5e Congrès du paysage suisse 2026
3 - 4 septembre 2026
Davos, Suisse
Programme de la conférence
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Récapitulatif du jour |
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P01 Culture du bâti et espaces libres en milieu urbain
Sujets de la session: Relations entre culture du paysage et culture du bâti
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| Présentations | ||
11:40 - 11:55
Grenzlandschaften im Agglomerationsraum – Freiraumgestaltung im Glattal 1: BHP – Brugger und Partner; 2: steiger texte, konzepte, beratung; 3: ATELIER 231; 4: Stadt Dübendorf Résumé Das Projekt erarbeitet Lösungsansätze zur Gestaltung und Aufwertung kommunaler Grenzlandschaften in Agglomerationsräumen. Am Beispiel von Dübendorf werden siedlungsnahe, bisher wenig beachtete Grenzräume – oft landwirtschaftlich genutzt – als potenzielle Freiräume für Biodiversität, Bewegung und Erholung untersucht. Die Ausgangslage ist geprägt durch wachsenden Nutzungsdruck, unklare Zuständigkeiten und fehlende überkommunale Koordination. Ziel des Projekts ist, diese Grenzräume als vernetzte, multifunktionale Landschaftssysteme zu entwickeln, die ökologische, soziale und gesundheitliche Aspekte integrieren und Synergien zwischen Naturschutz, Bewegung, Begegnung und Landwirtschaft schaffen. Das Projekt verfolgt einen innovativen Planungsansatz, der Gemeinden unterstützt, Freiräume gemeinsam zu sichern und klimaresilient zu gestalten. Erwartet werden übertragbare Planungsgrundlagen («Freiraumagenda») und beispielhafte Projekte, die zeigen, wie Grenzlandschaften zu wertvollen Natur-, Erholungs- und Klimaräumen im Agglomerationsraum transformiert werden können. 11:55 - 12:10
Landscape infrastructures as Baukultur: A study case in l’Ouest-Lausannois 1: EPFL (École Polytechnique Fédérale de Lausanne); 2: Université de Lausanne Résumé Infrastructure and streets are the backbones of Baukultur, shaping the public space where people, goods, and ideas intersect. Yet in many European cities, over half of this space is primarily dedicated to cars, limiting its potential to serve as thriving public places. To redefine roads not just as functional routes but as places of social cohesion and ecological resilience is the goal of the project “Infrastructural Baukultur: Co-Design Methodologies for the Transformation of Swiss Cantonal Roads into Passage-Paysages”, part of the National Research Program 81 on Baukultur. In Switzerland, routes cantonales en traversée de localité have historically connected city centers to their peripheries, recently becoming the territorial backbones of urban densification projects. This makes them a key pressure point to address the links between mobility, urban infrastructure and landscape. Since 2019, the laboratories ALICE (EPFL) and OUVEMA (Unil) have conceptualized and modelled Passage-Paysages as multimodal landscape infrastructures (ALICE and OUVEMA 2023). In this contribution, we will present the results of this project's first study case in the Ouest-Lausannois, focusing specifically on how collective figurations of an infrastructural Baukultur reframed as landscape infrastructure can help us render productive the relation between the notion of place, “a dynamic, relational socio-physical construct”, central to the Davos Declaration and Baukultur Quality System, and landscape. 12:10 - 12:25
KULTURschafftLAND – Modellvorhaben zu Ortskernaufwertungen 1: ZHAW; 2: Forschungsbereich Landschaft und Regionalentwicklung; 3: Kulturkommission der Standortförderung und der Regionalplanung Zürcher Oberland; 4: Parlamentarierin von Wetzikon Résumé Mit einem innovativen Planungs- und Mitgestaltungsansatz wird versucht, die bedeutenden Ortskerne und aktuellen Treffpunkte im schnell wachsenden Agglomerations- und Berggebiet des Zürcher Oberlandes attraktiver zu machen. Modellhaft wird aufgezeigt, wie lebendige Ortskerne erfolgreich entwickelt werden können. Bedürfnis- und ortsspezifische Qualitäten spielen dabei eine zentrale Rolle. Zusammen mit der Bevölkerung soll das einzigartige Kulturerbe besser in Wert gesetzt werden, indem identitätsstiftende und ortsbildprägende lokale Elemente bei der Stärkung der Zentrumsfunktionen mitberücksichtigt werden. Um dabei die Identität des jeweiligen Ortes zu stärken, wird an bedeutenden Bauten und Räumen angeknüpft (Einbezug kommunaler Kultur-Auslegeordnungen bzw. Inventare) und deren Ortsgeschichten wahrnehmbar gemacht. Am Landschaftskongress könnten auch erste Resultate an konkreten Fallbeispielen präsentiert und diskutiert werden. Denn nicht nur im Zürcher Oberland, sondern vielerorts braucht es neue Lösungen, um die Aufenthalts- und Lebensqualität der öffentlichen Räume zu verbessern. Gerade wegen der rasanten Bauentwicklung in zentrumsnahen, ländlich geprägten Räumen wächst die Gefahr, dass die Entscheidungsträger den Verlust an Kultur- und Landschaftsqualität in ihren Dörfern zu spät wahrnehmen und gesichtslose Schlaforte und Strassendörfern resultieren. Deshalb wird in diesem Projekt auch die Partizipation und Kommunikation der vielen Akteure mit einem neuen Ansatz eingeplant. | ||