Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Session 7: Smart City für eine alternde Gesellschaft
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Planungsaufgaben in alternden Gesellschaften: Nutzungsperspektiven digitaler Zwillinge in japanischen Kommunen RPTU Kaiserslautern-Landau, Deutschland Der Beitrag befasst sich mit den planerischen Herausforderungen der demografischen Alterung in Japan und der Frage, inwiefern Digitalisierung einen geeigneten Ansatz zu deren Bewältigung darstellt. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag den nationalen digitalen Zwilling, den die japanische Regierung im Rahmen des PLATEAU-Projekts entwickelt. Anhand einer Befragung ausgewählter, besonders stark alternder japanischer Kommunen wird analysiert, welche konkreten kommunalen Planungsaufgaben bestehen und wie der digitale Zwilling aktuell genutzt wird. Der Beitrag identifiziert Nutzungsmuster und Schnittstellen zwischen altersbedingten Planungsaufgaben und Möglichkeiten das digitalen Zwillings in Japan und zeigt auf, welches Potenzial hierbei für die Raumplanung besteht. That does (im)press me much – Haptische Datenvisualisierung für ältere Menschen in der Smart City Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Deutschland Digitalisierung von öffentlicher Seite stützt sich häufig darauf, Services online anzubieten wie beispielsweise Open-Data-Plattformen. Umfragen zeigen, dass nicht alle Menschen digitale Angebote nutzen wollen oder können. Gerade ältere Generationen fühlen sich häufig von digitalen Technologien überfordert, haben meist erste körperliche Einschränkungen und deutliche Defizite in den fünf digitalen Basiskompetenzen. Daher sollte sich gefragt werden, welche Interaktionsform im Umgang mit Daten (ansehen, vergleichen, verorten) für diese Altersgruppe geeignet ist. Das Konzept von „Statt Daten Stadtdaten“ ist es, städtische Datensätze auch abseits von Datenplattformen in einem Tangible User Interface (TUI) mithilfe von Gamification erlebbar zu machen. Der Prototyp basiert auf haptischen Knöpfen in einem Hexagon-Grid, gesteuert über einen Arduino Giga. Der Vortrag präsentiert einerseits das neuartige Interaktions- und Visualisierungselement, und reflektiert andererseits dessen Eignung für ältere Bevölkerungsgruppen im Abgleich mit Designprinzipien aus der Literatur. Mehr Wirkung für die alternde Gesellschaft – Das Wirkungsgeflecht digitaler Daseinsvorsorge im ländlichen Raum 1Deutsches Institut für Urbanistik, Deutschland; 2Fraunhofer IESE Ländliche Daseinsvorsorge entwickelt sich dynamisch weiter, gleichwertige Lebensverhältnisse sind jedoch vielerorts noch nicht erreicht. Demografie und Fachkräftelage stellen Kommunen vor Aufgaben, besonders Ältere sind von längeren Wegen und dem Rückgang von Begegnungsorten betroffen. Digitalisierung bietet hier einen strategischen Hebel: Digitale Infrastrukturen sind Teil der Daseinsvorsorge. Digital gestützte Versorgung erweitert in Handlungsfeldern Gesundheit und Nahversorgung die Breite, Vielfalt und Erreichbarkeit von Angeboten. Unsere laufende Studie zeigt ein verschachteltes Wirkungsgeflecht: Direkte Verbesserungen wirken nachhaltig, wenn generationensensible Lern- und Akkulturationsräume die Nutzung ermöglichen. Sichtbare digitale Angebote senden zudem Signale von Modernität und Zukunftsfähigkeit und steigern die Attraktivität ländlicher Räume - nicht nur für Ältere. Der Vortrag veranschaulicht dies anhand von Fallbeispielen und ausgewählten kommunalen Handlungsansätzen mit Blick auf lokale Erfahrungen hinsichtlich der Wirkungen in ländlichen Räumen. Technikbereitschaft in Smart Cities - (K)eine Frage des Alters Hochschule Darmstadt, Deutschland Die Technikbereitschaft der Bevölkerung ist eine wesentliche Komponente für das Gelingen von Innovationen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist besonders die Frage nach der Technikbereitschaft mit Bezug auf das Alter zentral. Neben dem Alter werden weitere Einflussfaktoren und Barrieren identifiziert, die Akzeptanz und Nutzung digitaler Anwendungen beeinflussen. Im Umfang einer kleinen Stichprobe konnte als erstes Ergebnis einer Korrelations- und Regressionsanalyse festgestellt werden, dass die Technikakzeptanz nicht signifikant mit dem Alter zusammenhängt. | ||

