Tagung des Deutschen Spanischlehrkräfteverbands –
Jornadas hispánicas 2026
Umbrales. Polifonía, pluricentrismo y post-digitalidad
26.–28. Februar 2026 in Freiburg
Veranstaltungsprogramm
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | ||
Sektion 6: Medios artísticos como umbrales
Sitzungsthemen: Sektion 6: Medios artísticos como umbrales
| ||
|
Präsentationen | ||
10:45 - 11:30
La transmisión de contenidos históricos y culturales a través de novelas de espionaje españolas contemporáneas, tomando como ejemplo la figura del almirante Wilhelm Canaris Universidade Federal de Minas Gerais, Brasilien La ponencia analiza el potencial de aprendizaje estético a partir de novelas de espionaje españolas actuales. Se centra en la cuestión como estos textos de literatura popular no solo transmiten conocimientos históricos, sino que, gracias a su estructura narrativa y su implicación emocional, pueden estimular procesos educativos. A partir de una selección de obras, entre las que se incluyen novelas de Carla Montero (El invierno en tu rostro), de Juan Eslava Galán (La tentación del caudillo) y de Pepe Pascual (La última apuesta), se analiza la forma de tratar de manera ficticia acontecimientos históricos como la Guerra Civil Española, la Segunda Guerra Mundial o la dictadura de Franco, y la contribución que aportan al juicio histórico y la capacidad de empatía de los lectores. El análisis muestra que la estructura orientada al suspense del género, en combinación con las referencias históricas, ofrece múltiples estímulos para el aprendizaje, especialmente en lo que respecta a la percepción de ambigüedades, a la adopción de perspectivas diferentes y a la reflexión moral. 11:30 - 12:15
Viducation in der Hochschuldidaktik des Spanischen HHU Düsseldorf, Deutschland Der Beitrag reflektiert die Praxis und die Ergebnisse von Filmdokumentationen als Teil der Seminararbeit und als studentische Abschlussarbeiten (BA und MA), die der Verfasser zwischen 2009 und 2024 betreut hat. Dabei liegt der Fokus auf dem Mehrwert filmischer wissenschaftlicher Arbeit gegenüber traditionellen schriftlichen und mündlichen Formaten. Nach Klärung des Begriffs der „Dokumentation“, wird das Ineinandergreifen von Sagen und Zeigen als Triebfeder zur Ausdifferenzierung einer spezifisch filmischen wissenschaftlichen Sprache bestimmt. Im Anschluss werden Techniken beredten Zeigens, die in den Projekten zur Anwendung kommen nähert vorgestellt. Beispielhaft wird die Beschäftigung mit dem Phänomen spanischsprachiger Migration in Düsseldorf beschrieben. Es wird gezeigt, wie mit Hilfe von Sprachportraits untersucht werden kann, welche Funktion Mehrsprachigkeit im Leben der Migrant*innen hat, wie diese Deutsch erlernen und welche Auswirkung diese Mehrsprachigkeit für den Erhalt und die Pflege ihrer Spanischkompetenz mit sich bringt. Darüber hinaus wird der Ertrag kurzer Exkursionen reflektiert, bei denen filmisch dokumentierte Experteninterviews geführt und die hispanophonen linguistic landscapes im Bild festgehalten werden. Die kontextbezogene Erstellung von Videos ist das zentrale didaktische Mittel, um den Studierenden in der Studiensprache Spanisch über die Funktion des Spanischen im Migrationskontext durch forschendes Lernen Kompetenzen zu vermitteln. Die Studierenden werden dazu ermutigt, sich intensiv mit dem spezifischen Forschungskontext und Hintergrund des Seminarthemas auseinanderzusetzen und diese Einblicke in ihre Filmproduktion einfließen zu lassen. Dies geschieht stets mit dem klaren Bildungszweck, das Verständnis für die jeweilige Fragestellung zu vertiefen und komplexe Konzepte und Ideen mit den Mitteln des Films zugänglich zu machen. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf die zukünftige Etablierung des Films in der Hochschuldidaktik. Er möchte dazu anregen, sich auf wissenschaftliche Filmdokumentationen einzulassen.
| ||
