26. Jahreskongress der
Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH)
Das Wunder des Hörens. Musikalisches Hören zwischen
Kunstanspruch, Kreativität und Wissenschaft
02. – 04. Oktober 2026
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltungsprogramm
Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.
Bitte beachten Sie, dass sich alle Zeitangaben auf die Zeitzone des Konferenzortes beziehen.
Die momentane Konferenzzeit ist: 01. Sept. 2026 11:04:37 MESZ
|
Tagesübersicht |
| Sitzung | |
|
Workshops/Panels Ort: Haus 1, Raum 471 | |
| Präsentation 1 | |
16:30 - 17:30
Vortragspanel Themen: Sektion I: Musikalische Wahrnehmung und Gestalt, Sektion IV: Freie Themen und Offene Studierenden-Sektion Stichworte: Leittoneinstellung, Nebentoneinstellung, Harmonik, harmonische Mehrdeutigkeit, Theoriegeschichte Zwischen Klang und Akkord. Zur Geschichte und Systematik der „Leittoneinstellung“ 1: HfM Freiburg; 2: HMDK Stuttgart; 3: HfM Karlsruhe; 4: HMT München Der Vortrag untersucht die Begriffe „Leittoneinstellung“ und „Nebentoneinstellung“ in ihrer theoriegeschichtlichen Herkunft sowie ihrer systematischen Reichweite und unternimmt den Versuch, diese für die Analyse zu fassen und fruchtbar zu machen. Rekonstruiert wird zunächst die Herkunft des Begriffs bei Ernst Kurth, der Leittoneinstellung als klangenergetisch verstandene, auf einen Zielklang gerichtete Spannungsbewegung auffasst. Dem wird die spätere, funktionstheoretisch gebundene Ausrichtung bei Hermann Erpf gegenübergestellt. Auf dieser Grundlage verfolgt der Vortrag die Frage, wie sich leittönige Klangbildungen im Spannungsfeld von linearer Stimmführung, vertikaler Klangwahrnehmung und funktionaler Zuordnung beschreiben lassen. Kurzer Lebenslauf der vortragenden Autorin / des vortragenden Autors: Jakob Bonasera, geboren 1999, studierte Künstlerisches Lehramt an Gymnasien (Schulmusik), Geographie und Musiktheorie in Karlsruhe (Michael Moriz) und Freiburg (Ludwig Holtmeier, Hans Aerts, Robert Bauer). Lehraufträge in Karlsruhe, Detmold und München, 2024 bis 2025 akademischer Mitarbeiter für Musiktheorie und Gehörbildung sowie Professurvertretung für Musiktheorie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit 2026 Promotion an der HfM Freiburg zum Thema „Nadia Boulanger im Kontext des Pariser Conservatoire“. | |


