26. Jahreskongress der
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen
Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft
02. – 04. Oktober 2026
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
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Die momentane Konferenzzeit ist: 01. Sept. 2026 11:06:16 MESZ
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Tagesübersicht |
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IV. Freie Themen Ort: Händel-Haus, Saal | |
| Präsentation 2 | |
8:45 - 9:00
Buchpräsentation Themen: Sektion I: Musikalische Wahrnehmung und Gestalt Stichworte: Georg Friedrich Haas, musikalische Wahrnehmung, Mikrointervallik, Spektralismus Georg Friedrich Haas – Denken in Musik / pensare in musica Konservatorium Bozen, Italien Vom 5.-10. Juni 2023 fanden sich 6 Fachleute und viele Interessierte am Bozner Konservatorium zusammen, um sich mit Georg Friedrich Haas über sein Werk und dessen ästhetische und wahrnehmungspsychologische Grundlagen auszutauschen. Der Komponist selbst hielt nach einer kürzeren Ansprache am Eröffnungsnachmittag (Komponieren heute) an 4 aufeinanderfolgenden Vormittagen einen jeweils zweistündigen Vortrag zu folgenden Themen: Musik und Notation – oder: Denken IN Musik versus Denken ÜBER Musik (Kap. 2); Trial and error: meine Fehler als Komponist (eine Auswahl) (Kap. 3); …weiter und weiter und weiter…, meine Komposition für Donaueschingen 2022 (Kap. 4); Die Musikalität des Außermusikalischen (Kap. 5). Die abgedruckten Referate sind von Carlo Benzi (Bozen, Kap. 6), Pierluca Lanzilotta (Bozen, Kap. 7), Daniel Ender (Wien, Kap. 8), Manuela Kerer (Bozen, Kap. 9), Hannes Kerschbaumer (Bozen, Kap. 10), Oliver Korte (Lübeck, Kap. 11). Nun liegt der umfangreiche, großzügig mit Musikbeispielen ausgestattete, zweisprachige (deutsch/italienisch) Tagungsbericht vor, der von Pierluca Lanzilotta herausgegeben und bei LIM Libreria Musicale Italiana, Lucca erschienen ist. Neun verlinkte Demonstrationen, d. h. Videoausschnitte aus Haas´ Erläuterungen an zwei Klavieren im Vierteltonabstand, in denen er immer wieder auf besondere Wahrnehmungsvorgänge hinweist, gehören ebenfalls zum sorgsam edierten Band und weisen über die reine protokollarische Dimension hinaus auf eine Reflexion über kulturell bedingte Gewohnheiten menschlichen Hörvermögens und die Vorbedingungen für dessen ebenso kulturell herbeigeführte Modifikation. Insgesamt dürften sich sämtliche Beiträge und insbesondere die ausführlich belegten Äußerungen des „bedeutendsten lebenden Komponisten“ (Classic Voice, 2017) als eine Fundgrube für Forscher:innen und Interessenten herausstellen. Kurzer Lebenslauf der vortragenden Autorin / des vortragenden Autors: Pierluca Lanzilotta (Genua 1965) lehrt Musikwissenschaft und -geschichte am Bozner Konservatorium. Sein Kompositionsstudium führte ihn u. a. nach Basel zu Georg Friedrich Haas. Er beschäftigt sich seit Jahren mit Leben und Werk von Fausto Romitelli und GFH und mit fundierten analytischen Methoden, anhand derer dieses ständig wachsende Corpus angemessen angegangen werden kann. Seine zeitnah erscheinenden Stellungnahmen und Rezensionen setzen sich mit aktuellen Debatten und Kontroversen im heutigen E-Musikdiskurs auseinander. | |


