Conference Agenda

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Session Overview
Session
A23: Anwendungen und Best Practice aus der Raster- und Bildverarbeitung
Time:
Thursday, 08/July/2021:
11:00am - 11:45am

Session Chair: Peter Mandl
Location: A - Online Sessions

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Presentations

User-gestützte Gestaltung von Tilemaps

Sarah Baumgartner, Michele Felfernig, Helena Fuchsbichler, Melanie Häusel, Melanie Hinterdorfer, Florian Hruby, Elena Küng, Sabine Oberrauter, Markus Rieger, Maren Vallant

Universität Graz, Österreich

Tilemaps ersetzen geographische durch formneutrale Bezugseinheiten, so dass die in Choroplethenkarten typischerweise vorkommenden Regionalisierungsfehler neutralisiert werden. Von Computeralgorithmen erstellte Tilemaps entsprechen dem räumlichen Verständnis der User oft nur eingeschränkt. Der vorliegende Beitrag präsentiert einen alternativen Gestaltungsprozess, bei dem KartennutzerInnen sowohl in die Definition von äußerer Form als auch innerer Struktur einer Tilemap eingebunden werden. Wesentliches Resultat ist eine auf unterschiedliche räumliche Kontexte anwendbare Methodik.



Höheninformation aus Dense Image Matching: Best-Practice-Beispiele aus der Steiermark

Nicole Kamp1, Peter Ondrich2

1Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 17 Landes- und Regionalentwicklung, Referat Statistik und Geoinformation; 2Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 10 Land- und Forstwirtschaft, Referat Landesforstdirektion

Hochauflösende Höhendaten sind ein kostbares Gut, das in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil der nationalen Geobasisdaten geworden ist. Laserscanning-Befliegungen gelten als effektivste und für verschiedenste Anwendungen genaueste Grundlage von Höheninformation. Die rasche Weiterentwicklung der Technik und leistungsstarke Hardware haben es möglich gemacht mittels der Range Imaging-Technik Dense Image Matching (DIM) aus 2D-Bilddaten 3D-Punktwolken innerhalb kürzester Zeit generieren zu können. In Österreich werden seit 2013 in einem 3-Jahres-Zyklus flächendeckend Luftbild-Befliegungen zur Erstellung von Orthophotos durchgeführt. Durch die hohe Überdeckung der Bilder können mithilfe von DIM-Workflows 3D-Punktwolken generiert werden. Diese Daten können zwar Laserscanning-Daten nicht ersetzen, gelten aber als brauchbare Ergänzung dazu. Zusätzlich kommen immer öfter Unmanned Aerial Systems zum Einsatz. So wird zum Beispiel seit 2018 beim Land Steiermark eine DJI Matrice 200 verwendet. Die damit aufgenommenen Luftbilder können dann zu Geodaten weiterverarbeitet werden. Diese Daten kommen unter anderem bei der Ermittlung des Schadausmaßes von Naturkatastrophen zur Anwendung. Darüber hinaus kann die Kubatur von Veränderungen detektiert und genau analysiert werden. Anhand von Best-Practice-Beispielen wird veranschaulicht wie aus verschiedenen Bilddaten mit geringem Aufwand und Kosten Höhendaten gewonnen werden, die dann weiter analysiert und visualisiert werden können.



Optimierung von Rasterdaten für unterschiedliche Anwendungsszenarien

Johannes Kröger

WhereGroup GmbH, Deutschland

Bei der Verwendung von Rasterdaten spielt das grundlegende Datenformat eine erhebliche Rolle für die Performanz.

Am Beispiel des GeoTIFF-Formats und der Optionen, welche mit der freien Software-Suite GDAL nutzbar sind, wird ein Überblick verschiedener Abwägungen gegeben. Zum Beispiel:

- Welche Art von Kompression ist wann angemessen (verlustfrei oder verlustbehaftet)?

- Kann die Kompression durch spezielle Optionen optimiert werden (z. B. die Wahl des Farbraums bei JPEG oder der Einsatz von Prädiktion bei verlustfreien Algorithmen)?

- Wann werden welche Ressourcen verbraucht (CPU/RAM/Dateigröße, bei der Kompression oder Dekompression)?

- Welche Vorteile bieten "Overviews" (mit einem Ausblick auf Cloud-Optimized GeoTIFF)?

Ziel des Vortrags ist es die grundlegenden Überlegungen bei der (Vor-)Prozessierung oder Bereitstellung von Rasterdaten vorzustellen.



Anwendungsbeispiele für Radar-Satellitendaten im Kontext der GAF AG

Paul Kotzerke

GAF AG, Deutschland

Der Start von Landsat-MSS im Jahr 1972 war der erste Schritt für die Fernerkundung in seine herausragende Entwicklung in den geographischen Wissenschaften. Heutzutage existieren eine Vielzahl an operationellen Satelliten und Sensoren für fast alle möglichen Bereiche des elektro-magnetischen Spektrums, entwickelt in unterschiedlichen räumlichen Auflösungen und mit einer Vielzahl von nutzbaren Bändern. Radargestützte Satellitensysteme bieten dabei gegenüber den weit verbreiteten und bekannten optischen Systemen eine Vielzahl von Vorteilen, wie zum Beispiel die verminderte Anfälligkeit für atmosphärische Einflüsse oder auch tageszeit-unabhängige Aufnahmemöglichkeiten mit sich.

Die GAF AG generiert entsprechend seines Produktportfolios und auf Kundenwunsch, unterschiedlichste Produkte und greift dabei auf verschiedene Radar-Systeme zurück. Im Rahmen der AGIT 2021 werden dem Fachpublikum hieraus einige Anwendungsbeispiele präsentiert.



 
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