26. Jahreskongress der
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen
Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft
02. – 04. Oktober 2026
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Die momentane Konferenzzeit ist: 01. Sept. 2026 11:06:10 MESZ
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Tagesübersicht |
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Keynotes, Preisverleihungen Ort: Franckesche Stiftungen, Hs. 31 Preisverleihungen. Wissenschaftliche Wettbewerbe der GMTH | |
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Keynote
Sektion III. Musikpädagogische Ansätze zwischen Musiktheorie, Gehörbildung und Kunstanspruch: „Das Hochschulfach Gehörbildung in seiner jüngsten Entwicklung – Schlaglichter auf Geschichte, Gegenwart und Perspektiven“ Universität Mozarteum Salzburg, Österreich Angesichts der an vielen Hochschulen stattfindenden Kürzungen und Umstrukturierungen von Studienplänen zeichnet der Beitrag die Entwicklung des Faches Gehörbildung an deutschsprachigen Musikhochschulen seit den 1950er-Jahren nach. Grundlage bildet eine vergleichende Untersuchung von Studienplänen unterschiedlicher Studienrichtungen, die heute den Bereichen Lehramt, Konzertfach, Dirigieren, Komposition und Musiktheorie zugeordnet sind. Im Mittelpunkt stehen drei exemplarische Zeitfenster zwischen 1950 und der Gegenwart. Darauf aufbauend werden die fachlichen Inhalte und ihre Veränderungen analysiert. Abschließend werden Fragen nach ihrer heutigen Relevanz und zukünftigen Bedeutung sowie nach den verwendeten Methoden aufgeworfen. Der Beitrag versteht sich nicht nur als Einblick in die jüngere Fachgeschichte, sondern auch als Orientierungshilfe im Kontext aktueller hochschulpolitischer Entwicklungen. Zugleich möchte er Impulse für einen fachinternen didaktischen Diskurs geben, der im deutschsprachigen Raum bislang – von wenigen Einzelveröffentlichungen abgesehen – nur in Ansätzen geführt wird. Kurzer Lebenslauf der vortragenden Autorin / des vortragenden Autors: Univ.-Prof.in Dr.in phil. Juliane Brandes ist seit 2021 Universitätsprofessorin für Musiktheorie an der Universität Mozarteum Salzburg. Nach Studien der Musiktheorie, Schulmusik und Germanistik in Freiburg, einem Auslandsjahr im Fach Violine sowie einem weiteren Studium der Theorie der Alten Musik und Komposition an der Schola Cantorum Basiliensis war sie als Hochschullehrerin in Freiburg, Karlsruhe und Basel sowie als freischaffende Musikerin tätig. Es folgten Professurvertretungen in Freiburg, Dresden und Hannover. 2017 promovierte sie zur Kompositionslehre der Münchner Schule um Ludwig Thuille. Ihre Forschungs- und Lehrschwerpunkte liegen im Bereich einer praxisbasierten historischen Kompositionslehre. Mit Publikationen zu fachlichen und pädagogischen Themen sowie mit Vorträgen und Meisterkursen ist sie international präsent. Darüber hinaus wirkt sie regelmäßig als Jurorin bei wissenschaftlichen und künstlerischen Wettbewerben. Seit Herbst 2022 gehört sie dem Leitungsteam des künstlerischen Wettbewerbs der GMTH an; seit 2024 ist sie zudem stellvertretende Departmentleiterin des Departments für Komposition und Musiktheorie an der Universität Mozarteum Salzburg. Juliane Brandes war Stipendiatin des Cusanuswerks. | |


