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Sitzungsübersicht
Session
H22: Workshop 20 (AGIT / GI_Forum): YouthMappers Workshop (2 von 2): Gründung eines europäischen YouthMapper Netzwerks
Zeit:
Freitag, 05.07.2019:
11:00 - 12:30

Chair der Sitzung: Jakob Miksch
Ort: H - HS413
HS413

Zusammenfassung der Sitzung

Partizipatives Mapping ist zu einem der dynamischsten Bereiche der GIS-basierten Forschung geworden. Insbesondere der Einsatz von Volunteered Geographic Information und Crowdsourcing für humanitäre Kartierungen und Katastrophenbewältigung hat in den letzten zehn Jahren erheblich zugenommen, für welche humanitäre Mapper eine Vielzahl von Open-Source-Kartierungstools und Projekte, wie etwa OpenStreetMap unterstützen. Mithilfe von Freiwilligen werden neue Geodaten generiert, teils basierend auf fernerkundungsbasierten Mapping-Prozessen und folglich Satellitenbildern. Obwohl die meisten Mitwirkenden aus der Ferne beitragen, organisieren viele der Freiwilligen auch soziale Veranstaltungen, die sogenannten „Mapathons“, bei welchen sie zusammenkommen und bestimmte Bereiche kartieren, die in der Regel dringend Kartendaten benötigen.

Angesichts der Notwendigkeit und des Wunsches, neue Generationen von Mapper zu involvieren, und deren Leidenschaft für humanitäres Mapping zu stimulieren, schufen mehrere Studentengruppen an US-amerikanischen Universitäten mit Unterstützung von USAID die ersten YouthMappers-Chapter. Mit dem Ziel, „zur Bereitstellung grundlegender räumlicher Daten beizutragen, zur Unterstützung von Ersthelfern und Hilfsorganisationen“ (https://www.youthmappers.org), unterstützen diese freiwilligen Helfer Hilfsmaßnahmen in humanitären Krisen, die durch Naturgefahren, soziale Ungleichheiten und Armut, Epidemien oder Gewalt hervorgerufen werden. Derzeit gibt es 143 YouthMappers-Chapter in 41 Ländern, und deren Anzahl steigt von Jahr zu Jahr.

Das Hauptziel dieses Treffens ist es, ein Netzwerk zwischen den YouthMappers-Chapters in europäischen Institutionen aufzubauen, um deren Zusammenarbeit zu fördern und zu formalisieren - und damit die Schaffung eines gemeinsamen Netzwerkansatzes der "European YouthMappers" hinsichtlich Kommunikation zu fördern, und vor allem: Ideen für gemeinsame Aktivitäten entwickeln. Letzteres könnte gemeinsame Mapathons, formelle und informelle Treffen zum Austausch von Erfahrungen und Informationen sowie kleine Finanzierungsanträge zur Verbesserung der Methodik für humanitäre Kartierungen umfassen.

Der Workshop wird auf Englisch und Deutsch gehalten.

Moderation: Melanie Eckle, Philipp Ulbrich, Jakob Miksch, Hannah Augustin

Themen: Angewandte Geoinformatik

GIScience, Naturgefahren durch Klimawandel, Freie Geodaten und OpenSource GI-Software

Stichworte: OpenStreetMap, Disaster Response, Mapping, Open Data, Open Source


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Präsentationen

Establishment of a European Network of YouthMappers Chapters

Melanie Eckle1, Philipp Ulbrich2, Jakob Miksch3

1Geographisches Institut, Universität Heidelberg; 2Institute for Global Susatinable Development, University of Warwick; 3Department of Geoinformatics - Z_GIS, University of Salzburg, Österreich

Participatory Mapping has become one of the most dynamic fields for GIS-based research. Particularly the use of VGI and crowdsourcing for humanitarian mapping in disaster risk response has increased significantly during the last decade, with humanitarian mappers utilizing a variety of open source mapping tools, such as OpenStreetMap. With the help of volunteers, new geospatial data are generated, usually based on through a remote mapping process based on recent satellite imagery. Although most contributors participate remotely, many volunteers organize social events, most commonly called ‘mapathons’, where they come together and map specific areas, usually in urgent need of data.

Given the need and desire to create new generations of mappers and stimulate their passion for humanitarian mapping, several groups of students in US-American universities, with the assistance of USAID, created the first YouthMappers chapters. With the goal to “help provide fundamental spatial data that supports responders and aid organizations” (https://www.youthmappers.org/) these student volunteers support aid efforts in humanitarian crises induced by natural hazards, inequalities and poverty, epidemic outbreaks or violence. Currently, there are 143 YouthMappers chapters in 41 countries, and their number increases every year.

Our main objective in this meeting is to establish a network among the YouthMappers chapters in European Institutions.

Workshop will be held in English and German.



 
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