5e Congrès du paysage suisse 2026
3 - 4 septembre 2026
Davos, Suisse
Programme de la conférence
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Récapitulatif du jour |
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M07 - Espaces urbains & détente
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Siedlungsnahe Grünflächen und Lebensqualität in der Schweiz Eidg. Forschungsanstalt WSL Résumé Angesichts von globalen Krisen wie dem Verlust der biologischen Vielfalt und dem Klimawandel wächst der Konsens darüber, dass Städte umgestaltet werden sollten, um die biologische Vielfalt wiederherzustellen, das Mikroklima zu regulieren und die Lebensqualität der Stadtbevölkerung zu garantieren oder zu verbessern. Urbane Grünflächen spielen dabei eine zentrale Rolle. Insbesondere die Vegetation ist entscheidend für eine bedarfsgerechte und ökologische Grünflächenplanung und -gestaltung. Das wurde bisher jedoch kaum empirisch untersucht. Dieser Beitrag präsentiert Resultate aus einer repräsentativen Befragung der Schweizer Bevölkerung. Die Analyse mit Fokus auf fünf Grünflächentypen (Parks, Siedlungsgrünflächen, Schrebergärten, Privatgärten, Ruderalflächen) zeigt auf Wie werden siedlungsnahe Grünflächen genutzt? Welche Pflanzen mögen die Schweizer*innen in siedlungsnahen Grünflächen? Und warum? Wie unterscheiden sich die Präferenzen (Pflanzen) und Nutzung von siedlungsnahen Grünflächen zwischen der Stadt- und Landbevölkerung? Die Ergebnisse offenbaren Einflussfaktoren und zeigen sowohl Gemeinsamkeiten als auch bedeutende Unterschiede zwischen urbanen und ruralen Perspektiven. Grün und leise – was eine Erholungslandschaft ausmacht: das RESTORE Projekt 1: WSL; 2: Empa Résumé Können wir uns in unserer Alltagslandschaft noch erholen oder ist es dafür zu laut? Dieser Frage ging ein Forschungsprojekt der WSL und Empa nach, mit VR-Experimenten im Labor, Spaziergängen mit Probanden in der realen Umgebung sowie Umfragen in Zürich und der ganzen Schweiz. Es zeigte sich, dass eine natürliche Umgebung erholsamer ist als eine bebaute Umgebung, wobei Naturgeräusche auch in einer bebauten Umgebung die Erholung fördern. Generell empfindet die Schweizer Bevölkerung ihre Alltagslandschaften als erholsam, aber wenn der Strassenlärm zu laut wird (d.h. ab einem durchschnittlichen Tagespegel von 50–55 dB), fühlen sich die Leute in ihrer Erholung beeinträchtigt. Deshalb suchen gerade Leute, die an lauten Orten wohnen nicht nur grünere, sondern auch leisere Orte als ihren Wohnort für die Erholung auf. Auch Stadtpärke, die starkem Strassenlärm ausgesetzt sind, werden seltener besucht als ruhige Pärke. Schliesslich haben die Resultate gezeigt, dass sich die empfundene Erholsamkeit eines Ortes nicht direkt von seinen physischen Qualitäten ableiten lässt, sondern stark von der Wahrnehmung dieser Qualitäten durch den Menschen abhängt, z.B. vom Gefühl in der Natur zu sein, der empfundenen Klangqualität oder Lärmbelästigung. Diese Wahrnehmungen werden wiederum von den physischen Eigenschaften des Ortes beeinflusst. Neben praktischen Hinweisen zur Gestaltung von Erholungslandschaften zeigt das Poster auch konzeptionelle Ansätze zur Erfassung von Landschaftsleistungen. Zwischen Ranking und Realität: Beurteilung der Erholungsqualität in Wien Technische Universität Wien Résumé Wien liegt in zahlreichen internationalen Lebensqualitätsrankings (z. B. Mercer, Economist) im Spitzenfeld und zählt zu den weltweit am höchsten bewerteten Städten. Obwohl zahlreiche Erkenntnisse zeigen, dass Erholung eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden spielt, nimmt sie in Rankings keine oder nur eine untergeordnete Rolle ein. Es stellt sich die Frage, ob Rankings der Lebensqualität die Lebensrealität der Bevölkerung tatsächlich abbilden. Eine quantitative Befragung in Wien (n=210) hebt die Bedeutung urbaner Grün- und Erholungsgebiete für die Bevölkerung deutlich hervor: Erholungsräume werden als Orte der Naturerfahrung, mentalen Entlastung und niederschwelligen Alltagsaktivitäten genutzt. Die große Mehrheit fühlt sich nach dem Aufenthalt spürbar entspannter und Qualitäten wie Ruhe, natürliche Umgebung und gute Erreichbarkeit fördern die Erholungsqualität. Diese Ergebnisse der Befragung zeigen einen Zusammenhang zwischen den internationalen Rankings der generellen Lebensqualität und der wahrgenommenen Erholungsqualität der Bevölkerung in Wien auf, die beide auf hohem Niveau liegen, und liefern wertvolle planungsrelevante Erkenntnisse. Im nächsten Schritt sollen weitere Vergleichsstädte dem Sample hinzugefügt und ein transparenter, internationaler Datensatz erstellt werden, um den Beitrag wahrgenommener Erholungsqualität für Lebensqualitätsbewertungen, planerische Entscheidungen und gesundheitsorientierte Stadtstrategien systematisch zu untersuchen. Compact and Cool? Densification and Urban Heat Islands in Swiss cities ETH Zürich Résumé Urban heat islands pose significant health risks, with half of the global urban population projected to face extreme heat by 2050. Switzerland experiences climate warming at twice the global average while land use policies mandate settlement densification rather than outward expansion. This thesis investigates how projected increases in residential and economic density will affect urban heat island intensity across settlements in the canton of Zürich through 2050. A U-Net convolutional neural network was trained to predict daytime temperature and physiological equivalent temperature at a 100-meter resolution across Canton Zürich. The model achieved strong performance (R² = 0.85) using topography, land cover, and urban land use data from 2020 (density and economic activity), then projected temperatures for 2050 development scenario. Feature importance analysis revealed land cover variables dominate thermal predictions while density serves as a weak predictor. Future projections show minimal aggregate temperature change from densification, but significant localized warming and cooling in areas with distinctive characteristics. These findings suggest urban planning interventions should target site-specific features rather than density alone, as the density-heat relationship is mediated by land cover and topographic context. Penser les parcs urbains en Tunisie avec les plantes spontanées Institut Supérieur Agronomique de Chott Mariem (ISA-CM), Tunisie Résumé Penser les parcs urbains en Tunisie avec les plantes spontanées : utopies et réalités: Repenser les espaces verts en intégrant les plantes vagabondes des milieux urbains offre une nouvelle lecture de la relation nature-ville. Ces plantes rudérales, souvent perçues comme indésirables, possèdent pourtant des atouts écologiques et esthétiques : elles favorisent la biodiversité, stabilisent les sols et renforcent la résilience des écosystèmes face au changement climatique. Cette approche remet en question les modèles traditionnels d’aménagement, en valorisant des espaces plus inclusifs, adaptatifs et respectueux des dynamiques naturelles. Toutefois, leur intégration pose des défis : prolifération incontrôlée, aspect désordonné parfois en décalage avec les attentes esthétiques, et risques pour la biodiversité locale, comme observé au parc urbain de Sahloul IV. Malgré ces contraintes, leur valorisation peut transformer ces lieux en jardins sauvages ou corridors écologiques. Cela nécessite la mobilisation des citoyens, un suivi écologique rigoureux et l’adoption de pratiques et politiques favorisant leur intégration harmonieuse dans les espaces verts urbains. | ||