Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Ort: SH 0.105
EG im Seminarhaus
Datum: Dienstag, 30.08.2022
8:15 - 8:50Reflexionen von Lehrkräften im Rahmen von Fortbildungen zum Übergang Grundschule/ Sekundarstufe I
Ort: SH 0.105
 

Reflexionen von Lehrkräften im Rahmen von Fortbildungen zum Übergang Grundschule/ Sekundarstufe I

Erbay, Sümeyye

Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Im Vortrag wird eine qualitative Studie über Reflexionen von Lehrkräften vorgestellt, die im Rahmen einer schulformübergreifenden Fortbildung zum Übergang Grundschule/ Sekundarstufe I durchgeführt wurde. Dabei bildet der Austausch zu übergangsrelevanten Fachinhalten, wie z. B. im Bereich der Arithmetik die schriftliche Subtraktion, eine bedeutende Grundlage. Es zeigt sich, dass die Auseinandersetzung mit diesem Fachinhalt bei Lehrkräften Reflexionen anregen kann, die die Gestaltung des eigenen Unterrichts (z. B. hinsichtlich der Thematisierung von Subtraktionsverfahren) beeinflussen können.

 
9:00 - 9:35Ein guter Impuls – was ist das? Begriffsausschärfung anhand des Konzepts des Dialogischen Lernens
Ort: SH 0.105
 

Ein guter Impuls – was ist das? Begriffsausschärfung anhand des Konzepts des Dialogischen Lernens

Ansteeg, Melanie

RWTH Aachen University, Deutschland

Wenn das Lernen ins Stocken gerät, Lernende einen Fehler machen oder eine Vertiefung in den Lernprozess möglich ist, dann sind gute Impulse angebracht. Aber was macht eigentlich einen guten Impuls aus? Dieser Beitrag nimmt das Dialogische Lernen als Grundlage für eine Begriffsausschärfung und macht damit die hohen Ansprüche an einen Impuls sichtbar. Dabei wird die These verfolgt, dass Lehrkräfte neben den kommunikativen Fähigkeiten insbesondere eine hohe Fachkompetenz benötigen. Für den Vergleich von unterschiedlichen Impulsen wird ein Beispiel zum Stellenwert bei rationalen Zahlen verwendet.

 
9:45 - 10:05Grundvorstellungen im Stochastikunterricht
Ort: SH 0.105
 

Grundvorstellungen im Stochastikunterricht

Fahse, Christian

Universität Koblenz-Landau, Deutschland

Grundverständnis und -vorstellung sind Konzepte deutschsprachiger Stoffdidaktik seit den 90er Jahren (P. Bender, R. vom Hofe), die zuletzt wieder verstärkt in den Blick kamen (PISA sowie methodisch A. Salle & T. Clüver). Speziell zur Stochastik scheint es bisher bis auf den kurzen Praxisbeitrag von Malle & Malle keine Anwendung des Konzeptes zu geben. An das letzte Autorenpaar anknüpfend, das diverse Wahrscheinlichkeitsbegriffe als Grundvorstellungen auffasst, wird vorgeschlagen, Grundvorstellungen zu Unabhängigkeit, Zufallsversuch und -reihe sowie Variabilität hinzuzunehmen.

 
10:05 - 10:25Grundvorstellungen zur Exponentialfunktion aus normativer Perspektive
Ort: SH 0.105
 

Grundvorstellungen zur Exponentialfunktion aus normativer Perspektive

Alarcón Relmucao, Nicolás Alejandro

Universität Bielefeld, Deutschland

In dieser Arbeit wird ein Vorschlag zum Umgang mit der Exponentialfunktion im Unterricht gemacht. Dazu werden zunächst mithilfe einer didaktisch orientierten Sachanalyse zwei Grundvorstellungen identifiziert: Das prozentuale Wachstum und das Wachstum mit konstantem Faktor. Diese Grundvorstellungen bilden aus normativer Sicht die Basis für individuelle Begriffsbildung der Lernenden. Die Konstruktion tragfähig Vorstellungen wird von verschiedenen mentalen Prozessen begleitet, die in diesem Vortrag besprochen werden.

 
10:30 - 11:05Bedeutung der Rekonstruktion von Verstehenselementen für das lernstufengerechte Unterrichten
Ort: SH 0.105
 

Bedeutung der Rekonstruktion von Verstehenselementen für das lernstufengerechte Unterrichten

Ademmer, Claudia1; Ross, Natalie2

1TU Dortmund, Deutschland; 2Universität Hamburg, Deutschland

In diesem Kurzbeitrag aus dem Design-Research-Projekt Mathe sicher können inklusiv, wird herausgearbeitet, dass eine ausführliche Auseinandersetzung mit der didaktischen Struktur eines Lerngegenstandes eine notwendige Voraussetzung für das lernstufengerechte Unterrichten in heterogenen Lernsettings darstellt und deswegen in Maßnahmen der Lehrerprofessionalisierung ausführlich adressiert werden muss.

 
14:00 - 14:35Adaptivitäts- und Progressionsaspekt von Lernunterstützung im fachdidaktischen Noticing von LA-Studierenden
Ort: SH 0.105
 

Adaptivitäts- und Progressionsaspekt von Lernunterstützung im fachdidaktischen Noticing von LA-Studierenden

Kuntze, Sebastian1; Friesen, Marita2; Erens, Ralf3; Krummenauer, Jens1; Schwaderer, Felix1; Samková, Libuše4; Skilling, Karen5; Healy, Lulu6; Fernández, Ceneida7; Ivars, Pere7; Bernabeu, Melania7; Llinares, Salvador7

1Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Deutschland; 2Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland; 3Pädagogische Hochschule Freiburg, Deutschland; 4Jihočeská Univerzita v Českých Budějovicích; 5University of Oxford; 6King's College London; 7University of Alicante

Lernunterstützung im Mathematikunterricht erfordert in aller Regel fachdidaktisches Noticing von Mathematiklehrkräften. Bei Lehramtsstudierenden dürften sich die Voraussetzungen für dieses Noticing noch in der Entwicklung befinden – aus diesem Grunde untersucht diese vignettenbasierte Studie, wie insbesondere Adaptivitäts- und Progressionsaspekt von Lernunterstützung im Noticing der Befragten ausgeprägt sind.

 
14:45 - 15:20Simulationsbasierte Lernumgebungen: Beeinflussen diese das Interesse der Lernenden?
Ort: SH 0.105
 

Simulationsbasierte Lernumgebungen: Beeinflussen diese das Interesse der Lernenden?

Kron, Stephanie1; Sommerhoff, Daniel2; Achtner, Maike1; Stürmer, Kathleen3; Wecker, Christof4; Siebeck, Matthias1; Ufer, Stefan1

1LMU München, Deutschland; 2IPN Kiel, Deutschland; 3Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland; 4Universität Hildesheim, Deutschland

Zur Förderung professioneller Kompetenzen angehender Lehrkräfte wird vermehrt der Einsatz von Simulationen diskutiert. Wie auch in anderen Lernkontexten spielt dabei das Interesse der Lernenden eine zentrale Rolle. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Wissensaktivierung während simulationsbasiertem Lernen mit dem Interesse der Teilnehmenden zusammenhängt. Unklar ist, ob dieses Interesse durch Eigenschaften der Simulation auch beeinflusst werden kann. Der Beitrag untersucht Effekte unterschiedlicher Präsentationsformate von Simulationen auf das Interesse der Lernenden.

 
17:30 - 18:05Verstehensgrundlagen diagnostizieren – Diagnostisches Denken von drei Professionalisierungsgruppen
Ort: SH 0.105
 

Verstehensgrundlagen diagnostizieren – Diagnostisches Denken von drei Professionalisierungsgruppen

Dröse, Jennifer

Universität Paderborn, Deutschland

Diagnostische Kompetenzen und die diagnostischen Urteile von (angehenden) Lehrkräften sind von besonderer Bedeutung, um treffsicher fördern und unterrichten zu können. Der Beitrag nutzt auf Basis des DiaCom-Modells einen inhaltsspezifischen Zugang zum Wahrnehmen und Interpretieren von Verstehensgrundlagen der Lernenden, als Prozesse des diagnostischen Denkens von (angehenden) Lehrkräften. Erweitert werden bereits gewonnene Erkenntnisse zur Diagnose von Verstehensgrundlagen durch (angehenden) Lehrkräften um die von MultiplikatorInnen diagnostizierten Wissenselemente.

 
18:15 - 18:50Entwicklung und Erprobung von professionsorientierten Lernumgebungen zur Wissensvernetzung in der Algebra
Ort: SH 0.105
 

Entwicklung und Erprobung von professionsorientierten Lernumgebungen zur Wissensvernetzung in der Algebra

Dellori, Anna; Wessel, Lena

Universität Paderborn, Deutschland

In einem Design-Research Projekt werden professionsorientierte Lernumgebungen zur Wissensvernetzung in der fachlichen Algebra entwickelt und erprobt. Mit dem Konzept des Umstrukturierens werden das Gleichungen lösen, die arithmetischen Eigenschaften und die Umkehroperation als lokale Inhalte herausgearbeitet, für die eine Vernetzung mit der nichtlokalen Gruppentheorie produktiv sein kann. Als Vorschläge für eine Umsetzung werden vorläufige Designprinzipien präsentiert. Zudem wird ein erster Einblick in die individuellen Lernwege und Prozesse des Umstrukturierens der Studierenden gegeben.

 
Datum: Mittwoch, 31.08.2022
8:15 - 8:50Prozesse während der aufgabenbasierten Diagnose mathematischer Fehlvorstellungen in einer digitalen Simulation
Ort: SH 0.105
 

Prozesse während der aufgabenbasierten Diagnose mathematischer Fehlvorstellungen in einer digitalen Simulation

Schons, Christian1; Obersteiner, Andreas1; Fischer, Frank2; Reiss, Kristina1

1Technische Universität München; 2Ludwig-Maximilians-Universität München

In diesem Vortrag wird eine Studie vorgestellt, in der N = 80 Lehramtsstudierende in einer digitalen Simulation anhand von schriftlichen Aufgabenlösungen mathematische Fehlvorstellungen von simulierten Grundschülerinnen und -schülern diagnostizieren sollten. Anhand der Logdaten werden die Prozesse (z.B. diagnostisches Potential der ausgewählten Aufgaben) in der digitalen Simulation untersucht. Insgesamt kann die Studie dazu beitragen, Diagnoseprozesse angehender Mathematiklehrkräfte auf hochauflösender Ebene zu beschreiben und daraus effektive Fördermaßnahmen abzuleiten.

 
9:00 - 9:35Das vertiefte schulmathematische Fachwissen von Wirtschaftspädagog:innen
Ort: SH 0.105
 

Das vertiefte schulmathematische Fachwissen von Wirtschaftspädagog:innen

Bradtke, Niclas; Borromeo Ferri, Rita

Universität Kassel, Deutschland

Wirtschaftslehrkräfte bedienen sich im Unterricht der Mathematik. Es existiert jedoch kein Modell zu deren mathematischen Fachwissen. Dieses wird jedoch benötigt, um den Erfolg der berufsschulischen Lehrerbildung zu evaluieren. In diesem Artikel werden Überlegungen zu einem Modell mathematischen Fachwissens von Wirtschaftspädagog:innen präsentiert. Dieses Modell hebt ein Strukturwissen hervor, welches auf schulmathematischer Ebene fußt und durch psychologische Aspekte bedingt wird.

 
9:45 - 10:05Grundvorstellungen in der anwendungsbezogenen Mathematikbildung der Studieneingangsphase
Ort: SH 0.105
 

Grundvorstellungen in der anwendungsbezogenen Mathematikbildung der Studieneingangsphase

Friedhoff, Lars1; Roth, Jürgen2; Rausenberger, Julia1

1Hochschule für Life Sciences FHNW Muttenz; 2Universität Koblenz-Landau

In den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen stellt der Mathematik-Anteil in der Studieneingangsphase eine große Hürde dar. Um dieser Tatsache sowie kalkülorientierten Zugangsweisen zur Mathematik zu begegnen, wurde eine Selbstlernumgebung für Studierende entwickelt. Sie ist an Grundvorstellungen sowie studienrelevanten Kontexten orientiert und soll funktionales Denken sowie die Motivation für Mathematik fördern. Im Vortrag werden die Lernumgebung und das Konzept der zugehörigen Lehrveranstaltung an der Hochschule für Life Sciences FHNW in Muttenz vorgestellt und diskutiert.

 
10:05 - 10:25Statistical Literacy bei Abiturient*innen: Entwicklung eines Diagnoseinstrumentes
Ort: SH 0.105
 

Statistical Literacy bei Abiturient*innen: Entwicklung eines Diagnoseinstrumentes

Herzog, Jan Simon

Technische Universität Darmstadt

Seit mehreren Jahrzehnten wird im Hinblick auf Statistical Literacy untersucht, inwiefern Schüler*innen das notwendige statistische Wissen & Können im Rahmen der schulischen Bildung erwerben, um als mündige Bürger*innen agieren zu können. Im Rahmen meiner Promotion soll ein Instrument entwickelt und erprobt werden, welches diesbezüglich eine Diagnose bei Abiturient*innen ermöglicht. Einzelne Bausteine des Instruments sollen auch in früheren Jahrgangsstufen einsetzbar sein. Im Vortrag werden erste konzeptuelle Überlegungen zur Erstellung eines solchen Instruments vorgestellt.

 
10:30 - 11:05Zum Stellenwertverständnis von Lehramtsstudierenden – anderes System, ähnliche Schwierigkeiten?
Ort: SH 0.105
 

Zum Stellenwertverständnis von Lehramtsstudierenden – anderes System, ähnliche Schwierigkeiten?

Gärtner, Christine1; Herzog, Moritz2

1Freie Universität Berlin; 2Bergische Universität Wuppertal

Der Erwerb eines tragfähigen Stellenwertverständnisses fällt Schüler*innen oft schwer, ist aber maßgeblich für spätere Mathematikleistungen. Daher ist es wichtig, dass Lehramtsstudierende einerseits das Konzept von Stellenwertsystemen verstanden haben und andererseits darauf vorbereitet sind, das Stellenwertverständnis zu vermitteln. In diesem Kontext hat sich der Wechsel des Basiszahl als Lerngelegenheit für Studierende erwiesen. In dieser Studie wird untersucht, inwiefern die schwierigkeitserhöhenden Merkmale von dezimalen Stellenwertaufgaben in anderen Stellenwertsystemen erhalten bleiben.

 

 
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