorama und der öffentlich zugängliche Garten steht dem Spektakel in nichts nach. Er umfasst etwa 3500 Arten und Sorten, unter anderem Wildpflanzen aus vielen Gebirgsregionen der Welt. Eine Besonderheit bildet die Sammlung der Gattung Edelweiss (Leontopodium) und auch jene der Enziane (Gentiana). Mit Führungen und Informationstafeln werden die Besuchenden in die Ökologie der gezeigten Pflanzen mitgenommen. In Zukunft widmet sich der Garten zudem der Förderung von National Prioritären Arten. In unmittelbarer Umgebung von Hotel und Garten sind orchideenreiche Trockenwiesen, welche einen Übergang vom gestalteten Alpinum in die von vielen Wanderwegen durchzogene Kultur- und Naturlandschaft bilden. Mit dieser Kombination aus gelebter Baukultur und botanischem Garten in alpiner Umgebung bietet die Schatzalp eine vielfältige Erlebnislandschaft, welche auch Leute erreicht, die sich sonst eher weniger auf Kultur und Natur im Gebirge einlassen würden. Augmented Swiss Heritage: Sichtbarmachung von kulturellem Erbe mit AR Fachhochschule Graubünden Zusammenfassung Im Projekt Augmented Swiss Heritage (ASH) wurde in Zusammenarbeit mit dem Kirchner Museum und dem Heimatmuseum Davos eine innovative Augmented-Reality-(AR)-Anwendung für Gäste der Destination Davos entwickelt. Mit dieser App können Besucher das Davoser Kulturerbe auf immersive und partizipative Weise erleben. Das Projekt dient als Modell, das in der ganzen Schweiz von Tourismusorganisationen, Vereinen, Kunstgemeinschaften sowie Akteuren aus Kunst, Kultur und Archäologie als Angebotserweiterung eingesetzt werden kann. Besonders touristische Sehenswürdigkeiten eignen sich hervorragend für eine Augmentierung. Durch digital unterstütztes Erzählen können ortsspezifische Ereignisse zum Leben erweckt werden. Oft verfallen Denkmäler dem Vergessen. Deshalb ist es unerlässlich, sich bewusst an die Bedeutung des Gedenkens zu erinnern und das kulturelle sowie historische Erbe zu bewahren und zu schützen, um die eigene Identität zu erhalten. Der Inhalt der App orientiert sich an der Ausstellung «Europa auf Kur» (2021), die die Entwicklung von Davos vom Bergdorf zur europäischen Stadt nachzeichnet. Viele Sehenswürdigkeiten enthalten zudem Darstellungen von Alpen und Bergen in Literatur und Malerei. Nutzer können auf ihrer Tour durch die Davoser Landschaft zwischen den Routen «Flüela», «Wildbodenhaus», «Schatzalpbahn» und «Promenade» wählen. Insgesamt umfassen die vier Routen 38 Sehenswürdigkeiten, die das kulturelle Erbe der Region erlebbar machen. Art Garten Hotels Garten Hotels Schweiz Zusammenfassung Die Garten Hotels sind ein Zusammenschluss von derzeit 19 unabhängigen Schweizer Hotels, die eines gemeinsam haben: einen besonderen Garten. Ob blühend und gepflegt, wild und naturnah oder mit liebevollen Details gestaltet. Die Gärten prägen das Erlebnis der Gäste und machen jedes Haus unverwechselbar. Sie laden zum Verweilen, Entdecken und Durchatmen ein. Mit dem Projekt Art Garten Hotels werden diese Gärten zu offenen Räumen für Kunst, zugänglich für Gäste, Einheimische und spontane Besucher gleichermassen. Die Garten Hotels Schweiz starten mit Unterstützung von Innotour und in enger Kooperation mit der Stiftung Schweizerische Triennale der Skulptur (Bad Ragartz) ein innovatives Projekt im Kulturtourismus. Ab Frühling 2026 werden erste zeitgenössische Werke nationaler Künstlerinnen und Künstler in den Gärten der Garten Hotels Schweiz ausgestellt – als dezentrale Freiluftgalerien, die Kunst, Gärten und Gastfreundschaft auf neue Weise verbindet. | ||