Conference Agenda

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Session Overview
Session
F34: Digitaler Zwilling und IoT
Time:
Thursday, 07/July/2022:
1:30pm - 2:45pm

Session Chair: Peter Mandl
Location: F - Dekanatssaal
Dekanatssaal, 1. OG

Session Abstract

Discussion Forum of previous slots on "Spatial Data Science" (C30) and "Advances in (Geo) Visualization" (C32)


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Presentations

Nachhaltige Stadtplanung mit digitalem Zwilling: 3dimensional - interdisziplinär - zeitbezogen - online

Maria Orth, Ole Seidel

alta4 AG, Deutschland

Stadt- und Quartiersplanung steht vor Herausforderungen: Wie können wir unsere Städte lebenswert gestalten, klimaschonend bauen, günstigen Wohnraum anbieten, die Bürger:innen im Planungsprozess einbeziehen mitnehmen? Wie wirkt sich das auf den Verkehr aus?

Es gilt, die in Bebauungsplänen und Gutachten gesprochene Fachsprache für Politik und Bürger:innen zu übersetzen und dabei die städtebauliche Entwicklung genau so verständlich ansichtig zu machen wie die Verkehrsprognosen.

Der Vortrag zeigt anhand von Beispielen aus der Praxis, wie 3D-Stadtmodelle die Grundlage für die Planung der Zukunft bilden und den zeitlichen Fortschritt begleiten und die Information online zugänglich gemacht werden können.

Die Software ArcGIS Urban von Esri unterstützt dabei in der konzeptionellen Planungsphase durch einfache 3D-Sketching-Möglichkeit mit automatisierter Berechnung von Kennzahlen zu Wohneinheiten, Stellplatzbedarf und bietet Analysen zu Sichtachsen, Höhenprofilen und Verschattung sowie eine Feedback-Funktion. alta4 hat diese Tools erweitert um Mobilitäts- und Nachhaltigkeitsaspekte.



Vom 2D GIS zum 4D digitalen Zwilling

Markus Wall

voestalpine Stahl GmbH, Austria

Die voestalpine Stahl GmbH in Linz hat den Mehrwert eines drei- bzw. vierdimensionalen Modells des Industriecampus in Linz erkannt und arbeitet an der Erweiterung des 2D GIS um die dritte und vierte Dimension.

Da es sich bei einem Campus GIS um eine Vielzahl an Informationen auf engstem Raum handelt, bietet die Information über die Position von Objekten in der Vertikalen einen massiven Informationsgewinn. Und auch die Einbindung und Visualisierung von zeitbasierten Daten wie Sensorwerten, bewegliche Objekte aber auch der Vergleich historischer Daten, wird im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung immer wichtiger. Hier bietet sich ein Geoinformationssystem an, dass eine Vielzahl von Objekten, Informationen und Daten aus verschieden Systemen in einem gemeinsamen Modell zusammenführen kann.



Verlinkung und Harmonisierung von industriellen IoT Daten für Visualisierung und Simulation

Manfred Mittlböck1, Caroline Atzl2, Michael Andorfer2, Bernd Lackner1, Gerald Griesebner1

1University of Salzburg, Austria; 2Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH.

Dieser Artikel beschreibt Ergebnisse aus dem WISS 2025 Forschungsprojekt „aWHEREness:lab“ und zeigt mit einer Verlinkung und Harmonisierung von industriellen IoT-Daten neue Möglichkeiten für die Verarbeitung und Verwertung dieser Daten im Kontext der digitalen Transformation der Industrie 4.0 auf. Die Verknüpfung von IoT-Daten der physischen Welt aus Operation Technology (OT) mit digitalen Daten von Organisationen und Unternehmen über Web-Service-Schnittstellen ermöglichen den Aufbau einer digital vernetzten und intelligenten Umgebung. Dies zielt auf den Aufbau von digitalen Zwillingen der Umgebung für die darin agierenden digitalen Zwillinge von Maschinen und anderen ‚Assets‘. Damit werden neue Möglichkeiten der Visualisierung in naher Echtzeit und der zeitlich dynamischen Simulation in GIS im Sinne der GeoIoT (Geo Internet of Things) eröffnet.



 
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