Conference Agenda

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Session Overview
Session
A22: Mobilität: Seonsorik & Bewegungsdaten
Time:
Tuesday, 07/July/2020:
10:00am - 10:45am

Session Chair: Martin Loidl
Location: A - Sessions

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Presentations

Ableitung von Echtzeit-Niederschlagsinformationen aus mobilen Kfz-Sensordaten

Dimitri Falk1, Adrian Treis1, Mark Braun2, Magnus Hoffmann2, Etienne Costa-Patry3

1Emschergenossenschaft/Lippeverband, Essen; 2Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V., Aachen; 3IAV GmbH, Berlin/Gifhorn

Moderne Kraftfahrzeuge verfügen heutzutage über zahlreiche Sensoren. Im Fahrzeug anfallende Daten werden bislang überwiegend intern zur Steuerung von Komfort- und Sicherheitsfunktionen eingesetzt, eröffnen jedoch auch die Möglichkeit einer externen und branchenübergreifenden Verwertung. An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt mobileVIEW an, welches ein Konzept zur systematischen Verdichtung von Echtzeit-Niederschlagsinformationen aus fahrenden Fahrzeugen entwickelt. Die Herausforderung in der Umsetzung liegt dabei in der Ableitung valider Niederschlagsinformationen aus den Sensordaten.



Quantifizierung des Umgebungsverkehrs eines Fahrzeuges durch die Messung von Straßenabrieb

Christian Röger

Universität Augsburg, Deutschland

Mithilfe von Floating Car Observern (FCO) kann der Verkehrszustand um ein fahrendes Kraftfahrzeug (KFZ) ermittelt werden. Diese Arbeit untersucht die Verwendung von an Testfahrzeugen befestigten kostengünstigen Feinstaubsensoren zur Abschätzung des umgebenden Verkehrsaufkommens. Dafür wird der Effekt der Aufwirbelung von auf dem Straßenbelag befindlichen Feinstaub durch KFZ genutzt. Eine Feldstudie zeigt, dass gemessene PM1- und PM2.5 Feinstaubwerte mit der Anzahl der vorausfah-renden KFZ unseres Testfahrzeuges (gemessen mit einer Dashcam) korrelieren.



„dataRide“ – Android Applikation zur Messung der Auswirkung eines Tempolimit auf Autobahnen

Mayra Fahrer, Fabienne Pipping, Jörg Pfister

Technische Hochschule Mittelhessen, Deutschland

In der kontroversen Diskussion um ein Tempolimits von 130 km/h auf Detuschen Autobahnen mangelt es häufig an belegbaren Auswirkungen dieser Klimaschutzmaßnahmen. Um das hier oft genannte Gegenargument der längeren Fahrtdauer messbar zu machen, wird mit dataRide eine GPS-basierte App entwickelt. Der implementierte Algorithmus wertet das gefahrene Geschwindigkeitsprofil aus und berechnet für alle Fahrtabschnitte, die mit höherer Geschwindigkeit befahren werden, einen zusätzlichen Zeitanteil, der bei Tempo 130 km/h erforderliche wäre, um die gleiche Distanz zurückzulegen. Die Auswertung erster Testfahrten ergab, dass eine Zeitersparnis möglich ist, wobei die subjektive Wahrnehmung im Vergleich zur objektiven Messung meist einen merklich höheren Zeitgewinn abschätzt.



Experimentieren mit smartphonebasierten Erhebungswerkzeugen zur Erfassung von Mobilitätsverhalten und automatischer Erkennung von Verkehrsmitteln auf Quartiersebene: ein Erfahrungsbericht aus dem aspern.mobil LAB

Martin Berger1, Julia Dorner1, Christoph Kirchberger1, Florian Pühringer2, Robert Schönduwe3

1TU Wien, Institut für Raumplanung, FB Verkehrssystemplanung; 2TU Wien, Institut für Raumplanung, FB Stadt- und Regionalforschung; 3motiontag GmbH

Im Rahmen des aspern.mobil LAB (mobillab.wien), einer multidisziplinären Forschungsinfrastruktur im Stadtentwicklungsgebiet Seestadt aspern in Wien (Österreich), wird eine lokale smartphonebasierte Mobilitätserhebung durchgeführt. Die TeilnehmerInnen erfassen eine Woche lang ihr Möbilitätsverhalten mit Smartphones sowie einem Online-Fragebogen auf Haushalts- und Personenebene. Dieselben Personen nehmen an dieser Erhebung in einen Abstand von einem Jahr erneut teil, was Aussagen über Veränderungen des Mobilitätsverhaltens auf der Personenebene ermöglicht.

Um eine Auswahl am Markt verfügbarer Lösungen für das smartphonebasierte Tracking inklusive einer automatischen Verkehrsmittelerkennung treffen zu können, wurde aufbauend auf bestehende Studien ein umfassender Scan und Test realisiert. Innerhalb der letzten 1,5 Jahren wurden Erfahrungen mit verschiedenen technischen Werkzeugen gesammelt. Die Präsentation soll anderen Institutionen, die ebenfalls smartphonebasierte Erhebungen planen, einen praxisrelevanten Einblick in die Erhebung in der Seestadt aspern geben und vor allem in Anschluss in der Diskussion die Möglichkeit für vertiefende Fragen ermöglichen.



 
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