Conference Agenda

Session
A13: 3-D GIS: Von der Basemap bis Indoor
Time:
Monday, 06/July/2020:
11:00am - 11:45am

Session Chair: Bernd Lackner
Location: A - Sessions

Presentations

3D-Grundkarten für Österreich: Von basemap.at zu basemap.at-3D

Manfred Mittlböck1,3, Laura Knoth1, Caroline Atzl1, Stefan Jaquemar2, Clemens NadererNaderer Clemens <C.Naderer2

1Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH, Österreich; 2SynerGIS Informationssysteme GmbH; 3UNIGIS Lehrender

Der Bedarf an 3D Karten für räumlichen 3D-Analysen, 3D-Städtemodellen, detaillierten 3D-Gebäuden für Indoor-Positionierung VR-/AR etc. wächst rasant. Die Basis bildet dafür bildet die 3D-Grundkarte, die für unterschiedliche Overlays, Analysen oder zur realistischen Abbildung der Umgebung Verwendung findet. Derzeit sind viele der verfügbaren Grundkarten nur in 2D verfügbar. Der Beitrag widmet sich Strategien zur Überführung der frei verfügbaren basemap.at von 2D nach 3D. Dazu werden die technische Umsetzung als auch einige der Designentscheidungen für die 3D Darstellung der verwendeten Geodaten vorgestellt. Als Ergebnis präsentieren wir zwei erste Demonstratoren von basemap.at-3D – einmal in einer vereinfachten/schematischen und einmal in einer realistischeren Version einer 3D-Grundkarte.



OpenStreetMap-Datenqualität: Überprüfung von OpenStreetMap-Gebäudedaten

Leoni Möske

Stadt Ratingen, Deutschland

Das Volunteered Geographic Information-Projekt OpenStreetMap (OSM) stellt aktuelle, global und frei zur Verfügung stehende Geodatensätze bereit. Diese Datensätze werden für verschiedene Anwendungen verwendet und sind eine alternative Datenquelle zu amtlichen Daten oder Fernerkundungsdaten (wie Satellitenbilder). Ein großer Nachteil der OSM-Daten besteht in der heterogenen Datenqualität. Beispielsweise ist die Validität der OSM-Gebäudedaten für eine Verwendung in einer Expositionsabschätzung bei einem Hochwasser (= Abschätzung betroffener Gebäude und Personen) fragwürdig. Eine stabile und standardisierte Qualitätsbewertungsmethode existiert für diese Daten nicht. Im Rahmen einer Masterarbeit wurden OpenSource-Tools und -Software (OpenStreetMapHistoryDatabase (OSHDB), osmosis, osm2pgsql, norGIS-ALKIS und PostgreSQL/PostGIS-Datenbank) eingesetzt, um intrinsische Indikatoren und extrinsische Maße zur Messbarkeit der OSM-Datenqualität zu implementieren. Sie überprüfen Gebäudedaten in den Überschwemmungsbereichen der Stadtgebiete Köln und Gera auf bestimmte Qualitätskriterien (wie Vollständigkeit, geometrische Genauigkeit ...) hin. Darüber hinaus wurde die Beitragsaktivität der OSM-Mapper in den Gebieten untersucht. Im Vortrag soll die Qualitätsbewertungsmethode der OSM-Gebäudedaten vorgestellt und welche Herausforderungen damit einhergehen aufgezeigt werden.



Netzwerkbasiertes Multi-Sensor-Messsystem für eine automatische Bewässerung von Nutzpflanzenbeständen im Gewächshaus (PLANTSENS)

Lukasz Rojek, Klaus Hehl, Matthias Möller, Markus Richter, Monika Bischoff-Schaefer

Beuth Hochschule für Technik Berlin, Deutschland

Das Projekt PLANTSENS mit einer Laufzeit von drei Jahren verfolgt die Zielsetzung, Nutzpflanzenbestände im Freiland- und im geschützten Anbau entsprechend ihres aktuellen Wasserbedarfs automatisch zu bewässern. Im Rahmen des Projektes wird ein Prototyp einer photogrammetrischen Aufnahmeapparatur für eine automatisierte Bestimmung des Versorgungszustandes von Pflanzen entwickelt. Die optischen Kamerasensoren werden mit einem multisensorischen Positionierungssystem auf einer beweglichen Trägerplattform zusammengestellt, um anhand einer zeitnahen Bilddatenauswertung und präzisen Georeferenzierung die Nutzpflanzen orts- und bedarfsgerecht zu bewässern. In diesem Beitrag werden die Funktionsweise und der technische Aufbau dieses Monitoringsystems präsentiert.



Die Rolle von Virtual Reality in der Bewältigung militärischer Einsätze unter Tage

Peter Hofer1, Clemens Strauß1, Robert Wenighofer2, Julian Eder3, Lukas Hager3

1Österreichisches Bundesheer; 2Montanuniversität Leoben; 3IL - Ingenieurbüro Laabmayr & Partner ZT GmbH

Militärische Einsätze unter Tage unterscheiden sich fundamental von solchen an der Oberfläche. Für die Planung und Durchführung derartiger Einsätze werden im Forschungsprojekt NIKE des österr. Bundesheeres, in enger Zusammenarbeit mit dem „Zentrum am Berg“ der Montanuniversität Leoben, unterschiedliche Daten aus dem Bereich Building Information Modelling mit Funktionalitäten der 3D-Visualisierung mittels Virtual Reality zusammengeführt. Der Einblick ins Gelände wird bei hoch komplexen Situationen dadurch in einfacher Weise möglich und fördert eine erfolgreiche Bewältigung des Einsatzes.