Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Session 5: KI in der Smart City Ort: Raum 2 - Großer Seminarraum Chair der Sitzung: Axel Häusler | |
| Präsentation 2 | |
Von der Plattform zur lokalen öffentlichen KI: Automatisierung und Gemeinwohl in der lokalen Öffentlichkeit 1: Universität Bremen; 2: Universität Leipzig; 3: Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut Der Beitrag diskutiert das Konzept lokaler öffentlicher KI als gemeinwohlorientierten Ansatz für Smart Cities und stellt die lokale Info-App molo als empirisches Beispiel vor, in dessen Kontext das Konzept entstand. Angesichts der Probleme des Lokaljournalismus und lokaler Information allgemein wurde molo entwickelt, um die Stadtöffentlichkeit zu beleben. Dies geschah co-kreativ mit Bürger:innen, Medien, Zivilgesellschaft usw. zunächst in Bremen. Die bundesweite Skalierung machte zunehmenden KI-Einsatz notwendig. Dies warf die Frage auf, wie dieser gemeinwohlorientiert gestaltet werden kann. Das als Antwort darauf entwickelte Konzept lokaler öffentlicher KI umfasst sechs Prinzipien: 1. Nicht-Generativität (KI strukturiert vorhandene Daten, erzeugt aber keine Inhalte.) 2. Co-Creation (berücksichtigt Bedürfnisse lokaler Communitys); 3. Quelloffenheit (ermöglicht gesellschaftliche Kontrolle); 4. Datensparsamkeit und Privacy by Design (schützen Nutzende); 5. Human-in-the-loop (zur Vermeidung/Korrektur unerwünschter KI-Effekte); 6. Minimierung von Ressourceneinsatz und Umweltauswirkungen. Der Beitrag reflektiert Spannungsfelder und (Noch-)Grenzen der Umsetzung. | |

