Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
Nach Track oder Beitragstyp der Sitzung filtern 
Nur Sitzungen am Veranstaltungsort 
 
 
Sitzungsübersicht
Ort: SH 3.106
3. OG im Seminarhaus
Datum: Dienstag, 30.08.2022
8:15 - 8:50Der 50cm lange Gliedermaßstab
Ort: SH 3.106
 

Der 50cm lange Gliedermaßstab

Foyen, Andy; Perucca, Antonella

Universität Luxemburg, Luxemburg

Der übliche 2 Meter lange Zollstock lässt sich schwer im Unterricht anwenden. Es gibt aber kleinere Zollstöcke (50cm lang und bestehend aus 10 Segmenten), die sehr gut dafür geeignet sind. In diesem Vortrag werden zahlreiche Anwendungen dieses kleineren Gliedermaßstabes im Schulunterricht vom Kindergarten bis hin zu der Universität in den unterschiedlichsten Disziplinen präsentiert. Der kleinere Zollstock besitzt fast alle Eigenschaften des Montessori-Materials und kann deshalb Gegenstand eines multimodalen, schülerorientierten Unterrichts werden.

 
9:00 - 9:35Schwierigkeiten von Studierenden beim Gebrauch der mathematischen Sprache im ersten Studienjahr
Ort: SH 3.106
 

Schwierigkeiten von Studierenden beim Gebrauch der mathematischen Sprache im ersten Studienjahr

Körtling, Julian; Eichler, Andreas

Universität Kassel, Deutschland

Die Transition von der Schule zur Hochschule im Fach Mathematik ist durch einen Übergang von der Sprache im Mathematikunterricht hin zur mathematischen Sprache an der Hochschule gekennzeichnet, was Studierende gerade zu Beginn ihres Studiums vor Probleme stellt. Ziel des Beitrags ist es deshalb, Schwierigkeiten von Studierenden beim schriftlichen Gebrauch der mathematischen Sprache und deren Entwicklung im Verlauf des ersten Studienjahres genauer zu beschreiben. Dazu werden Ergebnisse aus einer Interviewstudie präsentiert und diskutiert.

 
10:30 - 11:05Zum Einfluss verschiedener Darstellungsformen auf das Begründen
Ort: SH 3.106
 

Zum Einfluss verschiedener Darstellungsformen auf das Begründen

Breunig, Anna; Meyer, Michael; Pöhler, Birte

Universität zu Köln, Deutschland

Die Anregung von Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf, einen mathematischen Sachverhalt (sprachlich) zu begründen, sowie die Rekonstruktion des Einflusses verschiedener Darstellungsformen hierauf sind die Ziele des präsentierten Forschungsprojektes. Die entstandenen Argumente, deren Prozesse, die darin enthaltenen Darstellungsformen und deren gegenseitige Beeinflussung werden rekonstruiert und analysiert. Der Fokus dieses Beitrages liegt auf der Untersuchung der in den sprachlichen Argumentationen enthaltenen Darstellungsformen.

 
14:00 - 14:35Untersuchung der schriftlichen Verwendung von Fachsprache in der Studieneingangsphase Mathematik
Ort: SH 3.106
 

Untersuchung der schriftlichen Verwendung von Fachsprache in der Studieneingangsphase Mathematik

Kaiser, Julia T.; Büchter, Andreas

Universität Duisburg-Essen, Deutschland

Die Bedeutung von Sprache für das Lehren und Lernen von Mathematik in der Schule ist in den vergangenen Jahren intensiv untersucht worden und hat zu Konzepten für einen sprachsensiblen Mathematikunterricht geführt. In der Hochschuldidaktik der Mathematik wurden vergleichbare Untersuchungen und Entwicklungsarbeiten bislang kaum durchgeführt. Ziel der hier vorgestellten Studie ist die Bestandaufnahme der schriftlichen Verwendung von Fachsprache, fokussiert auf die Explikation logischer Bezüge und die Verwendung fachsprachlicher Redewendungen, bei Studierenden in der Studieneingangsphase.

 
14:45 - 15:20Konstruktion von Beweisen durch Beispiel
Ort: SH 3.106
 

Konstruktion von Beweisen durch Beispiel

Feil, Lidia

Philipps-Universität Marburg, Deutschland

Konstruieren von Beweisen ist eine wichtige Anforderung an Studierende im Mathematikstudium. Im Falle einer wahren Existenzaussage oder einer falschen Allaussage kann ein Beweis durch Verwendung eines Beispiels geführt werden. Im vorliegenden Beitrag möchten wir konkretisieren, welche Anforderungen Studierende beim Konstruieren solcher beispielbezogener Beweise zu bewältigen haben. Zudem geben wir Einblick in die Ergebnisse einer Studie, in der unter anderem beispielbezogene Beweise von Studierenden mit Blick auf diese Anforderungen untersucht wurden.

 
17:30 - 18:05Historische Lösungsverfahren für quadratische Gleichungen: Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht
Ort: SH 3.106
 

Historische Lösungsverfahren für quadratische Gleichungen: Mathematikgeschichte im Mathematikunterricht

Dasenbrock, Lea Mareike

Universität Leipzig, Deutschland

Der Einsatz der Mathematikgeschichte im aktuellen Schulunterricht bietet die Möglichkeit die Entwicklung mathematischer Themen im Laufe der Zeit aufzuzeigen, das den Lernenden eine intensive und reflektierende Auseinandersetzung mit diesen und ein vertieftes Verständnis von mathematischen Verfahren ermöglicht. Die Konzeption entsprechender Unterrichtsmaterialien verspricht auch für die sie erstellenden Lehramtsstudierenden gewinnbringend zu sein. Am Beispiel der Entwicklung des Lösungsverfahrens quadratischer Gleichungen werden die Zugänge zur Mathematikgeschichte der Studierenden untersucht.

 
18:15 - 18:50Einblicke in ein Referenzmodell zur Analyse der Einführung von Vektoren in Schulbüchern
Ort: SH 3.106
 

Einblicke in ein Referenzmodell zur Analyse der Einführung von Vektoren in Schulbüchern

Mai, Tobias; Rolf, Biehler

Universität Paderborn, Deutschland

Ziel des vorgestellten Forschungsprojektes ist die tiefe Analyse von Schulbüchern zur Einführung von Vektoren. Da Schulbücher dafür typischerweise auf die Objekt-Arten Tupel, Verschiebungen und/oder Pfeilklassen zurückgreifen und mal mehr und mal weniger kohärent in ihren Argumentationslinien sind, ist es hilfreich, solche Zugänge explizit auszuarbeiten. Dies tun wir in Form eines Referenzmodells im Sinne der Anthropologischen Theorie der Didaktik, welche auch als theoretisches Framework für die Schulbuchanalyse insgesamt dient. In diesem Beitrag geht es um die Vorstellung des Referenzmodells.

 
Datum: Mittwoch, 31.08.2022
9:00 - 9:35An empirical study on mathematical thinking of first-year university students in Chile
Ort: SH 3.106
 

An empirical study on mathematical thinking of first-year university students in Chile

Peters, Bastián

Universität Bielefeld, Deutschland

This paper presents a brief contextualization of the educational system in Chile, identifying certain problems of education and specifically with mathe-matics in students who are in the process of transition from high school to university. Then, the main ideas that constitute the concept of Grundvorstel-lungen (“basic ideas”) as a didactic discipline are presented. For this purpose, a research design is presented that will investigate a group of first-year students from two private Chilean universities belonging to engineering careers.

 
10:30 - 11:05Bearbeitungsmuster von Studierenden im Umgang mit formalen Definitionen im Kontext konstanter Folgen
Ort: SH 3.106
 

Bearbeitungsmuster von Studierenden im Umgang mit formalen Definitionen im Kontext konstanter Folgen

Schlüter, Sarah; Liebendörfer, Michael

Universität Paderborn, Deutschland

Beim Lernen von Hochschulmathematik spielt die formale Arbeitsweise eine wichtige Rolle, wozu auch die konsequente Verwendung von Definitionen gehört. Dabei ist der Umgang mit Grenzfällen, die erwartete Eigenschaften des definierten Begriffs nicht erfüllen, besonders schwierig. Um das Lernpotential solcher Beispiele zu analysieren, haben wir den Umgang von 21 StudienanfängerInnen mit der konstanten Folge untersucht. Dabei wurden drei markante Schritte identifiziert, welche im Beitrag diskutiert werden: das Erleben von Spannungen, die Hinterfragung der Intuition und das formale Argumentieren.

 
Datum: Donnerstag, 01.09.2022
8:25 - 8:55MS10: Individuelle Vorstellungen in der Grundvorstellungstheorie
Ort: SH 3.106
 

Individuelle Vorstellungen in der Grundvorstellungstheorie

Jetses, Tomma; Salle, Alexander

Universität Osnabrück, Deutschland

Im Vortrag wird den Fragen nachgegangen, wie der Begriff der „individuellen Vorstellung“ im Rahmen des Grundvorstellungskonzeptes aufgefasst werden kann und wie solche individuellen Vorstellungen systematisch empirisch rekonstruiert werden können. Es wird diskutiert, wie ein explizit nicht defizitorientiertes In-Beziehung-Setzen von Grundvorstellungen und individuellen Vorstellungen zur Datenerhebung und -auswertung in empirischen Arbeiten gestaltet werden kann.

 
9:00 - 9:30MS10: Rekonstruktion von Denkprozessen zum Sinusbegriff in kooperativen Problemlösesituationen
Ort: SH 3.106
 

Rekonstruktion von Denkprozessen zum Sinusbegriff in kooperativen Problemlösesituationen

Katter, Valentin

Universität Bielefeld, Deutschland

Der Sinusbegriff kann in verschiedenen Sachzusammenhängen genutzt werden und bekommt durch diese unterschiedliche Bedeutung. Diese Sachzusammenhänge bilden die Grundlage für eine Reihe funktionsklassenspezifischer Grundvorstellungen, die dem Sinus aus normativer Sicht zugeschrieben werden können. In diesem Forschungsvorhaben wird untersucht, inwieweit sich diese funktionsklassenspezifischen Grundvorstellungen zum Sinus in den Denkprozessen von Lehramtsstudierenden wiederfinden? Dazu werden Methoden der interpretativen Unterrichtsforschung mit der Analyse von Grundvorstellungen verbunden.

 
Datum: Freitag, 02.09.2022
9:00 - 9:30MS10: Das erweiterte Produktionsdesign zur Rekonstruktion multimodaler Partizipationsmöglichkeiten
Ort: SH 3.106
 

Das erweiterte Produktionsdesign zur Rekonstruktion multimodaler Partizipationsmöglichkeiten

Tewes, Ann-Kristin1; Böckmann, Rachel-Ann2

1Universität Hamburg, Deutschland; 2Leibniz Universität Hannover, Deutschland

In diesem Beitrag wird eine methodische Erweiterung des Produktionsdesigns zur Rekonstruktion der Partizipationsmöglichkeiten an mathematischen Aushandlungsprozessen vorgenommen, mithilfe derer eine größere Autonomie in der Partizipation sichtbar gemacht werden kann. Dies ist vor allem mit Blick auf die interaktionistische Lerntheorie, welche die zunehmend autonome Teilhabe an mathematischen Aushandlungsprozessen als ein Kennzeichen für das Mathematiklernen sieht, von elementarer Bedeutung.

 
9:55 - 10:25MS10: Der narratorische Diskurs und seine Potentiale für die mathematische Denkentwicklung
Ort: SH 3.106
 

Der narratorische Diskurs und seine Potentiale für die mathematische Denkentwicklung

Schütte, Marcus1; Jung, Judith2; Götz Krummheuer, Götz3

1Universität Hamburg, Deutschland; 2TU Dresden, Deutschland; 3Goethe-Universität Frankfurt am Main, Dewutschland

Der Beitrag fußt auf der Idee, eine Theorie mathematischer Denkentwicklung aus interaktionistischer Perspektive zu entwerfen. Ausgangspunkt ist die Ausdifferenzierung des Mathematiklernens in: den Erwerb von Begriffen und Prozeduren im Sinne des Lernens von mathematischen Inhalten und die mathematische Denkentwicklung im Sinne des Argumentierenlernens. Der Fokus des Beitrags liegt auf der mathematischen Denkentwicklung, die als zunehmend autonomere Partizipation an mathematischen Diskursen beschrieben wird. Im Vortrag werden drei Diskurse empirisch hergeleitet und ihr Lernpotential diskutiert.

 
10:30 - 11:00MS10: Argumentieren im Hier und Jetzt – Zur situativen Normierung von kollektiven Argumentationen im MU
Ort: SH 3.106
 

Argumentieren im Hier und Jetzt – Zur situativen Normierung von kollektiven Argumentationen im MU

Kollhoff, Sebastian; Tiedemann, Kerstin

Universität Bielefeld, Deutschland

In einem Forschungsprojekt zur situativen Normierung von kollektiven Argumentationen im inklusiven Mathematikunterricht erforschen wir in unterschiedlichen Schulstufen vergleichend, wie Argumentationen in Plenumssituationen soziomathematisch normiert werden und inwiefern dabei Inklusionsbemühungen umgesetzt werden – oder auch nicht. In diesem Beitrag stehen die methodologische Perspektivierung und methodische Umsetzung des Projekts im Fokus.

 

 
Impressum · Kontaktadresse:
Datenschutzerklärung · Veranstaltung: GDM 2022
Conference Software - ConfTool Pro 2.6.145+TC
© 2001–2022 by Dr. H. Weinreich, Hamburg, Germany