Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Tagesübersicht |
| Datum: Samstag, 14.03.2026 | |
| 8:00 - 11:00 | Ankunft und Anmeldung Ort: Foyer vor S12/13/14 (Alte Brauerei, EG) |
| 8:30 - 10:30 | Ausschusssitzung "Praktische Fertigkeiten" (APF) Ort: Hörsaal 02 (Alte Brauerei, EG) |
| 8:30 - 10:30 | Ausschusssitzung "Simulationspersonen" (ASP) Ort: S21 (Alte Brauerei, OG) |
| 10:30 - 11:00 | Welcome Coffee Ort: Catering Areas (EG & OG, Alte Brauerei) |
| 11:00 - 12:30 | Vorträge 3: Fit für Klinik Ort: Hörsaal 02 (Alte Brauerei, EG) Chair der Sitzung: Daisy Rotzoll |
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Aufbau von Peer Teaching im Skillslab MEDiCus Klinikum Chemnitz, Deutschland Abstract Hintergrund: Peer Teaching stellt einen etablierten didaktischen Ansatz zur Förderung praktischer Kompetenzen in der medizinischen Ausbildung dar. Ziel dieser Arbeit war es, den Aufbau eines PeerTeaching Konzepts im Skillslab zu beschreiben und anhand des subjektiven Kompetenzzuwachs von Studierenden dessen Wirksamkeit in Bezug auf den Erwerb der praktische Fertigkeiten Blutentnahme und Basisreanimation zu untersuchen. Der Modellstudiengang MEDiC am Medizincampus Chemnitz der TU Dresden wurde 2020 gestartet. Mit dem Modellstudiengang wurde auch unser Skillslab MEDiCus nach Inbetriebnahme zum Studienstart im Oktober 2020 in den letzten 5 Jahren weiterentwickelt. Damit einher ging auch die Entwicklung unseres Peer Teaching Programmes, welches im WS 2021/22 an den Start ging. Seitdem ist Peer Teaching ein fester Bestandteil der curricularen und auch der fakultativen Lehre in unserem Skillslab. Methoden: Befragt wurden MEDiC-Studierende im 8. und 10. Fachsemester nach Absolvierung des longitudinalen Moduls KF 31 im Skillslab. Mittels standardisierter Fragebögen wurde der subjektiv eingeschätzte theoretische und praktische Kompetenzzuwachs erhoben. Die Vermittlung der praktischen Fertigkeiten erfolgte durch studentische Peers sowohl im curricular verankerten Unterricht als auch in zusätzlich angebotenen freien Trainingszeiten. Ergebnisse: Die Studierenden berichteten insgesamt über einen deutlichen subjektiven Kompetenzzuwachs nach Abschluss des Moduls. Dabei zeigte sich ein ausgeprägter Zugewinn in den theoretischen Kenntnissen, aber auch in den praktischen Fertigkeiten sowohl bei Blutentnahme, als auch bei Basisreanimation. Unterschiede zwischen Studierenden des 8. und 10. Fachsemesters waren erkennbar, wobei fortgeschrittene Studierende höhere Ausgangswerte, jedoch ebenfalls relevante Kompetenzzuwächse angaben. Das Peer Teaching-Konzept wurde von den Studierenden überwiegend positiv bewertet. Schlussfolgerung: Der Aufbau von Peer Teaching im Skillslab stellt eine effektive Ergänzung der praktischen Ausbildung dar und trägt insbesondere zur Stärkung des subjektiven Kompetenzzuwachs praktischer Fertigkeiten bei. Seit dem Start im Jahr 2021 mit zwei studentischen Tutor:innen wurde das Konzept an unserem Standort kontinuierlich ausgebaut. Aktuell sind zehn studentische Tutor:innen für die Lehre klinisch-praktischer Kompetenzen im Skillslab MEDiCus im Einsatz. Zukünftig ist eine sukzessive Erweiterung der Lehrinhalte und Lehrmethoden geplant, einschließlich der Integration von VR-Anwendung. Derzeit in Vorbereitung ist eine Lehrveranstaltung VR zum Verhalten im OP-Saal. Be Mature For Famulatur-- Praktisches Training grundlegender Fertigkeiten für den ersten klinischen Einsatz AIXTRA Kompetenzzentrum für Training und Patientensicherheit, Deutschland Hintergrund: Obwohl der primäre Patientenkontakt früh im Studium stattfindet, sind viele praktische Skills bei Antreten der ersten Famulatur noch nicht ausreichend trainiert. Der Famulaturvorbereitungskurs des AIXTRA bietet in Form eines ganztägigen Kurses Training in vier praktischen Fertigkeiten (steriles Arbeiten, Basic Life support, Knoten und Naht, venöse Punktion). Neben den praktischen Fertigkeiten trainieren die Studierende zwei ausführliche Anamneseerhebungen mit Simulationspersonen. Alle Skillstraining-Stationen werden ärztlich geleitet und in Kleingruppen á 6 Studierenden abgehalten. Nach einem einleitenden Impulsvortrag steht das praktische Arbeiten im Vordergrund. Insgesamt können 144 Studierende aus dem 2.Studienjahr an drei aufeinander folgenden Tagen an diesem fakultativen Kurs teilnehmen. Ziel/Fragestellung: Ziel der Evaluation war eine Überprüfung des Erreichens der einzelnen Lernziele sowie eine Einschätzung der Qualität des Kurses. Methode: Die Evaluation fand zum Beginn und zum Abschluss des Kurses statt. Die TN wurden per Online-Fragebogen anonym befragt. Erfragt wurden sowohl subjektive Sicherheit in allen im Kurs angebotenen medizinischen Fertigkeiten als auch (nach dem Kurs) positive und negative Aspekte des Kurses inklusive Wünschen für zukünftige Kurse. Ergebnisse: In der Selbsteinschätzung der einzelnen Skills zeigte sich eine gute bis ausgeprägte Sicherheit in „BLS“, „steriles Arbeiten“, „Punktion 1“ und „Anamneseerhebung“. Deutlich geringer fiel die subjektive Sicherheit bei „Einzelknopfnaht“ und „Handknoten“ aus. Eine Betrachtung der Evaluation vor dem Kurs zeigte, dass diese beiden Fertigkeiten von rund einem Drittel der Teilnehmenden noch nie zuvor durchgeführt worden waren. Die Studierenden bewerten den Kurs mit einer durchschnittlichen Schulnote von 1,66; 97% vergaben die Schulnoten „sehr gut“ oder „gut“. Bei den positiven Bewertungen wurden besonders die hohe Relevanz der Themen, die praktischen Übungen sowie der respektvolle Umgang und die Kompetenz der Dozierenden hervorgehoben. Verbesserungsvorschläge betrafen überwiegend den Wunsch nach längeren Pausen sowie nach noch mehr Zeit für praktische Übungen. Schlussfolgerung: Aus der positiven Bewertung lässt sich schlussfolgern, dass ein Angebot für alle Studierenden des Semesters sinnvoll ist. Das Skillstraining im Bereich „Knoten und Naht“ wurde auf Basis der Evaluation bereits intensiviert. Dem Wunsch nach längeren Pausen konnte nicht entsprochen werden, jedoch wurde ein Bewirtungsangebot vor Ort geschaffen, um die Pausen effizienter nutzen zu können. Fit for Famulatur 2026 - Pilotierung eines Kurses zur Vorbereitung auf die 1. Famulatur Medizincampus Chemnitz TU Dresden, Chemnitz, Deutschland Am Klinikum Chemnitz gibt es seit 5 Jahren den Modellstudiengang MEDiC der Medizinischen Fakultät der TU Dresden mit 50 Studierenden pro Jahrgang. Genauso lang gibt es unser Trainings- und Simulationszentrum MEDiCus für unsere Studierenden zum Erlernen praktischer Skills und zur Erlangung kommunikativer Kompetenzen. Als Krankenhaus der Maximalversorgung stehen wir bei der studentischen Lehre vor ganz neuen Herausforderungen und im Zuge der Weiterentwicklung unseres Skillslabs wollen wir die Idee der Kursreihe „Fit für …“ auch an unserem Krankenhaus und Medizincampus umsetzen. Teilnehmer am vorgestellten Kurs sind Studierende des 5. Fachsemesters am Modellstudiengang MEDiC am Medizincampus Chemnitz der Medizinischen Fakultät der TU Dresden. Diese Studierenden werden nach dem 5. Semester das erste Mal eine Famulatur im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis durchlaufen. Für eine gute Vorbereitung bieten wir, als Team Skillslab einen 2-tägigen Kurs für alle Studierenden im 5. Semester an. Die Teilnahme ist freiwillig. Ziel ist die Förderung praktischer Fertigkeiten, klinischer Entscheidungsfähigkeit, notfallrelevanter Maßnahmen sowie individueller Lern- und Teamkompetenzen. Dafür gehören zum Kurs neben einem Skillsparcour, Fallbesprechungen zum Kennenlernen klinischer Entscheidungsfindungspfade und die Vorbereitung auf Abläufe im stationären Setting, sowie im OP-Saal. Abgerundet wird das Programm durch ein Notfall- und Reanimationstraining in kleinen Gruppen im Sinne CRM-Trainings. Zum Einsatz kommen verschiedene Lehrformate einschließlich Simulationstrainings und VR. Am Ende des Kurses stehen eine kurze Lernerfolgskontrolle und die Evaluation. Ausblick: Sollte sich das Kursformat bewähren ist eine Verstetigung und das Rollout auf zusätzliche Kursformate wie „Fit for PJ“ und „Fit for Dienst in der ZNA“ geplant. Kurs ISBARC mit Peertutor:innen– Üben einer standardisierten Patientenübergabe mittels Rollenspielen Medizinische Fakultät der Universität Zürich, Zürich, Schweiz Hintergrund: Die strukturierte und adressatengerechte Patientenübergabe ist ein zentraler Bestandteil der klinischen Versorgung und trägt wesentlich zur Patientensicherheit bei. Unklare, unvollständige oder ungeordnete mündliche Übergaben gelten als häufige Ursache für Fehler im klinischen Alltag. Das international etablierte ISBARC-Schema (Identification – Situation – Background – Assessment – Recommendation/Request/Risk – Commitment/Close the loop) stellt ein evidenzbasiertes Kommunikationsinstrument dar, das insbesondere auch für Ausbildungskontexte geeignet ist. Beschreibung des Kurskonzeptes: Der Kurs «Patientenübergabe/-vorstellung ISBARC» richtet sich an Studierende des 5. Studienjahres und soll auf das klinische Kommunizieren in Übergabe- und Vorstellungssituationen im Wahlstudienjahr vorbereiten. In einem 2h 15 min dauernden Kurs bearbeiten Kleingruppen sechs klinische Fallszenarien mithilfe des ISBARC-Schemas. Die Fallunterlagen sind gezielt so ausgewählt, dass sie eine Vielzahl relevanter wie auch weniger relevanter Informationen enthalten. Dadurch wird zunächst die Fähigkeit zur Informationsselektion und Priorisierung gefördert, bevor im zweiten Schritt die strukturierte mündliche Übergabe nach ISBARC trainiert wird. Die Lernaktivitäten sind als Rollenspiele konzipiert und werden von geschulten Peertutor:innen moderiert. Eine abschliessende Plenumsbesprechung durch eine:n Dozent:in dient der übergeordneten Verortung und Vertiefung. Jede:r Studierende:r übernimmt in zwei Szenarien aktiv die Rolle der übergebenden Person, z. B. bei der Übergabe eines Notfallpatienten, einer Patientenvorstellung im Rahmen der Morgenvisite oder einer Konsilanmeldung. Nach jedem Rollenspiel erfolgt eine strukturierte Selbsteinschätzung sowie ein checklistenbasiertes Feedback durch die Mitstudierenden sowie ein Peer-Feedback, das sich an klar definierten ISBARC-Kriterien orientiert. Eine Limitation des Formats besteht darin, dass die Peertutor:innen aus demselben Studienjahr stammen und über begrenzte klinische Erfahrung verfügen. Dieser Aspekt wird im Kursdesign bewusst berücksichtigt: Der inhaltliche Fokus liegt nicht auf medizinischen Detailfragen, sondern konsequent auf der Kommunikationsstruktur, Klarheit und Priorisierung von Informationen im Rahmen der mündlichen Übergabe. Schlussfolgerung: Durch die Kombination aus realitätsnahen Fallbeispielen und konsequenter Nutzung des ISBARC-Schemas fördert der Kurs eine klare, effiziente und standardisierte Kommunikation im klinischen Alltag. Aus Sicht der Peertutor:innen ergibt sich ein zusätzlicher didaktischer Mehrwert: Durch die Moderation der Rollenspiele und das strukturierte Feedback vertiefen sie ihr eigenes Verständnis klinischer Kommunikationsprozesse und internalisieren die ISBARC-Kriterien. Evaluation und Ausblick: Im Jahr 2025 hat das Team Lernzentrum der Universität Zürich zwei Pilotierungen in unterschiedlichen Grössen durchgeführt. Die positiven Evaluationsergebnisse sprechen für eine curriculare Verankerung, deren Machbarkeit derzeit geprüft wird. Interprofessioneller Tagdienst: Weiterentwicklung eines simulierten Stationsalltags 1: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Lernzentrum - Skills Lab, Berlin, Deutschland; 2: Charité – Universitätsmedizin Berlin, Institut für Klinische Pflegewissenschaft, Berlin, Deutschland Hintergrund: Das Lernzentrum als Skillslab der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranstaltet seit über zehn Jahren eine große Nachtdienstsimulation einer Notaufnahme für Medizinstudierende im PJ. Hierbei konnte gezeigt werden, dass der „Nachtdienst“ nachweislich die Selbstwirksamkeit der Studierenden steigert und sie so auf die Herausforderungen ihres zukünftigen Berufs vorbereitet [1]. Da Patientensicherheit, Versorgungsqualität und Arbeitszufriedenheit im klinischen Alltag maßgeblich von gelingender interprofessioneller Kommunikation und Zusammenarbeit abhängen, diese Kompetenzen jedoch im Studium häufig nur unzureichend gemeinsam trainiert werden, besteht ein besonderer Bedarf an frühzeitigen interprofessionellen Lernformaten. Vor diesem Hintergrund, wurde nun ergänzend der „Tagdienst“ entwickelt. Hierbei trainieren Medizin- und Pflegestudierende Behandlungsabläufe im stationären Setting mit Hilfe authentischer Fallszenarien. Nach Vorstellung des Planungskonzeptes [2] sowie des ersten Durchlaufs [3] wird nun die umfassende Weiterentwicklung präsentiert. Beschreibung des Projekts: Übergeordnetes Ziel der Lehrveranstaltung ist es, die interprofessionelle Kommunikation und Zusammenarbeit zu stärken, die Handlungssicherheit im beruflichen Alltag zu fördern und die Entwicklung eines eigenen beruflichen Selbstverständnisses zu unterstützen. Fünf interprofessionelle Teams bestehend aus Pflege- und Medizinstudierenden durchliefen fünf unterschiedliche realitätsnahe Praxisfälle (u. a. Kardiologie, Pädiatrie, Trauma). Die Realitätsnähe wurde durch Simulationspersonen, hybride Elemente, klinischen Workflow (Labor, Radiologie, Logistik) und videogestütztes Debriefing unterstützt. Begleitend gaben Gruppen- sowie Falltutor:innen beider Professionen kommunikatives sowie inhaltliches Feedback. Der Lernerfolg wurde methodisch durch Beobachterrollen, strukturierte Feedbackleitfäden, schriftliche Reflexionsaufgaben sowie moderierte Debriefings sichergestellt. Evaluation: Die Evaluation der zweiten Durchführung des Tagdienstes im Dezember 2025 (erste Durchführung im Januar 2025) erfolgte formativ und summativ mittels fallbezogener Einzelbewertungen sowie eines Prä-Post-Vergleichs zu interprofessioneller Kommunikation und Kooperation (n=15 Medizinstudierende, n=30 Pflegestudierende, n=22 Lernzentrumstutor:innen). Die Ergebnisse zeigen eine hohe Zufriedenheit hinsichtlich des Schwierigkeitsgrads und der praktischen Wissensanwendung. Die Tutor:innen evaluierten zudem Konzept, Organisation und die Interaktion der Teilnehmenden positiv und bestätigten eine gelungene Umsetzung der interprofessionellen Ausarbeitung. Schlussfolgerung und Ausblick: Die erste Durchführung zeigte eine hohe Akzeptanz und strukturelle Machbarkeit des Formats auf, doch stellte sich Optimierungsbedarf bei der Spezifität pflegerischer Lernziele und Feedbackmöglichkeiten auf Seiten der Tutor:innen heraus. Durch die interprofessionelle Weiterentwicklung und curriculare Verankerung konnte ein ausgewogenes und praxisnahes Simulationsformat etabliert werden. Der interprofessionelle Tagdienst leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur kompetenzorientierten Ausbildung und stellt ein ausbaufähiges Modell zur Förderung interprofessioneller Zusammenarbeit dar. |
| 11:00 - 12:30 | Posters 3: Ready to Hands-On - Sono-, Skills- & Tool-Time Ort: S22 (Alte Brauerei, OG) Chair der Sitzung: Kai Schnabel |
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(Vor-)klinische Einblicke im Medizinstudium – longitudinale Grundausbildung in der Sonographie Medizinische Fakultät Kiel der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Deutschland Hintergrund: Die Nutzung sonographischer Bildgebung ist im Rahmen von Diagnostik und Intervention kaum aus der Medizin wegzudenken.[1] Obwohl es fast keine Fachdisziplin gibt, die ohne Ultraschall den klinischen Alltag bestreiten kann, wird die Vermittlung theoretischer und praktischer Inhalte in der curricularen Lehre häufig kaum gedeckt. Das Interesse der Studierenden an der Erlernung grundlegender praktischer Fertigkeiten, vor allem auch der Sonographie, ist hoch.[2, 3] Dabei wird jedoch die Möglichkeit, praktische Erfahrung zu sammeln und diese unter Anleitung zu üben, vermisst. Projektbeschreibung: Ein mehrstufiges extracurriculares Lehrkonzept, unter Anleitung studentischer Tutor:innen, soll es Studierenden ermöglichen auf freiwilliger Basis das komplexe Wissen und die praktische Anwendung des Ultraschalls zu erlernen und zu üben.[1, 2] In diesem Kurs erhalten die Studierenden die Gelegenheit sich sonographisch Gefäße und Organe anzuschauen, sowie im weiteren Verlauf diagnostische Messungen durchzuführen und Pathologien zu erkennen. Das longitudinal aufgebaute Lehrkonzept gliedert sich in vier Kursteile, begleitet von verschiedenen E-Learning-Elementen:
Der Basiskurs ist Teil des sog. Famulaturreifezertifikats, welches die Studierenden durch das Erlernen bestimmter praktischer Fertigkeiten erwerben können. Evaluation: Die QR-Code-basierte Evaluation erfolgt direkt im Anschluss an den Kurs. Dabei können die Studierenden eine Linkert-skalierte Bewertung in verschiedenen Rubriken, z.B. Erfüllung von Lernzielen, ablegen. Schlussfolgerung: Erste Rückmeldungen und die regelmäßige Auslastung der Kurse gibt Anhalt für eine Verbesserung der praktischen Lehre und ein positives Auffassen seitens der Studierenden.[3] Für genauere Ergebnisse muss die Evaluation jedoch weiter ausgebaut werden. Ausblick: Zukünftige Evaluationsergebnisse sowie die Rückmeldung aus der Praxis werden genauer wiedergeben können, ob die frühzeitige sonographische Ausbildung an der medizinischen Fakultät einen Mehrwert für Studierende und Mediziner:innen bietet. Zum Wintersemester 2025/26 wurden Teile der Sonographie-Grundausbildung für MRTA Auszubildende geöffnet, was zukünftig als interprofessionelles Lehrangebot fortgeführt werden soll. Pieksen lernen mit System - Ein Kurskonzept zur ultraschallgestützten Punktion Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Hintergrund & Motivation: Die Sonografie ist Grundlage zahlreicher diagnostischer und interventioneller Verfahren und wird in vielen Leitlinien empfohlen (1, 2). Dem breiten klinischen Einsatz steht jedoch eine weiterhin heterogene Ausbildung von Medizinstudierenden gegenüber, die häufig nur einen begrenzten curricularen Umfang einnimmt. An der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden ist die Ausbildung zwar curricular verankert und wird unter anderem am Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) umgesetzt, weiterführende und interventionelle Inhalte werden jedoch überwiegend in Wahlfächern und fakultativen Kursen vermittelt. In bisherigen Kursen zeigte sich, dass insbesondere das Erlernen ultraschallgestützter Punktionstechniken didaktisch herausfordernd ist, vor allem im Hinblick auf die Hand-Augen-Koordination. Ziel war daher die Weiterentwicklung des Kurskonzepts zu einem strukturierten, praxisnahen Trainingsformat zur Ergänzung der curricularen Ausbildung. Beschreibung des Projekts: Die neuen fokussierten Lernziele des Punktionskurses umfassten die koordinierte Nadel-Schallkopf-Führung, das Verständnis sonografischer Eigenschaften von Gefäßen und Nerven sowie die Durchführung grundlegender Gefäß- und Pleurapunktionen am Modell. Zur Vorbereitung wurde ein Blended-Learning-Ansatz mit digitalen Lernmaterialien eingesetzt. Der 90-minütige Präsenzkurs begann mit einer kurzen Demonstration relevanter sonografischer Strukturen. Anschließend absolvieren die Teilnehmenden in Kleinstgruppen strukturierte Punktions- und Verfolgungsübungen (3) an Gefäßphantomen zur gezielten Schulung der Hand-Augen-Koordination. Ergänzend wurde eine Station zur ultraschallgestützten Pleurapunktion integriert. Am Ende des Kurstages erfolgte eine Evaluation des Kursformats. Ergebnisse: Die didaktische Neustrukturierung des Kurses wurde überwiegend positiv bewertet. Von 20 Teilnehmenden nahmen 11 an der Evaluation teil (Rücklaufquote 55 %). Es zeigte sich eine hohe Akzeptanz des Kurskonzepts sowie eine positive Einschätzung der Attraktivität. Insbesondere die Integration der Pleurapunktionsstation wurde als Mehrwert wahrgenommen. Verbesserungsvorschläge betrafen vor allem die zeitliche Gewichtung der einzelnen Kursstationen, insbesondere das Verhältnis zwischen Gefäß- und Pleurapunktionsübungen. Kritische Reflexion: Die Ergebnisse sprechen für die Eignung des Kurskonzepts zur Vermittlung grundlegender ultraschallgestützter Punktionstechniken. Die strukturierte Schulung der Hand-Augen-Koordination erwies sich als didaktisch sinnvoll. Der initiale Schulungsaufwand für Tutorinnen und Tutoren war erhöht, konnte jedoch durch gezielte Kurzschulungen reduziert werden. Die begrenzte Rücklaufquote sowie das Fehlen objektiver Kompetenzmessungen schränken die Aussagekraft ein. Ausblick: Das Kurskonzept wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die theoretische Einführung soll als Video ausgelagert werden, um den Praxisanteil zu erhöhen. Strukturierten Übungen werden auf weitere Sonografiekurse übertragen. Langfristig ist die curriculare Verankerung ultraschallgestützter Punktionstechniken vorgesehen. Ultraschallgestützte Venenpunktion an selbstgebauten Gelatine-Modellen – preiswert, praktisch, praxisnah 1: Skills Lab, Medizinische Hochschule Brandenburg - Theodor Fontane, Neuruppin, Deutschland; 2: Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg, Neuruppin, Deutschland Hintergrund: Die ultraschallgestützte Venenpunktion ist eine zentrale praktische Kompetenz in der medizinischen Ausbildung, deren Erwerb jedoch häufig durch begrenzte Übungsmöglichkeiten, hohe Kosten an Simulationsmodellen und Hemmungen beim Erlernen an Patient*innen erschwert wird (1). Vor allem in frühen Stadien der Ausbildung fehlen niederschwellige, sichere und reproduzierbare Trainingsformate (2). Ziel dieses Projektes ist die Testung und Evaluation eines Tutoriums zur ultraschallgestützten Venenpunktion, das auf selbstgebauten, kostengünstigen Gelatine-Modellen basiert. Es soll untersucht werden, inwiefern das Tutorium die subjektive Sicherheit, das Vertrauen sowie die wahrgenommene Ultraschallkompetenz von Medizinstudierenden verbessert. Beschreibung des Konzepts: Geplant ist eine Interventionsstudie mit quantitativen und qualitativen Methoden. Die Evaluation erfolgt mittels Prä-Post-Fragebögen (Likert-Skalen 0-5) zu den Kategorien Sicherheit, Vertrauen und Selbstkompetenz. Ergänzend werden objektive Leistungsparameter (Erfolgsrate, Zeit bis zur erfolgreichen Punktion, Fehlversuche) erhoben. Die statistische Auswertung erfolgt mittels deskriptiver Statistik und inferenzstatistischer Tests. Das 90-minütige Tutorium beinhaltet eine kurze theoretische Einführung (Grundlagen des Ultraschalls, Gefäßdarstellung, Punktionstechniken) sowie eine ausgedehnte praktische Übungsphase. Die theoretische Einführung erfolgt durch eine Power Point Präsentation im Inverted Classroom Format. Die Gelatine-Modelle simulieren Gefäße mithilfe eingebetteter Schlauchsysteme und sollen realitätsnahes Scannen und Punktieren unter Ultraschallkontrolle ermöglichen (3). Individuelles Feedback durch die Tutor*innen sowie eine abschließende strukturierte Reflektion sollen den Lernprozess unterstützen. Evaluation: Die Evaluation wird auf der beschriebenen statistischen Analyse basieren. Ziel ist die Beurteilung des potenziellen Lernzuwachses und die Umsetzung eines regelhaften Tutoriums zu Gefäßpunktion. Schlussfolgerung: Auf Grundlade der Literatur lässt sich schlussfolgern, dass die Einführung eines Tutoriums zur ultraschallgestützten Punktion zu einer effektiven Vermittlung dieser Fertigkeit führt. Ziel dieses Projektes ist die Schaffung einer kostengünstigen Möglichkeit zum Training dieser Art von Punktion. Ausblick: Zur Durchführung des Tutoriums sollen zwei Lehrvideos gedreht werden, die die Punktionstechnik demonstrieren. Der Tutorien Termin soll als extracurriculare Aktivität in das kommende Semester eingebettet werden. Anschließend soll auf Basis der dort erhobenen Daten der Effekt von Gelatine-Modellen analysiert werden. Pieksen erlaubt – Entwicklung eines sonografischen Trainingsmodells für die Venenpunktion Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Hintergrund & Motivation: Die ultraschallgestützte Venenpunktion stellt insbesondere bei Patient:innen mit schwierigem Venenstatus eine komplikationsärmere und zeiteffizientere Alternative zu wiederholten konventionellen Punktionsversuchen dar (1). Am Medizinischen Interprofessionellen Trainingszentrum (MITZ) wird ein fakultativer Punktionskurs angeboten, in dem Studierende grundlegende Punktionsfertigkeiten erlernen und vertiefen können. Für die Ausbildung der Methode existieren zwar verschiedene kommerzielle Punktionsmodelle, diese sind jedoch meist kostenintensiv, begrenzt wiederverwendbar und daher für studentische Trainingszentren nur eingeschränkt geeignet. Alternativen aus tierischem Gewebe sind mit ökologischen, hygienischen und organisatorischen Nachteilen verbunden. Ziel des Projekts war daher die Entwicklung eines kostengünstigen, nachhaltigen und mehrfach wiederverwendbaren Punktionsmodells zur sonografischen Grundlagenausbildung im studentischen Kontext. Beschreibung des Projekts: Nach initialen Praxistests mit Rinder- und Schweinefleisch, Tofu und Hydrokolloid wurde Hydrokolloid als geeignetes Basismaterial ausgewählt. Dabei handelt es sich um eine Präzisionsdubliermasse auf Agar-Agar-Basis, die laut Hersteller mehrfach wiederverwendbar ist, unbedenklich erkaltet und günstige akustische Eigenschaften für die sonografische Darstellung aufweist (https://www.henryschein-dental.de/images/ads/inca_Uploads/1001/47/1001_13113/9009619.pdf (Abrufdatum: 20.12.2025) https://www.henryschein-dental.de/~/media/DE/MSDS/9009619DE.ashx?hssc=4 (Abrufdatum: 20.12.2025)). Die erste Modellgeneration wurde mit Infusionsleitungen als Gefäßsimulation ausgestattet. In einer zweiten Entwicklungsstufe wurden diese durch innenliegende, beidseitig verschlossene Silikonschläuche mit variierenden Innenradien, Wandstärken und Verläufen ersetzt. Durch eine geschichtete Bauweise konnte eine doppelte Nutzung pro Modell erzielt werden; nach erneutem Einschmelzen kann ein Modell theoretisch bis zu 16 Kurseinheiten durchlaufen. Die aktuelle Modellgeneration kam bereits mehrfach im Kursformat „Ultraschall auf der Intensivstation" zum Einsatz. Kritische Reflexion Die entwickelten Modelle erfüllten die Anforderungen an eine nachhaltige, kosteneffiziente und didaktisch geeignete Trainingsmöglichkeit für die sonografisch gestützte Venenpunktion. Bei mehrfacher Verwendung traten sonographische Artefakte auf, vermutlich durch Lufteinschlüsse. Durch Anpassungen im Herstellungs- und Aufbereitungsprozess konnte die Materialqualität verbessert werden. Die eingeschränkte Haptik im Vergleich zur menschlichen Haut bleibt eine Limitation. Ausblick Die Punktionsmodelle auf Hydrokolloidbasis haben sich als praktikable Lösung für ein studentisches Trainingszentrum erwiesen. Für die kommende Modellgeneration sind Optimierungen des Schlauchverschlusses sowie des Aufbereitungsprozesses geplant. Zusätzlich soll die Integration von flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen ermöglicht werden, um zusätzliche Punktionstechniken zu trainieren. Simulation von einliegenden ZVKs an Puppe oder Simulationsperson – Ein nachhaltiges und kostengünstiges Vier-Stufen-Konzept 1: School of Medicine and Health, Technische Universität München; 2: Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, TUM Klinikum Hintergrund: Im Bereich der stationären (und zum Teil auch ambulanten) Patientenversorgung kommt medizinisches Personal regelmäßig mit zentralen Venenkathetern (ZVKs) in Kontakt. Sie zeichnen sich durch eine höhere Langlebigkeit ihrer Funktionen aus und ersparen oft viele Punktionen für Blutentnahmen und wiederholte Anlagen von kurzlebigen peripheren Venenkathetern. Ein Nachteil jedoch sind die größere Komplexität und durch unsachgemäße Bedienung hervorgerufene Blutstrominfekte, Luftembolien, Exsanguinationen, Laborprobenverfälschungen sowie Schenkelobstruktionen. Motivation: Während man in diversen Praktika oder Famulaturen mitunter schon früh während der medizinischen Ausbildung mit ZVKs in Kontakt kommt, fehlt häufig eine strukturierte und verlässliche Schulung zum sicheren Umgang. Im Rahmen der Neukonzeption des hiesigen Hygienekurses ergab sich der Bedarf für ein Demonstrations- und Trainingsmodell. Anforderungen: Der ideale ZVK-Bedienungstrainer ist kostengünstig, nachhaltig, lässt sich leicht an Puppe oder Simulationsperson anbringen, bietet die Möglichkeit zur Medikamentenapplikation und fördert bei Aspiration – auch nach und während einer Flüssigkeitsinfusion – sofort (Kunst-)Blut. Konzept: Da ein solches Trainingsmodell kommerziell nicht verfügbar ist, wurde ein vierstufiges Konzept mit aufsteigender Funktionalität und Realitätsnähe entwickelt, anhand dessen man je nach Lernziel, Simulationsszenario und Notwendigkeit von Realismus den am besten passenden ZVK-Trainer auswählen kann. Umsetzung: Alle vier Varianten sind ohne viel Material- und Kostenaufwand selbstgebaut. Bei Nutzung abgelaufener Einwegartikel liegen die Kosten selbst auf der höchsten Stufe bei nur wenigen Euro. Gleichzeitig wird durch die Verwendung von ansonsten zur Entsorgung vorgesehenen Materialien ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Herstellung und Validierung eines kostengünstigen, Modells zur Messung von Drucken der Gliedmassenkompartimente der unteren Extremität 1: Spitalzentrum Biel, Biel, Schweiz; 2: Universität Bern, Bern, Schweiz Einleitung: Materialien und Methoden: Ergebnisse: Fazit: Repairing Reality: Extending the Lifespan of Otoscopy Trainer Ears 1: Bern Academy of the Arts, Bern University of Applied Sciences, Bern, Switzerland; 2: Institute for Medical Education, University of Bern, Bern, Switzerland Background Part-task trainers are essential for skills acquisition in health professions education but are subject to intensive mechanical stress and material degradation. At our skills lab, removable ears used in an otoscopy trainer presented three recurring challenges: frequent tearing caused by repeated traction on the helix to straighten the ear canal for tympanic membrane inspection, occasional inappropriate handling, and intentional cutting of the ears to replace embedded tympanic membrane images with pathological findings for assessment purposes. These factors resulted in high replacement costs and limited sustainability. This project aimed to analyse the ear material systematically and to evaluate suitable repair and sealing strategies to extend usability. Methods The ear replicas were examined macroscopically to document manufacturing features and damage patterns. Material identification was performed using Fourier-Transform Infrared Spectroscopy (FTIR) and hardness testing. Based on the identified material properties, relevant literature on plastisol (plasticized PVC) and adhesive bonding was reviewed. Adhesives and joining techniques were evaluated theoretically with respect to adhesion mechanisms, elasticity, resistance to plasticizer migration, application feasibility, and thermal compatibility. Exploratory practical tests included solvent-based PVC cold welding and localized thermal re-fusion of tear edges. In a practical trial, 20 ears were modified by opening them, replacing the findings, and resealing them using the proposed approach. Results FTIR analysis suggested a plastisol-based PVC material containing plasticizers. The ears exhibited Shore A15 hardness approximately (i.e., soft, elastic) but showed structural weaknesses at thin sections and pre-existing air inclusions. Elastic adhesives were deemed unsuitable due to required layer thickness and geometric constraints. Solvent-based diffusion bonding (PVC cold welding) demonstrated promising results, enabling cohesive rejoining of tears and effective sealing of cut openings with minimal material addition. Thermal fusion was technically feasible but associated with a higher risk of deformation. All ears used in the field trial were inserted into and removed from the trainer without renewed tearing; a systematic evaluation of the re-sealing strategy is pending. Discussion Material-informed repair strategies can substantially extend the service life of otoscopy trainer ears. Integrating basic material analysis into simulation management may facilitate more durable and flexible use of part-task trainers in medical education. |
| 11:00 - 12:30 | Workshop 6 Ort: S21 (Alte Brauerei, OG) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
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„Zwischen Datenanalyse und Empathie: Kommunikation üben mit KI oder Mensch?“ – Ein offenes Diskussionsformat 1: Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland; 2: Medizinische Fakultät OWL, Universität Bielefeld, Bielefeld, Deutschland Zielgruppe: Simulationspersonentrainer*innen; Simulationspersonen; SP-Programmleitungen; Dozierende, die in der Lehre mit SP arbeiten; Studierende, die mit SP lernen. Ziele des Workshops: 1) Diskussion der Einsatzmöglichkeiten von SP und KI in Kommunikationstrainings; 2) Identifikation von Potenzialen und Limitationen beider Umsetzungsmöglichkeiten; 3) Ausloten von Perspektiven für hybride Trainingskonzepte Relevanz des Themas: Künstliche Intelligenz (KI) findet in der medizinischen Lehre zunehmend Anwendung im Bereich der Kommunikationstrainings. Fakultäten und Institutionen machen sich gerade auf den Weg, Erfahrungen zu sammeln, sei es mit unterschiedlichen Anbietern oder bei der eignen Entwicklung von Avataren und Fällen. In der SP-Community findet bereits eine kritische Auseinandersetzung mit Vor- und Nachteilen von KI-basierten Kommunikationstrainings im Vergleich zu etablierten Trainingsformen mit Simulationspersonen statt. Aspekten wie Realismus, Anpassungsfähigkeit, Skalierbarkeit, Kosten und ethische Implikationen werden dabei gegenübergestellt. KI-gestützte Systeme bieten die Möglichkeit einer orts- und zeitunabhängigen Übungssituation, datenbasiertes Feedback und eine flexible Anpassung an individuelle Lernbedarfe. Demgegenüber steht der Mehrwert von Simulationspersonen im Hinblick auf spontane Interaktion, emotionale Nuancen und nonverbale Kommunikation, die aktuelle KI-Lösungen nur eingeschränkt abbilden können. Hinweis: Wir werden eine KI in die Diskussion integrieren, um live zu prüfen, wie sie an ausgewählten Punkten Argumente strukturiert und Informationen verarbeitet. Somit integrieren wir „die Perspektive der KI“ und können direkt die Qualität von KI-basierter Kommunikation testen. Methodik: Begrüßung, Vorstellung (5 Min.); Themenrelevanz und Fragestellung (5 Min.); Input: KI-basierte Kommunikationstrainings (10 Min.); Erläuterung der Fishbowl-Methode (Ablauf und Regeln) (5 Min.); Fishbowl-Diskussion (50 Min.); Ergebnisfixierung (10 Min.); Abschluss (5 Min.) Ergebnissicherung: Der Diskussionsverlauf, mögliche Konsense sowie Zwischenergebnisse werden parallel zur Fiswhbowl-Diskussion protokolliert. Die TN können ihre Kontaktdaten angeben und erhalten nach der Veranstaltung die Ergebnisse per Mail. Eine Weiterarbeit am Thema wird transparent mit den TN besprochen. |
| 11:00 - 12:30 | Workshop 7 Ort: S28 (Alte Brauerei, OG) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
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PROGRESSION - Ein innovatives XR-Lerntool für Hebammenstudentinnen Katholische Stiftungshochschule München, Deutschland Hintergrund Projektbeschreibung Ausblick Workshopbeschreibung Zielgruppe: Der Workshop ist hauptsächlich für Lehrende in Hebammenstudiengängen, die das Projekt gerne in ihre Lehre integrieren möchten, konzipiert, aber auch alle anderen, sind herzlich willkommen. Vorkenntnis sind für den Workshop nicht erforderlich. Konkrete Ziele des Workshops: Der Workshop soll die Teilnehmer dazu befähigen eigene Szenarien in der PROGRESSION App zu erstellen, um somit die Verwendung im eigenen Studiengang bestmöglich gestalten zu können. Relevanz des Themas: Die PROGRESSION App schließt eine Lücke in der Vermittlung des Verständnisses von Beckenräumen und ihrem Einfluss auf die Geburtsmechanik und wie diese optimal durch eine effektive Lagerung der Gebärenden genutzt werden können. Ablauf: Zeitlicher Rahmen: 90 Minuten
Ergebnissicherung: Für die Ergebnissicherung wird den TeilnehmerInnen der QR-Code zum Download des Projekt-Handbuches zur Verfügung gestellt, in dem die Anwendung beschrieben ist. |
| 11:00 - 14:30 | Freie Begehung des Lernkrankenhaus TheSiMa/Skills Labs Ort: TheSiMa Lernkrankenhaus (Haus 37, Ebene 3) "Tag der Offenen Tür" im TheSiMa zur freien Begehung und individuellen Erkundung des Skills Labs der Medizinischen Fakultät Mannheim. Vorstellungen der Studentischen Initiativen des TheSiMa. |
| 11:30 - 12:00 | Führung durch das Lernkrankenhaus TheSiMa/Skills Lab (1) Ort: TheSiMa Lernkrankenhaus (Haus 37, Ebene 3) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
| 12:30 - 13:00 | Mittagspause Ort: Catering Areas (EG & OG, Alte Brauerei) |
| 13:00 - 14:30 | Vorträge 4: Fit für Notfall Ort: Hörsaal 02 (Alte Brauerei, EG) Chair der Sitzung: Dorothea Penders |
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Landkarte – Übersicht zur Lehre von Fehlermanagement und Patientensicherheit in der Medizinischen Ausbildung 1: Rudolf Frey Lernklinik, Human Factors Department. Universitätsmedizin Mainz der Johannes Gutenberg Universität (JGU); 2: TU Dresden, Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Bereichsverwaltung - Stabsstelle Gleichstellungs- und Diversitymanagement, Qualitäts- und medizinisches Risikomanagement; 3: Technische Universität Dresden, Ethikkommission, Medizinische Fakultät - Referat IT; 4: Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen, Psychiatrische Dienste Aargau, Windisch (Schweiz) Fragestellung/Zielsetzung Mit dem Referentenentwurf des BMG zur Neuregelung der ärztlichen Ausbildung [1] und der Überarbeitung des NKLM in der Fassung 2.0 vom 27.04.2021 [2], wurde das Thema Patientensicherheit erstmals als neues Ziel der medizinischen Ausbildung (§1 Abs. 8) und im NKLM mit eigenen Kompetenzen und Lernzielen auf verschiedenen Kompetenzstufen longitudinal hinterlegt (u.a. Kapitel VIII.5-10). Da Angaben zu Art und Umfang der Lehre bislang fehlen, legt der aktuelle Referentenentwurf in einer überarbeiteten Fassung vom 08.12.2023 [3] nahe, sich an bestehenden nationalen und internationalen Lernzielkatalogen zu orientieren. Hervorgehoben wird dabei der Lernzielkatalog der WHO, der die Umsetzung in die Medizinische Ausbildung durch ausgestaltete Lehreinheiten konkretisiert. Um den Stand der Lehre zur Patientensicherheit an den medizinischen Fakultäten in Deutschland darzustellen, hat sich der Ausschuss Fehlermanagement und Patientensicherheit (AFuP) der GMA zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten der Fakultäten in einer interaktiven Landkarte zu visualisieren. Neben Informationen zum Status quo, d. h. Konzepte, Lernziele, Inhalte, Methoden sowie Prüfungsformate können Ansprechpersonen benannt werden. Ziel ist ein barrierearmer und zielgerichteter Austausch zwischen den Fakultäten um im Sinne der Best Practise die Lehre am eigenen Standort aufzubauen, auszuweiten oder zu optimieren. Methoden: Aktuell erfolgt dazu durch den AFuP eine Abfrage an den Fakultäten, um für eine Teilnahme an dem Projekt zu werben und mit ersten Informationen eine dafür zu entwickelnde IT-Plattform zu speisen, die im Mai 2026 veröffentlicht und über die Seite des AFuP auf der GMA-Homepage erreicht werden soll. Für die Vorbereitung und Umsetzung werden dazu parallel die Anforderungen an eine HTML-Karte mit Kontaktformular spezifiziert und entwickelt. Ergebnisse: Im Vortrag werden die ersten Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Neben der Entwicklung der IT-Plattform sollen abhängig von der Beteiligung der Fakultäten erste Ergebnisse hinsichtlich der übergeordneten Zielsetzung erwartet, die Auskunft über die Vielfalt der curricularen Ansätze und über die Lücken zur Lehre zur Patientensicherheit Auskunft geben. Diskussion/Schlussfolgerung Die Bereitstellung einer Landkarte stellt ein ansprechendes und niederschwelliges Informationsangebot dar, bei der sich Interessierte und Lehrende über die Lehre zur Behandlungs- und Patientensicher an den medizinischen Fakultäten in Deutschland informieren können. Dabei ist zu diskutieren, inwieweit sich der Datenschutz, Urheberrechte und der Einsatz von KI den Projektfortschritt beeinflussen. EPA-basierte Selbsteinschätzung als Instrument für Studierende im Nachtdienst Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland, Lernzentrum Hintergrund Das Projekt "Nachtdienst - Bist du bereit" findet seit 2013 jährlich am Lernzentrum der Charité statt [1]. Es richtet sich an PJ-Studierende, für die Tutor*innen eine erste Nachtschicht in einer Notaufnahme realitätsnah simulieren. Die Studierenden sollen ihre Handlungssicherheit einschätzen und daraus individuelle Lernbedarfe für das PJ ableiten. Hierfür bietet sich das Konzept der Entrustable Professional Activities (EPAs) an. Eine EPA beschreibt eine Aufgabe, die Lernenden schrittweise mit höherem Grad an Eigenständigkeit anvertraut werden kann. Vor diesem Hintergrund wurde der Einfluss einer simulierten Nachtschicht auf die Selbsteinschätzung der Handlungssicherheit von PJ-Studierenden in ausgewählten EPAs unter Berücksichtigung klinischer Vorerfahrungen untersucht. Methoden Zu Beginn des Nachtdienstes 2025 wurden die Teilnehmer*innen zu fünf ausgewählten EPAs befragt, wie eigenständig sie sich die jeweilige Aufgabe zutrauen. Die Skala reichte von „Traue ich mir nicht zu“ bis „Traue ich mir eigenständig zu, nur Wichtiges muss überprüft werden“. Die EPAs basieren auf denen des Absolventenprofil des NKLM 2.0 und wurden für den Einsatz im PJ an der Charité angepasst. Ergebnisse Insgesamt nahmen am Nachtdienst 31 Studierende teil, wovon 18 (58%) den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben. Diskussion und Schlussfolgerung Auffällig ist, dass sich die Selbsteinschätzung einiger Studierender scheinbar verschlechtert hat. Dies betrifft überproportional Studierende ohne praktische Erfahrung in Notaufnahmen. Eine mögliche Erklärung hierfür ist, dass das Erleben einer simulierten Nachtschicht zu einer realistischeren Einschätzung geführt hat; dass sich die entsprechenden Studierenden zuvor also eher überschätzt hätten. Diese Annahme soll in zukünftigen Durchgängen näher untersucht werden. NIPS - Lernumgebung Notaufnahme - Triage, Team, Tempo – Interprofessionelle Simulation mit Schauspielpatient*innen 1: Medizinische Lehr- und Lernforschung, SkillsLAB, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Hannover, Deutschland; 2: Simulationspatientenprogramm, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Hannover, Deutschland; 3: Aus- und Fortbildungsstelle für Medizinische Fachangestellte, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Hannover, Deutschland; 4: Zentrale Praxiskoordination, Pflege- und OTA-Ausbildung, Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Hannover, Deutschland; 5: Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen - Campus Hannover, Deutschland Hintergrund: Die Notaufnahme ist geprägt von Dynamik, Parallelprozessen, Unterbrechungen und multiprofessioneller Zusammenarbeit. Das macht sie zum Hochrisiko-Setting für Kommunikations- und Schnittstellenprobleme, Rollenunklarheit und ineffiziente Ressourcennutzung – mit Folgen für Patient*innensicherheit und Arbeitszufriedenheit. Interprofessionelle Kompetenzen werden zwar zunehmend gelehrt, jedoch oft in wenig authentischen Formaten, die das Zusammenspiel mehrerer Berufsgruppen nicht realistisch abbilden. Projektbeschreibung: NIPS (Night-Shift Interprofessional Simulation) bietet ein gemeinsames, realitätsnahes Trainingsfeld für Lernende verschiedener Gesundheitsberufe. Im Fokus stehen Parallelprozesse, ungeplante Unterbrechungen, wechselnde Prioritäten und hohe Arbeitsdichte in der Notaufnahme sowie klare, ressourcenschonende Teamkommunikation. NIPS macht Rollen und Schnittstellen sichtbar, trainiert strukturierte Übergaben und stärkt Priorisierung/Triage sowie Ressourcenmanagement als Teamaufgabe; Auszubildende aus Pflege, OTA, MFA und Rettungsdienst sowie Medizinstudierende gewinnen Handlungsanker für die Praxis. Didaktisch qualifizierte Mitarbeitende begleiten alle Berufsgruppen; jede Simulation wird durch eine:n SIMFA (Simulation Facilitator) geleitet und direkt debriefed, um Teamprozesse, Kommunikation, Priorisierung und Ressourceneinsatz zu verbessern. Zwei approbierte Ärzt:innen stehen im Hintergrund-Rufdienst bereit, für den Rettungsdienst ist ein Telenotarzt verfügbar. Ein Crew Day bereitet im Sinne der Non-Technical-Skills vor (Setting, Abläufe, Kennenlernen, Erwartungen, Rollen). NIPS umfasst zwei Teile: (1) acht parallele Simulationen plus „banale“ Zusatzfälle zur Erhöhung der Arbeitsdichte und zur Förderung von Triage/Priorisierung unter Unterbrechungen; (2) eine Polytrauma-Simulation mit drei Verletzten in neuer Teamzusammensetzung zur Förderung von Teamadaptation und Rollenklärung. Evaluation & Wissenschaftliche Begleitung: Nach dem ersten Durchlauf erfolgte eine standardisierte Befragung. Den Spaß bewerteten die Teilnehmenden (Likertskala 1-5, n=25) überwiegend positiv: 20 „voll zu“, 3 „zu“, 1 „teilweise“, 1 „überhaupt nicht“. Die Gesamtbewertung im Mittelwert lag bei 12,9/15 Punkten (Oberstufenbewertung). In der Prä-Post-Selbsteinschätzung („Ich traue mir zu, eigene Patient:innen in der Notaufnahme zu behandeln“) stieg das Item „(eher) zutrauen“ von n=2 (prä) auf n=14 (post). Ausblick: Das Konzept wird weiter wissenschaftlich begleitet: nach OER (Open-Educated-Ressource) - Veröffentlichung ist eine multizentrische Studie zur Übertragbarkeit und zum Praxistransfer vorgesehen, um eine standortübergreifende Durchführung zu ermöglichen. Schlussfolgerung: NIPS bildet eine Simulation einer Nachschicht in der Notaufnahme interprofessionell ab und stärkt Kommunikation, Rollenklärung, Priorisierung und Ressourcennutzung. Erste Daten zeigen hohe Akzeptanz und gesteigertes Zutrauen zur eigenständigen Versorgung. Potenzial immersiver Virtueller Simulationen in der Notfalllehre Charite Universitätsmedizin Berlin, Deutschland Zielsetzung Die Vermittlung notfallmedizinischer Handlungskompetenz erfordert Trainingsformate, die praxisnah, realitätsgetreu und zugleich skalierbar sind, um den Transfer von theoretischem Wissen in sicheres klinisches Handeln in komplexen Situationen zu unterstützen. Analoge Simulationen gelten zwar als Goldstandard, sind jedoch ressourcenintensiv und nur eingeschränkt individualisierbar. Immersive Virtual-Reality-(VR)-Lernszenarien bieten durch interaktive, ortsunabhängige und personalisierbare Fallsimulationen eine vielversprechende Alternative zur Förderung kognitiver, praktischer und impliziter („tacit“) Fertigkeiten(1). Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Wahrnehmung und Bewertung VR-basierter Fallsimulationen durch Lernende unterschiedlicher Gesundheitsprofessionen zu untersuchen und deren Beitrag zur Entwicklung zentraler berufspraktischer Kompetenzen zu analysieren, insbesondere im Bereich des Crew Resource Managements (CRM) und des Clinical Reasoning in der Notfallmedizin(2). Methode In interprofessionellen Wahlpflichtmodulen und Tutorien bearbeiteten 66 Medizinstudierende und 32 Notfallpflegende in VR-Multiplayerszenarien zwölf akutmedizinische Fälle. Die vierstündigen Interventionen fanden zwischen SS 2024 und WS 2025 in einer kontrollierten Lernumgebung statt. Die Arbeit erfolgte in Kleingruppen mit anschließendem formativem Feedback und digitaler Fallauswertung. Erfasst wurden Attraktivität, Lernerfahrung, Immersion, intuitive Anwendung und Zielerreichung. Die Auswertung erfolgte deskriptiv sowie inferenzstatistisch mittels Mann-Whitney-U-Tests. Ergebnisse In den Modulen in 2024 wurde die Attraktivität der Anwendung (M = 1,94; SD = 0,85), die Lernerfahrung (M = 2,26; SD = 0,79) sowie das Immersionserleben (M = 2,16; SD = 0,69) positiv bewertet. Im Jahr 2025 zeigten sich hohe Zustimmungswerte in allen Dimensionen der Simulation (vgl. Abb. 2). Es ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den Durchläufen und Professionen (p > .05). Die Ergebnisse zeigen eine positive Bewertung der VR-Simulation. Sie wird insbesondere als positive Lernerfahrung bewertet und unterstützt Studierende bei dem Erreichen der Lernziele. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse zeigen, dass immersive VR-basierte Notfalltrainings von Lernenden unterschiedlicher Gesundheitsprofessionen durchweg positiv bewertet werden und zentrale Kompetenzbereiche wie Clinical Reasoning, Crew Resource Management, Lernerfahrung und Immersion wirksam adressieren. Die realitätsnahe und standardisierte Abbildung komplexer klinischer Situationen fördert kognitive Entscheidungsprozesse, Teamkommunikation und situatives Handeln und bietet durch mobile Standalone-Headsets ein skalierbares, wiederholbares und ressourceneffizientes Trainingsformat. Trotz fehlender signifikanter Unterschiede zwischen Professionen und Durchläufen verdeutlichen die hohen Zustimmungswerte das Potenzial immersiver VR- Simulationen, analoge Trainingsformate didaktisch sinnvoll zu ergänzen und die Entwicklung notfallmedizinischer Handlungskompetenzen nachhaltig zu unterstützen. Behavioural Marker – Einsatz in der Medizinischen Ausbildung am Beispiel der Interpersonal Competence List (ICL) Universitätsmedizin Mainz, Deutschland Fragestellung / Zielsetzung Die Handhabung des Themas Patientensicherheit als neues Ziel der medizinischen Ausbildung wird aktuell maßgeblich durch den Referentenentwurf zur neuen AO (04.12.2023) und den Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM 2.0) bestimmt. Im Spannungsfeld zwischen der Forderung, sich an nationalen und internationalen Lernzielkatalogen zu orientieren, und dem Versteckspiel von Lernzielen im NKLM, wird die Überarbeitung von NKLM 2.1 und des AO‑Entwurfs bis Mitte 2026 mit Spannung erwartet. Eingebunden werden das WHO‑Mustercurriculum Patientensicherheit (2009) [1] sowie die Lernzielkataloge des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (APS, 2014) [2] und der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA, 2016) [3]. Die WHO berücksichtigt zusätzlich die Prozess‑ und Organisationsebene, während die Lernzielkataloge von APS und GMA auf die Tradition der Behavioural Marker setzen – also die Beschreibung konkreter, beobachtbarer und trainierbarer nicht‑technischer Fähigkeiten (z. B. Kommunikation, Teamarbeit, Entscheidungsfindung), die überwiegend in Crisis‑Resource‑Management‑Seminaren vermittelt werden. Ziel dieses Beitrags ist es
Methoden Eine systematische Literaturrecherche wurde aktualisiert und um Behavioural‑Marker‑Systeme aus den 1990er‑ bis 2010er‑Jahren erweitert, um zusätzlich die Lernzielkataloge von APS (2014) und GMA (2016) zu berücksichtigen. Ergebnisse Der Abgleich der Lernzielkataloge führte zur Entscheidung die 2012 gestarteten Implementierung der Interpersonal Competence List (ICL) als Behavioural‑Marker‑System im longitudinalen Lehrkonzept zur Behandlungs‑ und Patientensicherheit an der Universitätsmedizin Mainz fortzusetzen. Es werden sowohl einführende als auch kompetenzorientierte Veranstaltungen sowie deren Einsatz in der medizinisch‑praktischen Kompetenzentwicklung vorgestellt. Diskussion / Schlussfolgerung Die bevorstehenden Änderungen des NKLM, die internationale Lernzielkataloge stärker einzubeziehen, und die vom Medizinischen Fakultätentag (MFT) angekündigte Reduktion von Lernzielen im Bereich der übergeordneten Kompetenzen, werden voraussichtlich die Bedeutung von Behavioural Markern in der Ausbildung erhöhen. So bilden sie nicht nur die nicht‑technische Skills (NTS) gezielt ab, sondern unterstützen in geeigneter Weise die Entwicklung der im Absolventenprofil geforderten Entrustable Professional Activities (EPAs). Im Vergleich zu anderen Systemen überzeugt die ICL durch hohe Praktikabilität, klare Kriterien und umfassende Abdeckung der NKLM‑Kompetenzen. |
| 13:00 - 14:30 | Posters 4: Ready to Practice - Anatomie, Simulation und digitale Formate Ort: S22 (Alte Brauerei, OG) Chair der Sitzung: Daniel Bauer |
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Evaluation der Präp AG an der MHB – Kompetenzgewinn durch partizipative Anatomielehre 1: Skills Lab, Medizinische Hochschule Brandenburg - Theodor Fontane, Neuruppin, Deutschland; 2: Institut für Anatomie, Medizinische Hochschule Brandenburg - Theodor Fontane, Neuruppin, Deutschland Einleitung: Die makroskopische Anatomie ist das Fundament klinischen Handelns (1). Trotz digitaler Innovationen stellt die Arbeit am Präparat für damit einhergehende ethische und moralische Fragestellungen sowie das Verständnis räumlicher Relationen eine wichtige Säule dar (2). An der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) wurde die Präp AG etabliert – ein Format mit aktiver Beteiligung von Studierenden, um über das reguläre Curriculum hinaus anatomische Konzepte haptisch und topografisch zu vertiefen. Methodik: In einer Querschnittsstudie wurden Studierende der MHB mittels Online-Fragebögen zur Nutzung der AG sowie zum subjektiven Zuwachs an Wissen und praktischen Fertigkeiten befragt. Ein Fokus lag auf der Evaluation des Lernumfelds, das durch die Zusammenarbeit von Lehrenden und Studierenden geprägt ist. Die Auswertung erfolgte mittels qualitativer und quantitativer Methoden. Ergebnisse: Die Daten belegen eine hohe Akzeptanz des Formats, 61% der Befragten haben bereits am Präpariertag/-kurs teilgenommen. 78% der Teilnehmenden berichten von einem signifikanten Zuwachs an Sicherheit hinsichtlich der Gewebedifferenzierung und manueller Fertigkeiten (z.B. Präparationstechnik). Das hybride Modell aus Supervision und studentischer Eigenverantwortung wird als besonders lernförderlich bewertet. So geben 81% der Teilnehmenden an, dass Sie mithilfe der Präp AG anatomische Fragestellungen / Probleme aufklären konnten. Diskussion: Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der praktischen Anatomielehre für die „Professional Hand“ (3). Die studentisch organisierte AG ermöglicht eine Intensivierung der Lehre, die über rein kognitive Wissensvermittlung hinausgeht und klinisch-praktische Basiskompetenzen festigt, welche im Standardcurriculum oft zeitlich begrenzt sind. Schlussfolgerung: Partizipative Modelle wie die Präp AG sind eine sinnvolle Ergänzung der medizinischen Lehre. Sie fördern die feinmotorische Ausbildung und sollten als fester Bestandteil moderner Anatomiekonzepte zur Sicherung der chirurgischen und klinischen Nachwuchsqualität integriert werden. Etablierung eines praktischen Leichenschaututoriums im Peer-Teaching Format 1: Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, Deutschland; 2: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland Hintergrund: Die Durchführung einer Leichenschau ist eine wichtige, nicht delegierbare ärztliche Tätigkeit und im NKLM als Lernziel VIII.7-02.6.4 mit dem Kompetenzniveau 3a verankert. Dennoch bestehen innerhalb der Ärzt*innenschaft Defizite in der Durchführung und Dokumentation der Leichenschau. So zeigten Zack et al. (2017), dass 97,8 % der untersuchten Todesbescheinigungen fehlerhaft waren (1). Im Göttinger Lernzielkatalog ist die Durchführung der Leichenschau dem Kompetenzniveau „angewendet/durchgeführt“ zugeordnet. Die entsprechende Lehre ist im 1. klinischen Semester und im Praktischen Jahr verortet. Aufgrund des häufig großen zeitlichen Abstands zwischen Lehre und praktischer Anwendung berichten viele PJler*innen über Unsicherheiten, die nicht immer durch betreuende Ärzt*innen aufgefangen werden können. Ziel der Etablierung eines Leichenschau-Tutoriums ist es daher, die Zeit zwischen Lehre und Anwendung durch Wiederholung und Vertiefung mittels realer Übung zu überbrücken und so langfristig möglicherweise auch die Anzahl fehlerhaft ausgefüllter Todesbescheinigungen zu reduzieren. Projektbeschreibung: In Kooperation mit der Abteilung Rechtsmedizin wurde ein Leichenschau-Tutorium im Peer-Teaching-Format für Kleingruppen im STÄPS, dem SkillsLab der UMG, etabliert. Das Tutorium gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil umfasst unter anderem sichere Todeszeichen, die Unterscheidung zwischen natürlicher und nicht natürlicher Todesursache, das strukturierte Vorgehen bei einer Leichenschau sowie das Ausfüllen der Todesbescheinigung. Im praktischen Teil führen die Teilnehmenden eine Leichenschau an einer Leiche durch. Evaluation: Alle Teilnehmenden der Evaluation (n = 20) schätzen dieses Tutorium für ihre zukünftige ärztliche Tätigkeit als äußerst relevant ein. Hinsichtlich des Lernsettings werden der Themenhorizont sowie die Mischung aus Theorie und Praxis positiv bewertet. Besonders die Möglichkeit der praktischen Übung wird hervorgehoben. Ziel des Tutoriums ist die Verbesserung der Fähigkeiten der Teilnehmenden, was bei allen Lernzielen erreicht wurde. Schlussfolgerung: Die Etablierung eines Leichenschau-Tutoriums im Peer-Teaching-Format ist möglich, erfordert jedoch klare Absprachen zwischen allen Beteiligten. Eine feste Planung des Tutoriums ist aufgrund der variablen Verfügbarkeit einer Leiche nicht möglich, was zu einem erhöhten organisatorischen Aufwand führt und Flexibilität sowohl vom Tutor*innen-Team als auch von den Teilnehmenden erfordert. Dieses Tutorium ermöglicht den Studierenden die zusätzliche Vertiefung ihrer Fertigkeiten in einem wichtigen Bereich ihrer zukünftigen ärztlichen Tätigkeit. Selbstständig lernen, sicher handeln: Die VR-Leichenschau als digitale Selbstlerneinheit Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Hintergrund & Motivation: Beschreibung des Projekts: Kritische Reflexion: Ausblick: Rundum vorbereitet: Virtuelle OP-Einführung mit 360°-Panoramen 1: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland; 2: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Dresden, Deutschland Hintergrund Methoden Die Anwendung ermöglicht die eigenständige Erkundung grundlegender Aspekte des OP-Saals, darunter Einschleusprozess, Hygienemaßnahmen, Rollenverteilung und medizinische Geräte. Die Wissensvermittlung erfolgt über Erklärtexte, Videos und Bilder. Die Anwendung ist sowohl für Medizinstudierende als auch für Auszubildende medizinischer Fachberufe (z. B. OTA, ATA) geeignet. Die Evaluation der Anwendung umfasste die Benutzerfreundlichkeit, erfasst mithilfe der validierten System Usability Scale (SUS), sowie die wahrgenommene Akzeptanz, Attraktivität und eine Gesamtnote. Attraktivität und Gesamtnote wurden mittels einer Likert-Skala erhoben, ergänzt durch qualitative Freitextantworten, die explorativ ausgewertet wurden. Ergebnisse Interpretation und Ausblick Wer schreibt den Fall? Vor- und Nachteile KI-gestützter Fallbeispiel- und Rollenskripterstellung Universität Witten/Herdecke, Lehrstuhl für die Ausbildung personaler und interpersonaler Kompetenzen im Gesundheitswesen, Deutschland Hintergrund: Die Erstellung qualitativ hochwertiger und realitätsnaher Fallbeispiele und Rollenskripte für Simulationspersonen (SP´s) ist ein zentraler Bestandteil der simulationsbasierten Lehre. Traditionell erfolgt dies durch Lehrende oder unter Einbezug betroffener Patientinnen und Patienten. Mit dem Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz (KI) inklusive ihrer textbasierten Large Language Models (LLMs) eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Unterstützung dieses Prozesses. Gleichzeitig werfen KI-gestützte Verfahren grundlegende Fragen zur Authentizität und Vielfalt von Fallbeispielen, zum verantwortungsvollen Umgang mit realen oder pseudonymisierten Patientendaten, zur Reproduktion von Stereotypisierungen, zur Klärung geistiger Eigentumsrechte sowie zur gezielten didaktischen Ausrichtung an curricularen Lernzielen auf. Ziel / Fragestellung: Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der KI-gestützten Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten in simulationsbasierten Lehrformaten des Medizin-Studiums im Vergleich zu patienten- und expertenbasierten Ansätzen darzustellen und kritisch zu diskutieren. Im Fokus steht daraus ableitend folgende Fragestellung: Welche Vor- und Nachteile sind mit der KI-gestützten Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten in der medizinischen Ausbildung im Vergleich zu patienten- und expertenbasierten Ansätzen verbunden? Methodik: Es wurde ein literaturbasierter Vergleich durchgeführt. Konkret wurde aktuelle Literatur zu Einsatzmöglichkeiten generativer KI in der medizinischen Ausbildung im Hinblick auf die Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten analysiert. Ergebnisse: Die KI-gestützte Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten kann Vorteile hinsichtlich Effizienz, inhaltlicher Variabilität und einer Adaption an Lernziele sowie an Kompetenzniveaus der Studierenden bieten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass durch die KI-gestützte Rollenskripterstellung „Mainstream-Fälle“ und stereotype Darstellungen forciert werden, wodurch seltene Erkrankungen, komplexe Einzelfälle oder auch Perspektiven von Minderheiten unterrepräsentiert bleiben können. Auch die Gefahr von sogenannten Halluzinationen der KI gilt es zu berücksichtigen. Patientenbasierte Skripte ermöglichen eine hohe Authentizität und Perspektiventiefe, sind jedoch ressourcenintensiv und schwer standardisierbar. Expertenbasierte Ansätze bieten didaktische Struktur und curriculare Passung, erfassen jedoch nicht immer subjektive Patientenerfahrungen. Zusätzlich bestehen offene Fragen zum Datenschutz bei der Nutzung pseudonymisierter realer Fälle sowie zur Klärung geistiger Eigentumsrechte bei KI-generierten Inhalten. Schlussfolgerungen: KI kann die Erstellung von Fallbeispielen und Rollenskripten sinnvoll unterstützen, ersetzt jedoch weder patienten- noch expertenbasierte Ansätze. Ein reflektiertes hybrides Modell erscheint besonders geeignet, um sowohl standardisierte Lehrziele als auch individuelle und seltene Fallkonstellationen abzubilden. Das Poster versteht sich als Diskussionsimpuls zur verantwortungsvollen Integration von KI in der simulationsbasierten Lehre. Dramatis Personae: A Gamified Approach to Foster Interprofessional Collaboration in Medication Safety Education 1: Institute of Primary Health Care, University of Bern, Bern, Switzerland; 2: Clinical Pharmacology and Toxicology, Department of General Internal Medicine, Bern University Hospital, Bern, Switzerland; 3: Institute for Medical Education, University of Bern, Bern, Switzerland Background Medication safety is intrinsically interprofessional, requiring coordinated action across professions as well as involvement of patients/ informal caregivers. Interprofessional content should therefore be learned interprofessionally and through practical approaches reflecting the complexity of real medication processes. Gamification has been shown to be both motivating and effective in collaborative learning settings by promoting engagement and active problem-solving [1]. Learner-centred educational design requires consideration of the perspectives and constraints of actors involved in the medication process. The persona method provides a human-centred framework, translating complex data into narrative-based characters that support perspective-taking and authentic learning experiences [2]. Combining gamification with the persona method, the interprofessional collaboration unit of the CAS Medication Safety programme at the University of Bern was developed as a half-day, experimental, learner-centred module [3]. Project Description The module consisted of short, role-based vignettes implemented as educational games. Using the persona method, roles within the medication process were represented as narrative personas with specific responsibilities, risks, and decision-making contexts. This enabled participants to engage with medication safety challenges from multiple perspectives. Collectively, the games reproduced key stages of the medication safety process, spanning workplace safety, prescribing and validation, handling of look-/sound-alike medications, communication and error management across care settings, as well as medication preparation, administration, and intake from the perspective of patients/ informal caregivers. Gamification elements such as time pressure, scoring mechanisms, and cooperative tasks were integrated to enhance motivation while maintaining alignment with authentic clinical risks. Debriefings facilitated reflection, interprofessional dialogue, and transfer to participants’ practice. Evaluation Evaluation was exploratory, based on written feedback from nine participants. Participants reported high acceptance of the gamified format and emphasized the value of role-switching and practical interprofessional collaboration. Several participants later approached the teaching team to request permission to reuse the games in their own pharmacies, indicating perceived relevance and transferability. Conclusion Combining gamification and the persona method represents a promising learner-centred approach to teaching interprofessional medication safety to postgraduates. By aligning game mechanics with human-centred design, the module supports engagement and perspective-taking across the medication process. Future work will focus on systematic evaluation and adaptation to other patient safety contexts. Correlation of Theoretical and Practical Knowledge in Propaedeutic Exams of Third-Year Medical Students 1: Faculty of Medicine, University of Maribor, Slovenia; 2: Clinic for Internal Medicine, University Medical Centre Maribor, Slovenia Introduction: Due to time constraints and academic demands, students often rely on memorization rather than deep understanding. This study examined whether discrepancies exist between theoretical knowledge and practical performance in third-year medical students during Objective Structured Clinical Examination (OSCE). Specifically, we assessed whether students understand the theoretical principles underlying physical examinations or merely perform procedures correctly without adequate comprehension. This was evaluated by analysing the correlation between OSCE performance and results on a theoretical knowledge test focused on physical examination principles. Methods: The study included all third-year medical students at our Faculty of Medicine. Data were collected in two phases, assessing both theoretical and practical knowledge. Theoretical knowledge was evaluated using a 13-item closed-ended questionnaire assessing understanding of internal medicine propaedeutics, completed prior to the OSCE. Practical knowledge was assessed through a standardized OSCE consisting of five stations: medical history taking, respiratory, cardiovascular, abdominal, and musculoskeletal examinations. Student performance was evaluated using standardized scoring sheets, with the total score across all stations representing practical knowledge. Results: The theoretical test was completed by 96 students (mean score = 68.14 ± 15.94), while the practical OSCE was completed by 114 students (mean score = 93.92 ± 16.24). Spearman correlation analysis showed a weak but statistically significant positive association between theoretical and practical scores (ρ = 0.21, p = 0.042), suggesting that higher theoretical scores were associated with higher practical scores. However, linear regression analysis revealed that theoretical knowledge did not significantly predict practical performance (β = 0.27, p = 0.605), indicating that the theoretical component did not meaningfully predict practical performance. Conclusion: The weak correlation and lack of predictive value of theoretical knowledge for practical performance indicate that students may carry out clinical tasks without fully understanding the underlying principles. These findings highlight the need to better integrate theoretical knowledge with practical training in medical education. The Comparison of Lung Percussion between Students 1: Faculty of Medicine University of Maribor, Maribor, Slowenien; 2: Clinic of Internal Medicine, University Medical Centre Maribor, Maribor, Slowenien Introduction: Methods: Results: Conclusions: |
| 13:00 - 14:30 | Workshop 8 Ort: S26 (Alte Brauerei, OG) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
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„Wie hältst Du’s mit dem Standard?“ – Einheitliche Rollendarstellung von Simulationspersonen in Prüfungen 1: Universität Bielefeld, Medizinische Fakultät OWL, Skills Lab Medizin, Bielefeld, Deutschland; 2: Technische Universität Dresden, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut für Didaktik und Lehrforschung in der Medizin, Medizinisches Interprofessionelles Trainingszentrum (MITZ), Dresden, Deutschland Ziel und Zusammenfassung: Unter der Leitfrage „Welche Maßnahmen unterstützen eine standardisierte SP-Rollendarstellung in Prüfungen?“ tauschen sich Teilnehmende unterschiedlicher Erfahrungsstufen und Institutionen über Lösungsideen bzw., good practice-Beispiele, Herausforderungen und Maßnahmen zur einheitlichen Rollendarstellung aus. Die gesammelten Informationen werden strukturiert aufbereitet und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt, um konkrete Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Prüfungspraxis zu geben. Hintergrund: Methodik und Ablauf: |
| 13:00 - 14:30 | Workshop 9 Ort: S28 (Alte Brauerei, OG) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
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Stimmübungen im SP-Programm - Impulse zur Stimmgesundheit Institut für Hausärztliche Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, Deutschland Zielgruppe: SP-Trainer*innen, keine Vorkenntnisse erforderlich Ziele des Workshops: Dieser kurze Impuls‑Workshop zielt darauf ab, eine greifbare, praxisorientierte Stimm‑Kompetenz zu vermitteln – eine Basis, die die Teilnehmenden anschließend vertiefen und gezielt mit den Schauspieler*innen Ihres SP‑Programms in die tägliche Praxis übertragen können. In praktisch angeleiteten Übungen werden sie Grundfertigkeiten zu Atmung, Stimmklang, Artikulation und Resonanz erlernen. Relevanz des Themas: Schauspieler*innen im SP‑Programm haben nicht immer eine professionelle stimmliche Ausbildung. Bei übermäßiger Stimmbelastung, beispielsweise in emotional aufgeladenen Simulationsgesprächen, besteht bei ihnen eine erhöhte Gefahr von Heiserkeit oder kurzzeitigem Stimmverlust. Ziehl ist es, dass die SP in der Schauspielsituation selbst die Stimme besser als Instrument nutzen können. Daher ist das Integrieren von Stimmübungen (z.B. in Form von Warm-Ups) eine sinnvolle Praxis, damit die Schauspieler*innen in der Gesprächssituation selbst die Stimme besser als Instrument nutzen können, möglichen Schäden vorbeugen und ihre Stimmgesundheit langfristig erhöhen. Methodik und Ablauf 1. Ankommen & Thematische Einführung (20 Min.) Warm-Up und Theorieüberblick 2. Atemtechnik: Die Basis (10 Min.) Theorie und praktisch angeleitete Übungen 3. Stimmklang & Resonanz (15 Min.) Theorie und praktisch angeleitete Übungen 4. Artikulation & Deutlichkeit (10 Min.) Theorie und praktisch angeleitete Übungen 5. Transfer & Anwendung (15 Min.) Anwendung der gelernten Techniken vor der Gruppe 6. Abschluss & Reflexion (10 Min.) Mündlicher Austausch Ergebnissicherung: Es wird im Anschluss an den Workshop ein Handout mit Hinweisen zur Stimmhygiene und den vermittelten Übungen digital an die Teilnehmenden gesendet. |
| 13:30 - 14:00 | Führung durch das Lernkrankenhaus TheSiMa/Skills Lab (2) Ort: TheSiMa Lernkrankenhaus (Haus 37, Ebene 3) Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich. Teilnehmerbegrenzte Veranstaltung, verbindliche Buchung erforderlich: Login Conftool ➡ "Anmelden als Teilnehmer*in" bzw. "Teilnahmedaten bearbeiten" ➡ "2. Veranstaltungen und Artikel" wählen ➡ gewünschte Veranstaltung buchen. |
| 14:45 - 15:15 | Abschluss des ISLS 2026 Ort: Hörsaal 02 (Alte Brauerei, EG) Verabschiedung, Posterpreis & Staffelstab-Übergabe |

