Conference Agenda

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Session Overview
Session
B15: Grünraum in der Stadt
Time:
Monday, 06/July/2020:
1:00pm - 1:45pm

Session Chair: Hermann Klug
Location: B - Sessions

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Presentations

GreenCities – Monitoring Cities for Nature Based Urban Solutions and Ecosystem Services

Gunter Zeug1, Conrad Bielski2, Tobias Steber2, Elisabeth Kindermann2, Mira Weirather1

1Terranea, Deutschland; 2EOXPLORE, Deutschland

Cities are unique living entities that evolve and require care to thrive. Earth observation of the urban environment is therefore essential to keep a watchful eye on their condition. In-situ measurements are also needed to provide details that cannot be easily derived from remotely sensed imagery. Green infrastructure and the ecosystem services they provide play an important role for the wellbeing of city populations and provide resilience against the effects of climate change. EO is essential for mapping the relevant details to produce information on which to base healthy city evolution.



Wie grün sind deutsche Städte? - Indikatorgestützte Erfassung des Stadtgrüns

Lisa Eichler1, Tobias Krüger1, Gotthard Meinel1, Julia Tenikl2, Michael Wurm2

1Leibniz Institut für ökologische Raumentwicklung e.V., Dresden, Deutschland; 2Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., Oberpfaffenhofen, Deutschland

Mithilfe von Sentinel-2-Daten kann das urbane Grün für die bundesdeutschen Städte flächendeckend klassifiziert werden. Diese Klassifikation bildet die Grundlage für eine indikatorengestützte Analyse des Stadtgrüns. Der dabei verwendete multiskalare Ansatz ermöglicht Vergleiche auf verschiedenen räumlichen Ebenen, vom Städtevergleich bis zur innerstädtischen Defizitanalyse. Mit den Indikatoren Grünausstattung, Grünraumversorgung, Grünerreichbarkeit, Grünraumvernetzung, klimaaktive Flächen und Grünvolumen werden dabei verschiedene Aspekte des Stadtgrüns analysiert und eine Beurteilung ermöglicht.



Urbanes Grün und Stadtklima - Analyse von Vegetation in europäischen Großstädten

Matthias Möller1,2, Klaudia Bartlomiejczak2

1Universität Bamberg, Deutschland; 2Beuth Hochschule für Technik, Berlin

Großstädte sind die Zentren unserer modernen Gesellschaft. Diese Großstädte müssen für ihre Einwohner die Ausstattung mit vitaler Vegetation. Bäume, Sträucher und Bodendecker sind wichtige Faktoren für das Stadtklima. In dieser Studie wurden 30 Großstädte der drei wichtigen EU Kernländer Deutschland, Frankreich und Polen auf ihre Vegetation hin untersucht. Dafür wurden zunächst die eigentlichen Stadtgebiete abgegrenzt, was auf Basis von CORINE CLC Daten erfolgte. Auf Basis optischer Satellitenbilddaten des Sentinel-2, alle im Jahr 2019 aufgezeichnet, wurde die Vegetation berechnet. Hierfür kam der Normalized Differenced Vegetation Index (NDVI) zur Anwendung. Die positiven NDVI Werte stellen Vegetation dar, sie wurden in 10 Klassen klassifiziert und analysiert.



Das Projekt „Artenvielfalt erleben“ – Wie Naturforschung von interaktiven Webkarten profitieren kann

Christopher König

Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V., Deutschland

Naturbegeisterte Bürgerwissenschaftler*innen sammeln Tag für Tag wertvolle Informationen über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Um noch mehr Menschen für die Beobachtung und Erfassung zu begeistern, hat der Dachverband Deutscher Avifaunisten gemeinsam mit Forschern des Leibniz-Instituts für Länderkunde und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien eine neue Generation interaktiver Online-Karten entwickelt. Durch regionalisierte Kartendarstellungen der Daten von ornitho.de, des Internetportals zum Sammlung und Auswertung von Vogelbeobachtungen in Deutschland, wird die Artenvielfalt "vor der eigenen Haustüre" erlebbar und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich. Ist der Grünspecht im eigenen Garten eine Besonderheit? Wo brüten die nächsten Kiebitze? Und sind Rotkehlchen eigentlich das ganze Jahr über zu beobachten? Um diese Fragen bestmöglich zu beantworten, wurden die mehr als 43 Millionen in den vergangenen Jahren bei ornitho.de gemeldeten Vogelbeobachtungen eingebunden und kartographisch dargestellt. Bürgerwissenschaftler*innen werden dazu animiert, gezielt Beobachtungslücken zu schließen und das Wissen über die Verbreitung der Arten zu vervollständigen. Die entwickelten Online-Tools sollen nach Projektende als freie Software auch von anderen Citizen-Science-Projekten genutzt werden können.