26. Jahreskongress der
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen
Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft
02. – 04. Oktober 2026
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Die momentane Konferenzzeit ist: 01. Sept. 2026 10:10:23 MESZ
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Tagesübersicht |
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III. Musikpädagogische Ansätze zwischen Musiktheorie, Gehörbildung und Kunstanspruch Ort: Haus 2, Studiobühne | |
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16:30 - 17:00
Einzelvortrag Themen: Sektion III: Musikpädagogische Ansätze zwischen Musiktheorie, Gehörbildung und Kunstanspruch Stichworte: Höranalyse, Gehörbildung, Schule, Hochschule Aufbauende Höranalyse im schulischen Musikunterricht Universität der Künste Berlin, Deutschland Der Beitrag soll realistische Möglichkeiten ausloten, wie die Schülerinnen und Schüler im "normalen" Musikunterricht1 an allgemeinbildenden Schulen individuell und nachhaltig ihre Hörkompetenzen weiterentwickeln können. Von welchem Konzept profitieren innerhalb einer Lerngruppe sowohl jene, die kein Instrument spielen und kaum Noten lesen können, als auch solche, die als Jungstudierende an einer Musikhochschule ausgebildet werden? Welche Kompetenzen können über einen längeren Zeitraum so entwickelt werden, dass das Sprechen über Musik über eine unverbindliche Beschreibung von Höreindrücken hinausgeht? Eine wichtige Voraussetzung dafür wäre eine langfristige Planung. In der Regel lassen die curricularen Vorgaben so große Spielräume, dass das Musikkollegium einer Schule sich auf ein Übungsprogramm verständigen kann, das themenübergreifend in den laufenden Musikunterricht integrierbar ist. Dabei wäre zunächst ein Kanon an Gestaltungsebenen festzulegen (Besetzung/Instrumentation, Rhythmik, Diastematik, Harmonik, Syntax/Form ...). Für die jeweiligen Ebenen wäre dann Unterkategorien zu bilden und zu definieren, welche Ziele auf dem Weg der Höranalyse langfristig erreicht werden können. Bestenfalls erstreckt sich die langfristige Planung auch auf die Auswahl und Reihenfolge geeigneter Musikstücke. Repräsentativ soll in dem Vortrag der Bereich die Gestaltungsebene "Harmonik" näher beleuchtet werden, u.a. mit Blick auf Tongeschlecht, Konsonanz/Dissonanz, Diatonik/Chromatik und Modelle). Drei Höranalyse-Beispiele sollen unterschiedliche Stationen innerhalb des Lernprogramms veranschaulichen und als Grundlage für die Diskussion dienen, wie weit man auf diesem Weg im Bereich der schulischen Höranalyse kommen kann, welche Vor- und Nachteile es gegenüber anderen Konzepten gibt und welche Konsequenzen für den Unterricht in Musiktheorie und Gehörbildung in der Schulmusikausbildung gezogen werden könnten. Kurzer Lebenslauf der vortragenden Autorin / des vortragenden Autors: Thomas Fesefeldt studierte in Hannover Schulmusik, Geschichte und Musiktheorie und wurde 2012 in Dresden mit einer Arbeit über Franz Schubert promoviert. 2001-2016 Lehraufträge für Musiktheorie an der HMTM Hannover und der HfK Bremen sowie Leiter der Studienvorbereitenden Ausbildung an zwei Musikschulen in Niedersachsen. 2011-2013 Referendariat am Studienseminar Salzgitter, 2013-2017 Studienrat am Gymnasium Alfeld/Leine. Seit 2017 Professor für Musiktheorie und seit 2020 Direktor des Instituts für Musikpädagogik an der UdK Berlin. Nebenberuflich weiterhin im Schuldienst: 2023-2025 an der Integrierten Gesamtschule Langenhagen und seit 2025 an der Freien Waldorfschule Bothfeld. | |


