Conference Agenda

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Session Overview
Session
B22: Government Geohub & Services
Time:
Wednesday, 06/July/2022:
11:00am - 12:15pm

Session Chair: Johannes Scholz
Location: B - Blauer Hörsaal

HS402, EG

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Presentations

geoHub Innsbruck: „Idee – Umsetzung – Erfahrungen“

Eckehard Ranninger

Stadt Innsbruck, Österreich

Über teilweise auf Unterseiten der städtischen Homepage verborgene Links oder Pressemitteilungen gelangte man bis November 2021 zu (öffentlichen) Serviceleistungen des städtischen Referates GIS. Naturgemäß gerieten diese Möglichkeiten rasch in Vergessenheit, selbst Insidern war ein Blick auf das Gesamtangebot schwer möglich.

Mit einer vorab definierten Projektdauer von einem ½ Jahr wurde im März 2021 der Versuch gestartet diese Kommunikationsdefizite in den Griff zu bekommen. Es sollte EIN Link von der städtischen Homepage zur „Homepage der Rauminformationen“ – dem geoHub Innsbruck führen. Und mit EINER Suche sollte man dort schnell über die jeweiligen Stichwörter zu Anwendungen oder Daten gelangen.

Vereinfachung, klare Struktur, intuitive Bedienung, praktische Funktionalitäten und Zugang mit allen Endgeräten, egal ob Smartphone oder PC, waren Nebenziele des Gesamtziels: Daten spannend erlebbar und verständlich zu machen. Mit dem Referat „Statistik und Berichtswesen“ konnte ein Projektpartner gewonnen werden, der Texte, Daten und Wünsche beitrug. Die Vielfalt der Visualisierung in Diagrammen, Kartogrammen, Maps, WebApps und Storymaps sollte für andere magistratsinterne Dienststellen Impuls und Beispiel sein, wie ihre Daten der Öffentlichkeit präsentiert und zugänglich gemacht werden können.

Die Umsetzung erfolgte vorwiegend mit Werkzeugen der Firma esri auf ArcGIS online. Der Fachbeitrag informiert über Weg, begünstigende Faktoren und angedachte Fortsetzungen.



Entwicklung und Aufbau eines Klima – Informationssystems (KIS)

Winfried Ganster, Immanuel Karner

Stadtvermessungsamt, Austria

Eine zeitgemäße und moderne Stadtplanung hat den Anspruch auch klimatische Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Ein möglichst umfassendes laufendes Klimamonitoring ist daher sowohl für das Stadtgebiet als auch für das Umland für künftige Entscheidungen unverzichtbar. Das KIS soll umfassende Erkenntnisse liefern sowie dynamische Möglichkeiten bieten, um unterschiedlichsten Anforderungen gerecht zu werden. Mit diesem neuen Ansatz wird die Qualität von fachlichen und politischen Entscheidungen durch aktuellere Daten, erhöhte Genauigkeit, sowie größere Vielfalt und Aussagekraft, verbessert.



ATLAS zur LANDESENTWICKLUNG Steiermark

Manuela Weissenbeck, Marc Seebacher

Land Steiermark - Abteilung 17, Österreich

Gemäß § 6 des Steiermärkischen Raumordnungsgesetzes haben „[…] die Landesregierung und die Gemeinden […] als Grundlage für ihre Planungsmaßnahmen den Zustand des Raumes, seine Entwicklung und die Einflussfaktoren zu erheben und zu untersuchen.

Dazu wurde vom Land Steiermark - Abteilung 17 in den letzten 2 Jahren der „Altas zur Landesentwicklung Steiermark“ als Raummonitoringsystem entwickelt. Der Altas zur Landesentwicklung Steiermark ist ein einfach handzuhabendes, webbasiertes Werkzeug, welches die räumliche Entwicklung der Indikatoren plakativ anhand von Karten, Diagrammen und Tabellen darstellt. Dabei können Indikatoren der einzelnen Themenbereiche wie z.B. Arbeitsmarkt, Raumordnung etc. in interaktiven Karten auf unterschiedlicher räumlicher Ebene dargestellt werden.

Die kleinste räumliche Einheit, die abgefragt werden kann, ist die Gemeinde. Weiters können auch andere räumlichen Einheiten wie Regionen, Bezirke, Tourismusregionen etc. für aggregierte Daten gewählt und dargestellt werden.

Die Daten können nicht nur über die Weboberfläche betrachtet werden, sondern können auch in den unterschiedlichsten Formaten heruntergeladen und weiterverwendet werden.

Der „Atlas zur Landesentwicklung Steiermark“ steht sowohl intern als auch der Öffentlichkeit über eine webbasierte Lösung zur Verfügung. Durch ein responsives Design wird die Nutzung auf unterschiedlichen Endgerätetypen wie Smartphone, Tablet oder Desktop ermöglicht.



Die Zeichenmaschine als Weg zu Gleichstücken rechtsgültiger Karten

Rudolf Aschauer1, Franz Wagner2

1Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Österreich; 2Vertigis, Österreich

Öffentlich-rechtliche Festlegungen mit räumlichen Abgrenzungen beeinflussen die Lebenswelt der Menschen massiv, können aber auf keinen zentralen Ort abgefragt werden, sondern sind bei den entsprechenden Behörden zu erheben. Ideal wäre eine digitale Zusammenschau all dieser Festlegungen.

Eine besondere Herausforderung stellt hier der Flächenwidmungsplan bzw. das Örtliche Entwicklungskonzept dar. Diese Pläne werden gemeindeweise von Raumplanern erstellt und vom Gemeinderat beschlossen. Die steiermärkische Landesregierung genehmigt als Aussichtsbehörde die Festlegungen. Die digitalen Daten spielen jedoch nahezu keine Rolle im Verfahrenslauf. Beschlossen werden ausgedruckte Papierpläne. Leider musste festgestellt werden, dass die rechtsgültigen Papierpläne immer wieder von übermittelten digitalen Daten abweichen.

Die Firma VertiGIS wurde beauftragt, eine Zeichenmaschine zu entwickeln, welche aus den digitalen Geodaten einen abgabereifen Plan erstellt. Die Planinhalte und ihre Darstellungen werden in enger Kooperation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer entwickelt.

Nach Fertigstellung und Etablierung der Zeichenmaschine soll das Rechtsverfahren dahingehend geändert werden, dass die Geodaten an einen Portal hochgeladen werden und von der Zeichenmaschine vollautomatisch in einen beschlussfähigen Plan erstellt wird. Damit ist sichergestellt, dass im Amt der Steiermärkischen Landesregierung, welche die Zeichenmaschine betreibt, die korrekten Daten vorliegen.



Standardisierte geologische Datenverwaltung mit QGIS 3

Mathias Steinbichler

Geological Survey of Austria, Austria

Weltweit stehen geologische Dienste vor der Herausforderung, strukturierte Datenmanagement-Systeme aufzubauen, um ihre Aufgabe als moderner Informations-Dienstleister gerecht zu werden (Ahtonen et al., 2021). Die Geologische Bundesanstalt von Österreich (GBA) hat es ebenfalls zur Aufgabe, geologische Daten im Bundesgebiet und auch nach Möglichkeit EU-weit einheitlich aufzunehmen, zu verarbeiten, aktualisieren und darzustellen. Die GIS-Infrastruktur an der GBA baut dabei auf ESRI-Produkte auf. Dementsprechend sind die derzeitigen Workflows eng mit der Anwendung von ArcMap 10.x bzw. ArcGISPro verknüpft. Viele Daten werden aber von a) externen Mitarbeitern, b) pensionierten ehemaligen Mitarbeitern, c) Universitäten oder d) anderen Quellen geliefert. Diesen Gruppen ist es oft nicht möglich oder zumutbar, eine ESRI-Lizenz für ihre Arbeit zu verwenden. Daher wurden die entweder analogen oder digitalen Daten, die nicht der Form und den Standards der GBA entsprechen, bisher in mühevoller Arbeit intern auf- und eingearbeitet. Diese hier vorgestellte Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, die vorhandenen Arbeitsabläufe und Vorlagen für eine homogenisierte geologische Datenverarbeitung, aufbauend auf einer ESRI Infrastruktur der GBA, auf eine Open-Source-Infrastruktur, basierend auf QGIS 3.x, zu übersetzen.



Katasterdaten online

Philipp Mitterschiffthaler

BEV, Österreich

Ein Service des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) für einen raschen und kostenlosen Zugang zu den tagesaktuellen Informationen des Katasters.



 
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