Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Sitzungsübersicht |
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Posters 3: Ready to Hands-On - Sono-, Skills- & Tool-Time
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(Vor-)klinische Einblicke im Medizinstudium – longitudinale Grundausbildung in der Sonographie Medizinische Fakultät Kiel der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Deutschland Hintergrund: Die Nutzung sonographischer Bildgebung ist im Rahmen von Diagnostik und Intervention kaum aus der Medizin wegzudenken.[1] Obwohl es fast keine Fachdisziplin gibt, die ohne Ultraschall den klinischen Alltag bestreiten kann, wird die Vermittlung theoretischer und praktischer Inhalte in der curricularen Lehre häufig kaum gedeckt. Das Interesse der Studierenden an der Erlernung grundlegender praktischer Fertigkeiten, vor allem auch der Sonographie, ist hoch.[2, 3] Dabei wird jedoch die Möglichkeit, praktische Erfahrung zu sammeln und diese unter Anleitung zu üben, vermisst. Projektbeschreibung: Ein mehrstufiges extracurriculares Lehrkonzept, unter Anleitung studentischer Tutor:innen, soll es Studierenden ermöglichen auf freiwilliger Basis das komplexe Wissen und die praktische Anwendung des Ultraschalls zu erlernen und zu üben.[1, 2] In diesem Kurs erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich sonographisch Gefäße und Organe anzuschauen, sowie im weiteren Verlauf diagnostische Messungen durchzuführen und Pathologien zu erkennen. Das longitudinal aufgebaute Lehrkonzept gliedert sich in vier Kursteile, begleitet von verschiedenen E-Learning-Elementen:
Der Basiskurs ist Teil des sog. Famulaturreifezertifikats, welches die Studierenden durch das Erlernen bestimmter praktischer Fertigkeiten erwerben können. Evaluation: Die QR-Code-basierte Evaluation erfolgt direkt im Anschluss an den Kurs. Dabei können die Studierenden eine Linkert-skalierte Bewertung in verschiedenen Rubriken, z.B. Erfüllung von Lernzielen, ablegen. Schlussfolgerung: Erste Rückmeldungen und die regelmäßige Auslastung der Kurse gibt Anhalt für eine Verbesserung der praktischen Lehre und ein positives Auffassen seitens der Studierenden.[3] Für genauere Ergebnisse muss die Evaluation jedoch weiter ausgebaut werden. Ausblick: Zukünftige Evaluationsergebnisse sowie die Rückmeldung aus der Praxis werden genauer wiedergeben können, ob die frühzeitige sonographische Ausbildung an der medizinischen Fakultät einen Mehrwert für Studierende und Mediziner:innen bietet. Zum Wintersemester 2025/26 wurden Teile der Sonographie-Grundausbildung für MRTA Auszubildende geöffnet, was zukünftig als interprofessionelles Lehrangebot fortgeführt werden soll. Pieksen lernen mit System - Ein Kurskonzept zur ultraschallgestützten Punktion Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Hintergrund & Motivation: Die Sonografie ist Grundlage zahlreicher diagnostischer und interventioneller Verfahren und wird in vielen Leitlinien empfohlen (1, 2). Dem breiten klinischen Einsatz steht jedoch eine weiterhin heterogene Ausbildung von Medizinstudierenden gegenüber, die häufig nur einen begrenzten curricularen Umfang einnimmt. An der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden ist die Ausbildung zwar curricular verankert und wird unter anderem am Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) umgesetzt, weiterführende und interventionelle Inhalte werden jedoch überwiegend in Wahlfächern und fakultativen Kursen vermittelt. In bisherigen Kursen zeigte sich, dass insbesondere das Erlernen ultraschallgestützter Punktionstechniken didaktisch herausfordernd ist, vor allem im Hinblick auf die Hand-Augen-Koordination. Ziel war daher die Weiterentwicklung des Kurskonzepts zu einem strukturierten, praxisnahen Trainingsformat zur Ergänzung der curricularen Ausbildung. Beschreibung des Projekts: Die neuen fokussierten Lernziele des Punktionskurses umfassten die koordinierte Nadel-Schallkopf-Führung, das Verständnis sonografischer Eigenschaften von Gefäßen und Nerven sowie die Durchführung grundlegender Gefäß- und Pleurapunktionen am Modell. Zur Vorbereitung wurde ein Blended-Learning-Ansatz mit digitalen Lernmaterialien eingesetzt. Der 90-minütige Präsenzkurs begann mit einer kurzen Demonstration relevanter sonografischer Strukturen. Anschließend absolvieren die Teilnehmenden in Kleinstgruppen strukturierte Punktions- und Verfolgungsübungen (3) an Gefäßphantomen zur gezielten Schulung der Hand-Augen-Koordination. Ergänzend wurde eine Station zur ultraschallgestützten Pleurapunktion integriert. Am Ende des Kurstages erfolgte eine Evaluation des Kursformats. Ergebnisse: Die didaktische Neustrukturierung des Kurses wurde überwiegend positiv bewertet. Von 20 Teilnehmenden nahmen 11 an der Evaluation teil (Rücklaufquote 55 %). Es zeigte sich eine hohe Akzeptanz des Kurskonzepts sowie eine positive Einschätzung der Attraktivität. Insbesondere die Integration der Pleurapunktionsstation wurde als Mehrwert wahrgenommen. Verbesserungsvorschläge betrafen vor allem die zeitliche Gewichtung der einzelnen Kursstationen, insbesondere das Verhältnis zwischen Gefäß- und Pleurapunktionsübungen. Kritische Reflexion: Die Ergebnisse sprechen für die Eignung des Kurskonzepts zur Vermittlung grundlegender ultraschallgestützter Punktionstechniken. Die strukturierte Schulung der Hand-Augen-Koordination erwies sich als didaktisch sinnvoll. Der initiale Schulungsaufwand für Tutorinnen und Tutoren war erhöht, konnte jedoch durch gezielte Kurzschulungen reduziert werden. Die begrenzte Rücklaufquote sowie das Fehlen objektiver Kompetenzmessungen schränken die Aussagekraft ein. Ausblick: Das Kurskonzept wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die theoretische Einführung soll als Video ausgelagert werden, um den Praxisanteil zu erhöhen. Strukturierten Übungen werden auf weitere Sonografiekurse übertragen. Langfristig ist die curriculare Verankerung ultraschallgestützter Punktionstechniken vorgesehen. Ultraschallgestützte Venenpunktion an selbstgebauten Gelatine-Modellen – preiswert, praktisch, praxisnah 1Skills Lab, Medizinische Hochschule Brandenburg - Theodor Fontane, Neuruppin, Deutschland; 2Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg, Neuruppin, Deutschland Hintergrund: Die ultraschallgestützte Venenpunktion ist eine zentrale praktische Kompetenz in der medizinischen Ausbildung, deren Erwerb jedoch häufig durch begrenzte Übungsmöglichkeiten, hohe Kosten an Simulationsmodellen und Hemmungen beim Erlernen an Patient*innen erschwert wird (1). Vor allem in frühen Stadien der Ausbildung fehlen niederschwellige, sichere und reproduzierbare Trainingsformate (2). Ziel dieses Projektes ist die Testung und Evaluation eines Tutoriums zur ultraschallgestützten Venenpunktion, das auf selbstgebauten, kostengünstigen Gelatine-Modellen basiert. Es soll untersucht werden, inwiefern das Tutorium die subjektive Sicherheit, das Vertrauen sowie die wahrgenommene Ultraschallkompetenz von Medizinstudierenden verbessert. Beschreibung des Konzepts: Geplant ist eine Interventionsstudie mit quantitativen und qualitativen Methoden. Die Evaluation erfolgt mittels Prä-Post-Fragebögen (Likert-Skalen 0-5) zu den Kategorien Sicherheit, Vertrauen und Selbstkompetenz. Ergänzend werden objektive Leistungsparameter (Erfolgsrate, Zeit bis zur erfolgreichen Punktion, Fehlversuche) erhoben. Die statistische Auswertung erfolgt mittels deskriptiver Statistik und inferenzstatistischer Tests. Das 90-minütige Tutorium beinhaltet eine kurze theoretische Einführung (Grundlagen des Ultraschalls, Gefäßdarstellung, Punktionstechniken) sowie eine ausgedehnte praktische Übungsphase. Die theoretische Einführung erfolgt durch eine Power Point Präsentation im Inverted Classroom Format. Die Gelatine-Modelle simulieren Gefäße mithilfe eingebetteter Schlauchsysteme und sollen realitätsnahes Scannen und Punktieren unter Ultraschallkontrolle ermöglichen (3). Individuelles Feedback durch die Tutor*innen sowie eine abschließende strukturierte Reflektion sollen den Lernprozess unterstützen. Evaluation: Die Evaluation wird auf der beschriebenen statistischen Analyse basieren. Ziel ist die Beurteilung des potenziellen Lernzuwachses und die Umsetzung eines regelhaften Tutoriums zu Gefäßpunktion. Schlussfolgerung: Auf Grundlade der Literatur lässt sich schlussfolgern, dass die Einführung eines Tutoriums zur ultraschallgestützten Punktion zu einer effektiven Vermittlung dieser Fertigkeit führt. Ziel dieses Projektes ist die Schaffung einer kostengünstigen Möglichkeit zum Training dieser Art von Punktion. Ausblick: Zur Durchführung des Tutoriums sollen zwei Lehrvideos gedreht werden, die die Punktionstechnik demonstrieren. Der Tutorien Termin soll als extracurriculare Aktivität in das kommende Semester eingebettet werden. Anschließend soll auf Basis der dort erhobenen Daten der Effekt von Gelatine-Modellen analysiert werden. Pieksen erlaubt – Entwicklung eines sonografischen Trainingsmodells für die Venenpunktion Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Hintergrund & Motivation: Die ultraschallgestützte Venenpunktion stellt insbesondere bei Patient:innen mit schwierigem Venenstatus eine komplikationsärmere und zeiteffizientere Alternative zu wiederholten konventionellen Punktionsversuchen dar (1). Am Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) wird ein fakultativer Punktionskurs angeboten, in dem Studierende grundlegende Punktionsfertigkeiten erlernen und vertiefen können. Für die Ausbildung der Methode existieren zwar verschiedene kommerzielle Punktionsmodelle, diese sind jedoch meist kostenintensiv, begrenzt wiederverwendbar und daher für studentische Trainingszentren nur eingeschränkt geeignet. Alternativen aus tierischem Gewebe sind mit ökologischen, hygienischen und organisatorischen Nachteilen verbunden. Ziel des Projekts war daher die Entwicklung eines kostengünstigen, nachhaltigen und mehrfach wiederverwendbaren Punktionsmodells zur sonografischen Grundlagenausbildung im studentischen Kontext. Beschreibung des Projekts: Nach initialen Praxistests mit Rinder- und Schweinefleisch, Tofu und Hydrokolloid wurde Hydrokolloid als geeignetes Basismaterial ausgewählt. Dabei handelt es sich um eine Präzisionsdubliermasse auf Agar-Agar-Basis, die laut Hersteller mehrfach wiederverwendbar ist, unbedenklich erkaltet und günstige akustische Eigenschaften für die sonografische Darstellung aufweist (https://www.henryschein-dental.de/images/ads/inca_Uploads/1001/47/1001_13113/9009619.pdf (Abrufdatum: 20.12.2025) https://www.henryschein-dental.de/~/media/DE/MSDS/9009619DE.ashx?hssc=4 (Abrufdatum: 20.12.2025)). Die erste Modellgeneration wurde mit Infusionsleitungen als Gefäßsimulation ausgestattet. In einer zweiten Entwicklungsstufe wurden diese durch innenliegende, beidseitig verschlossene Silikonschläuche mit variierenden Innenradien, Wandstärken und Verläufen ersetzt. Durch eine geschichtete Bauweise konnte eine doppelte Nutzung pro Modell erzielt werden; nach erneutem Einschmelzen kann ein Modell theoretisch bis zu 16 Kurseinheiten durchlaufen. Die aktuelle Modellgeneration kam bereits mehrfach im Kursformat „Ultraschall auf der Intensivstation" zum Einsatz. Kritische Reflexion Die entwickelten Modelle erfüllten die Anforderungen an eine nachhaltige, kosteneffiziente und didaktisch geeignete Trainingsmöglichkeit für die sonografisch gestützte Venenpunktion. Bei mehrfacher Verwendung traten sonographische Artefakte auf, vermutlich durch Lufteinschlüsse. Durch Anpassungen im Herstellungs- und Aufbereitungsprozess konnte die Materialqualität verbessert werden. Die eingeschränkte Haptik im Vergleich zur menschlichen Haut bleibt eine Limitation. Ausblick Die Punktionsmodelle auf Hydrokolloidbasis haben sich als praktikable Lösung für ein studentisches Trainingszentrum erwiesen. Für die kommende Modellgeneration sind Optimierungen des Schlauchverschlusses sowie des Aufbereitungsprozesses geplant. Zusätzlich soll die Integration von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen ermöglicht werden, um zusätzliche Punktionstechniken zu trainieren. Simulation von einliegenden ZVKs an Puppe oder Simulationsperson – Ein nachhaltiges und kostengünstiges Vier-Stufen-Konzept 1School of Medicine and Health, Technische Universität München; 2Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, TUM Klinikum Hintergrund: Im Bereich der stationären (und zum Teil auch ambulanten) Patientenversorgung kommt medizinisches Personal regelmäßig mit zentralen Venenkathetern (ZVKs) in Kontakt. Sie zeichnen sich durch eine höhere Langlebigkeit ihrer Funktionen aus und ersparen oft viele Punktionen für Blutentnahmen und wiederholte Anlagen von kurzlebigen peripheren Venenkathetern. Ein Nachteil jedoch sind die größere Komplexität und durch unsachgemäße Bedienung hervorgerufene Blutstrominfekte, Luftembolien, Exsanguinationen, Laborprobenverfälschungen sowie Schenkelobstruktionen. Motivation: Während man in diversen Praktika oder Famulaturen mitunter schon früh während der medizinischen Ausbildung mit ZVKs in Kontakt kommt, fehlt häufig eine strukturierte und verlässliche Schulung zum sicheren Umgang. Im Rahmen der Neukonzeption des hiesigen Hygienekurses ergab sich der Bedarf für ein Demonstrations- und Trainingsmodell. Anforderungen: Der ideale ZVK-Bedienungstrainer ist kostengünstig, nachhaltig, lässt sich leicht an Puppe oder Simulationsperson anbringen, bietet die Möglichkeit zur Medikamentenapplikation und fördert bei Aspiration – auch nach und während einer Flüssigkeitsinfusion – sofort (Kunst-)Blut. Konzept: Da ein solches Trainingsmodell kommerziell nicht verfügbar ist, wurde ein vierstufiges Konzept mit aufsteigender Funktionalität und Realitätsnähe entwickelt, anhand dessen man je nach Lernziel, Simulationsszenario und Notwendigkeit von Realismus den am besten passenden ZVK-Trainer auswählen kann. Umsetzung: Alle vier Varianten sind ohne viel Material- und Kostenaufwand selbstgebaut. Bei Nutzung abgelaufener Einwegartikel liegen die Kosten selbst auf der höchsten Stufe bei nur wenigen Euro. Gleichzeitig wird durch die Verwendung von ansonsten zur Entsorgung vorgesehenen Materialien ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Herstellung und Validierung eines kostengünstigen, Modells zur Messung von Drucken der Gliedmassenkompartimente der unteren Extremität 1Spitalzentrum Biel, Biel, Schweiz; 2Universität Bern, Bern, Schweiz Einleitung: Materialien und Methoden: Ergebnisse: Fazit: Repairing Reality: Extending the Lifespan of Otoscopy Trainer Ears 1Bern Academy of the Arts, Bern University of Applied Sciences, Bern, Switzerland; 2Institute for Medical Education, University of Bern, Bern, Switzerland Background Part-task trainers are essential for skills acquisition in health professions education but are subject to intensive mechanical stress and material degradation. At our skills lab, removable ears used in an otoscopy trainer presented three recurring challenges: frequent tearing caused by repeated traction on the helix to straighten the ear canal for tympanic membrane inspection, occasional inappropriate handling, and intentional cutting of the ears to replace embedded tympanic membrane images with pathological findings for assessment purposes. These factors resulted in high replacement costs and limited sustainability. This project aimed to analyse the ear material systematically and to evaluate suitable repair and sealing strategies to extend usability. Methods The ear replicas were examined macroscopically to document manufacturing features and damage patterns. Material identification was performed using Fourier-Transform Infrared Spectroscopy (FTIR) and hardness testing. Based on the identified material properties, relevant literature on plastisol (plasticized PVC) and adhesive bonding was reviewed. Adhesives and joining techniques were evaluated theoretically with respect to adhesion mechanisms, elasticity, resistance to plasticizer migration, application feasibility, and thermal compatibility. Exploratory practical tests included solvent-based PVC cold welding and localized thermal re-fusion of tear edges. In a practical trial, 20 ears were modified by opening them, replacing the findings, and resealing them using the proposed approach. Results FTIR analysis suggested a plastisol-based PVC material containing plasticizers. The ears exhibited Shore A15 hardness approximately (i.e., soft, elastic) but showed structural weaknesses at thin sections and pre-existing air inclusions. Elastic adhesives were deemed unsuitable due to required layer thickness and geometric constraints. Solvent-based diffusion bonding (PVC cold welding) demonstrated promising results, enabling cohesive rejoining of tears and effective sealing of cut openings with minimal material addition. Thermal fusion was technically feasible but associated with a higher risk of deformation. All ears used in the field trial were inserted into and removed from the trainer without renewed tearing; a systematic evaluation of the re-sealing strategy is pending. Discussion Material-informed repair strategies can substantially extend the service life of otoscopy trainer ears. Integrating basic material analysis into simulation management may facilitate more durable and flexible use of part-task trainers in medical education. | ||

