Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Ort: SH 1.109
1. OG im Seminarhaus
Datum: Sonntag, 28.08.2022
13:30 - 15:15GDM Nachwuchstag: Workshops Selbstmanagement
Ort: SH 1.109
15:45 - 16:30GDM Nachwuchstag: Probevorträge I.5
Ort: SH 1.109
Datum: Montag, 29.08.2022
8:15 - 10:00GDM Nachwuchstag: Workshops Selbstmanagement
Ort: SH 1.109
10:15 - 11:00GDM Nachwuchstag: Probevorträge GDM Nachwuchs-Workshops II.5
Ort: SH 1.109
16:00 - 17:30Arbeitskreis Mathematik und Bildung
Ort: SH 1.109
Leitung: Tanja Hamann, Universität Hildesheim
Leitung: Stefan Pohlkamp, RWTH Aachen
 

Arbeitskreis Mathematik und Bildung

Hamann, Tanja1; Pohlkamp, Stefan2

1Universität Hildesheim; 2RWTH Aachen University

Die im Arbeitskreis angestoßene Diskussion zur mathematischen Bildung und Digitalität wird anhand eines Inputs „Allgemeinbildender Mathematikunterricht mit und über digitale Medien am Beispiel des 3D-Drucks“ von Frederik Dilling (Universität Siegen) fortgeführt:

„Im Mathematikunterricht wird zunehmend die Medienbildung, also das Lernen über (digitale) Medien, zu einer zentralen Aufgabe des Fach- und damit auch des Mathematikunterrichts. Dass Fach- und Medienbildung im Unterricht keine konkurrierenden Ziele darstellen müssen, sondern Hand in Hand zu einem modernen allgemeinbildenden Mathematikunterricht führen können, soll im Vortrag am Beispiel des 3D-Drucks expliziert werden. Es findet unter anderem eine stoffdidaktische Analyse der Technologie statt und es wird auf die Entwicklung von räumlichem Vorstellungsvermögen und den Umgang mit unterschiedlichen Darstellungen eingegangen.“

Da 2023 keine GDM-Tagung stattfindet, bietet das Sprecherteam an, die Wahl des Sprecherteams vorzuziehen.

 
Datum: Dienstag, 30.08.2022
8:15 - 8:50Auswirkungen COVID-19-bedingter Schulschließungen auf die mathematische Leistung in Jahrgangsstufe 3
Ort: SH 1.109
 

Auswirkungen COVID-19-bedingter Schulschließungen auf die mathematische Leistung in Jahrgangsstufe 3

Gasteiger, Hedwig1; Sachse, Karoline A.2; Schumann, Kilian-Kristoph2; Gerve, Mona1; Schulz, Axel3; Engelbert-Kocher, Maria2

1Universität Osnabrück, Deutschland; 2Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland; 3Universität Bielefeld, Deutschland

Aufgrund COVID-19 wurden Maßnahmen ergriffen, die die Schulsituation 2019 und 2020 massiv veränderte. Befragungen verschiedener Personengruppen zeigen, dass die Lernzeit reduziert war und dass Unterricht im Distanzlernen weniger kognitiv aktivierend gestaltet wurde. Empirische Ergebnisse verschiedener Studien berichten deutliche Leistungsrückgänge, aber auch konstante Leistungsentwicklungen. Unser Vergleich der Ergebnisse aus Pilotierungsstudien zu VERA 3 (N=5108) zeigte einen Abfall der Lösungshäufigkeiten, der sich bei verschiedenen Leitideen und Anforderungsbereichen unterschiedlich zeigt.

 
9:00 - 9:35Vorkurs in Zeiten von Corona – Zur Leistungsentwicklung in Distanz und Präsenz
Ort: SH 1.109
 

Vorkurs in Zeiten von Corona – Zur Leistungsentwicklung in Distanz und Präsenz

Kirsten, Katharina; Greefrath, Gilbert

Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Deutschland

Vorkurse stellen an vielen Hochschulen ein etabliertes Unterstützungsangebot dar, um mathematische Vorkenntnisse zu Studienbeginn zu vertiefen. Durch die pandemiebedingten Restriktionen wurden in den letzten Jahren neue Distanzformate erprobt, die sich im Unterschied zu tradierten E-Learning-Angeboten stärker an der Präsenzlehre orientieren und vermehrt synchrone Elemente beinhalten. Inwieweit dieses Format, auch im Vergleich, geeignet ist, die veranstaltungsbezogenen Ziele zu erreichen, wird in der vorgestellten Studie mithilfe eines Prä-Post-Designs untersucht.

 
9:45 - 10:05Mathematische Spaziergänge für Schüler*innen
Ort: SH 1.109
 

Mathematische Spaziergänge für Schüler*innen

Schumacher, Stefanie

Universität Bielefeld, Deutschland

In diesem Kurzvortrag wird der Begriff „Mathematischer Spaziergang“ zunächst erläutert und dessen Bedeutung für den unterrichtlichen Kontext näher beleuchtet. Es werden anschließend verschiedene Möglichkeiten der Gestaltung mathematischer Spaziergänge für den Mathematikunterricht aufgezeigt und durch Beispielaufgaben für die Primar- und Sekundarstufe angereichert. Abschließend werden Chancen und Herausforderungen von mathematischen Spaziergängen im Unterricht diskutiert.

 
10:05 - 10:25Sachrechnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Primarstufe
Ort: SH 1.109
 

Sachrechnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Primarstufe

Pesch, Luzia; Dr. Bierbrauer, Christina

Universität des Saarlandes, Deutschland

Aktuelle Forderungen stellen uns vor die Aufgabe Mathematikunterricht weiterzudenken. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) tangiert als Querschnittsthema auch das Unterrichtsfach Mathematik. Im Vortrag werden Überlegungen angestellt wie BNE im Bereich des Sachrechnens einbezogen werden kann, um Schülerinnen und Schüler zu zukunftsfähigem Handeln zu motivieren.

 
10:30 - 11:05Prozedurales Wissen österreichischer Gymnasiast*innen am Ende der Sekundarstufe II
Ort: SH 1.109
 

Prozedurales Wissen österreichischer Gymnasiast*innen am Ende der Sekundarstufe II

Dorner, Christian; Ableitinger, Christoph

Universität Wien, Österreich

Derzeit sind (wieder) vermehrt Klagen darüber zu hören, dass Absolvent*innen höherer Schulen keine ausreichenden Rechenfertigkeiten besäßen. Eher neueren Datums ist der Befund, dass dafür der Einsatz höherwertiger Technologie im Unterricht verantwortlich sei. Für beide Punkte fehlt es an empirischer Evidenz. Im Projekt OFF wurde daher im April 2021 eine erste Erhebung des prozeduralen Wissens von Schüler*innen der letzten Schulstufe an österreichischen Gymnasien (repräsentative Stichprobe, n=455) durchgeführt. Ergebnisse und Zusammenhänge mit weiteren Aufgabendimensionen werden diskutiert.

 
14:00 - 14:35Mathematikdidaktik als Forschung und Praxis
Ort: SH 1.109
 

Mathematikdidaktik als Forschung und Praxis

Lensing, Felix

Freie Universität Berlin, Deutschland

Wenngleich die Erhebung in die mathematische Erkenntnissphäre wohl seit jeher auf eine mathematikdidaktische Praxis angewiesen war, hat sich eine mathematikdidaktische Forschung erst in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entwickelt. Heute, etwa ein halbes Jahrhundert später, florieren die Forschungsaktivitäten rund um den Globus und so stellt sich aufs Neue die Frage: Wie kann das Verhältnis zwischen mathematikdidaktischer Forschung und Praxis eigentlich genau bestimmt werden? Wie unterscheiden sich die beiden ‚Gesichter‘ der Mathematikdidaktik? Und was haben sie miteinander gemein?

 
14:45 - 15:20Lernprozesse in der berufspraktischen Ausbildung von Mathematiklehrpersonen als Tätigkeit im sozialen Netzwerk
Ort: SH 1.109
 

Lernprozesse in der berufspraktischen Ausbildung von Mathematiklehrpersonen als Tätigkeit im sozialen Netzwerk

Annelies, Kreis1; Esther, Brunner2; Marco, Galle1; Sonja, Hiebler1; Sanja, Stankovic2

1Pädagogische Hochschule Zürich, Schweiz; 2Pädagogische Hochschule Thurgau, Schweiz

Berufspraktische Studienelemente wie Praktika stellen ein zentrales Element der Ausbildung von Lehrpersonen dar. Über die Gelingensfaktoren ist aber erst wenig bekannt. Einige Studien geben zwar Hinweise, dass die Qualität von Mentoring und Unterrichtsbesprechungen für das Lernen der Studierenden im Praxisfeld bedeutsam sind. Aber diese Studien erfolgen bislang mehrheitlich aus allgemeindidaktischer Perspektive und kaum aus fachdidaktischer Sicht heraus.

Im Beitrag werden der theoretische Hintergrund und das Design einer interdisziplinären Studie mit Fokus Mathematik vorgestellt.

 
17:30 - 18:05Studieren ohne Mathe? Welche Lernvoraussetzungen werden für Studiengänge außerhalb des MINT-Bereichs erwartet?
Ort: SH 1.109
 

Studieren ohne Mathe? Welche Lernvoraussetzungen werden für Studiengänge außerhalb des MINT-Bereichs erwartet?

Rohenroth, Dunja; Neumann, Irene; Heinze, Aiso

IPN Kiel, Deutschland

Mathematik nimmt in Studiengängen der MINT-Fächer eine zentrale Rolle ein. Doch auch in Studienfächern außerhalb des MINT-Bereichs werden mitunter hohe mathematische Anforderungen an die Studierenden gestellt. Im Projekt MaLeMINT-E wurden daher Hochschullehrende befragt, welche mathematischen Lernvoraussetzungen die Studienanfänger:innen für ein Studium außerhalb des MINT-Bereichs mitbringen müssen. Es ergaben sich fünf Studienfachgruppen mit jeweils ähnlichen Anforderungen. Die Ergebnisse zeigen, dass von über 80% aller Studierenden mathematische Lernvoraussetzungen erwarten werden.

 
18:15 - 18:50Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern von der Bedeutung der Mathematik in einem Studium
Ort: SH 1.109
 

Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern von der Bedeutung der Mathematik in einem Studium

Rohenroth, Dunja; Neumann, Irene; Heinze, Aiso

IPN Kiel, Deutschland

Von Seiten der Hochschulen wurden die mathematischen Lernvoraussetzungen, welche Schüler*innen aus der Schule mitbringen müssen, sowohl für MINT-Studienfächer als auch für Studienfächer außerhalb des MINT-Bereichs detailliert erfasst. Unklar ist jedoch, ob sich die Schüler*innen über die teils hohen mathematischen Anforderungen bewusst sind. Präsentiert werden die Ergebnisse einer Studie, in der die Vorstellungen von Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe von der Bedeutung der Mathematik in einem Studium systematisch erfasst und mit den Erwartungen der Hochschullehrenden abgeglichen wurden.

 
Datum: Mittwoch, 31.08.2022
8:15 - 8:50Größenvorstellungen zu Längen in der Primarstufe – Welche Facetten sind Teil dieses Konstrukts?
Ort: SH 1.109
 

Größenvorstellungen zu Längen in der Primarstufe – Welche Facetten sind Teil dieses Konstrukts?

Knorr, Lukas1; Schadl, Constanze2; Hoth, Jessica1

1Goethe Universität Frankfurt, Deutschland; 2Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

Der Aufbau von Größenvorstellungen ist ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts in der Primarstufe. Welche Facetten dieses komplexe Konstrukt umfasst, ist bislang empirisch wenig beforscht. In diesem Beitrag wird thematisiert, ob sich das Konstrukt auf Grundlage der curricularen Vorgaben und theoretischen Modellen eher ein- oder mehrdimensional modellieren lässt. Hierzu werden empirische Daten von 121 Kindern der dritten und vierten Klassenstufe in den Bereichen Wissen zu verschiedenen Längenaspekten, Umrechnen und Lösen einfacher Sachsituationen in Längenkontexten ausgewertet und diskutiert.

 
9:00 - 9:35Erkennen von Schätzstrategien bei Grundschüler*innen durch Eyetracking – eine Machbarkeitsstudie
Ort: SH 1.109
 

Erkennen von Schätzstrategien bei Grundschüler*innen durch Eyetracking – eine Machbarkeitsstudie

Hoth, Jessica1; Heinze, Aiso2

1Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland; 2IPN Kiel

Beim Schätzen von Längen ist zu vermuten, dass die Genauigkeit der Schätzung von der genutzten Schätzstrategie abhängt. Da lautes Denken beim Schätzen den Schätzprozess beeinflussen kann, wurde eine Eyetracking-Erhebung mit 10 Schüler*innen der Klassenstufen 3 und 4 als Machbarkeitsstudie durchgeführt. Es zeigte sich, dass das Eyetracking geeignet ist und dass die Daten grundsätzlich in Form von Strategien kategorisierbar und interpretierbar sind. Beim Abgleich mit retrospektiven Interviews bestätigte sich, dass die Eytracking-Daten und die verbalen Erklärungen nicht immer übereinstimmten.

 
9:45 - 10:05Mathematische Erklärvideos effektiv gestalten
Ort: SH 1.109
 

Mathematische Erklärvideos effektiv gestalten

Wetzel, Sina; Ludwig, Matthias

Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

Erklärvideos erfreuen sich bei Schüler*innen ungebremster Beliebtheit und gewinnen auch in der mathematikdidaktischen Forschung zunehmend an Bedeutung. Eine zentrale Frage ist hierbei auch, ob solche Videos tiefergehende mathematische Verstehensprozesse auslösen bzw. unterstützen oder ob sie nur Prozeduren oberflächlich vermitteln können. In einer experimentell angelegten Studie soll in der Sekundarstufe I untersucht werden, wie sich das Hinzufügen bzw. die Variation bestimmter interaktiver Elemente in Erklärvideos auf das prozedurale und konzeptionelle Wissen im behandelten Thema auswirkt.

 
10:05 - 10:25Schülerstrategien beim Schätzen von Flächengrößen
Ort: SH 1.109
 

Schülerstrategien beim Schätzen von Flächengrößen

Schubert, Melanie; Ludwig, Matthias

Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

In diesem Vortrag wird mein Promotionsprojekt "Schülerstrategien beim Schätzen von Flächengrößen" vorgestellt.

Schüler*innen der 7. und 10. Klasse an Realschulen und Gymnasien sollen mittels eines Schätzheftes Flächengrößen aus dem Alltag bis max. einem Quadratmeter in verschiedenen Situationen (z.B. kognitiv/visuell, gerade/kreisförmig/krummlinig begrenzt) schätzen und die Strategie beschreiben. Ziel der Untersuchung ist es, einen Ist-Zustand bzgl. des Flächenschätzstrategierepertoires zu erheben und zu untersuchen, ob Geschlecht, Alter und Schulform Einfluss auf die Strategiewahl haben.

 
10:30 - 11:05Ein Fragebogen zur Erfassung fach- und berufsbezogener Werte für die Studienwahl von Mathematikstudierenden
Ort: SH 1.109
 

Ein Fragebogen zur Erfassung fach- und berufsbezogener Werte für die Studienwahl von Mathematikstudierenden

Gildehaus, Lara1; Göller, Robin2

1Universität Paderborn, Deutschland; 2Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland

Bei der Entscheidung für ein Lehramtsstudium können sowohl studien-fachspezifische als auch berufsspezifische Motive eine Rolle spielen, die sich von denen von Studierenden anderer Studiengänge unterscheiden. Solche Unterschiede bei der Studienwahl können Erklärungsansätze dafür liefern, dass Lehramtsstudierende, insbesondere im MINT Bereich, oft sehr unzufrieden mit den fachlichen Inhalten ihres Studiums sind. Im vorliegenden Beitrag wird die Entwicklung von Fragebogenskalen vorgestellt, die sowohl studienfachspezifische als auch berufsspezifische Studienwahlmotive systematisch erfassen.

 
Datum: Donnerstag, 01.09.2022
8:15 - 8:50MS07: Die Forschung zu mathematischen Wanderpfaden – Standortbestimmung und Ausblick auf zukünftige Forschung
Ort: SH 1.109
 

Die Forschung zu mathematischen Wanderpfaden – Standortbestimmung und Ausblick auf zukünftige Forschung

Ludwig, Matthias1; Buchholtz, Nils2; Besser, Michael3

1Goethe-Universität, Deutschland; 2Universität Hamburg, Deutschland; 3Leuphana-Universität Lüneburg Deutschland

Das außerschulische Lernen von Mathematik gewinnt zunehmend an curricularer Bedeutung und hält in verschiedenen Formen Einzug in den gegenwärtigen Mathematikunterricht. Die deutschsprachige fachdidaktische Forschung zu mathematischen Wanderpfaden (Mathtrails) hat sich flankierend dazu in den letzten 10 Jahren positiv entwickelt. Mittlerweile existieren an einigen Standorten im deutschsprachigen Raum Arbeitsgruppen und Forschungsprojekte zum außerschulischen Lernen von Mathematik. Die zentralen Tätigkeiten dieser Gruppen werden vorgestellt.

 
9:00 - 9:35MS07: Mathematische Wanderpfade "erweitert"
Ort: SH 1.109
 

Mathematische Wanderpfade "erweitert"

Würz, Anja1; Jablonski, Simone1; Bärtl, Mathias2

1Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland; 2Hochschule Offenburg

Mathematik draußen entdecken – das ist das Ziel von Mathtrails. Doch nicht alle Themen lassen sich (nur) mithilfe von realen Objekten oder Situationen erarbeiten, z. B. weil sich eine Situation im Tagesverlauf verändert. Um auch solche Themen, wie die Stochastik oder Statistik, außer Haus erleben zu können, wurde im MathCityMap-System kürzlich eine AR-Funktion implementiert. Im Beitrag wird diese vorgestellt, durch eine Beispielaufgabe illustriert und nach einem Einsatz mit Schülerinnen und Schülern bzw. Studierenden evaluiert. Daraus ergeben sich Konsequenzen für die weitere Entwicklung.

 
14:00 - 15:30Arbeitskreis Problemlösen
Ort: SH 1.109
Leitung: Benjamin Rott, Universität zu Köln
 

Arbeitskreis Problemlösen

Rott, Benjamin; Baumanns, Lukas

Universität zu Köln

Neue Technologie beeinflusst Bildungsforschung: zuerst Tonaufzeichnungen, dann Videokameras, und heute mobile Kameras, Lehr-Lern-Labore und Eye-Tracking, die das Erheben von neuartigen Daten erlauben. Hinzu kommen selbstlernende Algorithmen zur Auswertung. Technologie beeinflusst nicht nur Forschende, sondern auch Problemlösende: U.a. erlauben Apps zur Förderung der Selbstregulation, Tabellenkalkulations- und dynamische Geometriesoftware neue Herangehensweisen und Heurismen.

Wir möchten Chancen/Risiken von Technologie in der Problemlöseforschung diskutieren; gerne auch mitgebrachte Beispiele.

 
Datum: Freitag, 02.09.2022
9:00 - 9:35MS07: Mathematiklernen im Freien mit dem Smartphone: Erste Ergebnisse des MEMORI-Projekts
Ort: SH 1.109
 

Mathematiklernen im Freien mit dem Smartphone: Erste Ergebnisse des MEMORI-Projekts

Barlovits, Simon; Ludwig, Matthias

Goethe-Universität Frankfurt, Deutschland

Im MEMORI-Projekt wird mittels einer quasi-experimentellen Studie untersucht, inwiefern sich das Lernen im Freien auf die Mathematikleistung von Schüler*innen der 8. Jahrgangsstufe auswirkt. Zudem wird evaluiert, wie sich die technische Unterstützung des Lernens im Freien durch die MathCityMap-App auf den Lernerfolg der Schüler*innen auswirkt.

Im Beitrag werden die Ergebnisse der Pilotierung dargestellt. Im Vortrag werden erste Befunde der Hauptstudie präsentiert.

 
9:45 - 10:20MS07: Selbstkonzepte und mathematische Weltbilder in einem Seminar zu realitätsbezogenen Aufgaben mit MathCityMap
Ort: SH 1.109
 

Selbstkonzepte und mathematische Weltbilder in einem Seminar zu realitätsbezogenen Aufgaben mit MathCityMap

Göller, Robin; Poschkamp, Anna-Katharina; Besser, Michael

Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland

Für den intendierten und tatsächlichen Einsatz digital gestützter, realitäts-bezogener Mathematikaufgaben im Unterricht können subjektive Kontrollüberzeugungen und Einstellungen von Bedeutung sein. Der Beitrag untersucht Veränderungen von Selbstkonzepten bzgl. digitaler Werkzeuge und realitätsbezogener Mathematikaufgaben sowie mathematischer Weltbilder von Mathematiklehramtsstudierenden im Laufe eines Seminars, das angehende Mathematiklehrkräfte auf ein digital gestütztes Lehren und Lernen mathematischen Modellierens in der Schule, am Beispiel des Webportals „MathCityMap“, vorbereiten soll.

 
10:30 - 11:05MS07: MathCityMap: Navigieren, Messen, Notieren - und Lernen?
Ort: SH 1.109
 

MathCityMap: Navigieren, Messen, Notieren - und Lernen?

Gurjanow, Iwan1; Zender, Joerg2

1Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main; 2Hochschule RheinMain, Deutschland

Mit MathCityMap wird draußen Mathematik betrieben. Dazu gehört das Navigieren mit dem Smartphone, das Messen mit Zollstock und Maßband und das Notieren von Ergebnissen sowie das Anfertigen von Skizzen. Drei Rollen mit unterscheidlichen technischen aber auch mathematischen Anforderungen. Im Vortrag gehen wir auf die verschiedenen Rollen/Tätigkeiten und deren Einfluss auf das Lernen während des Mathtrails ein. Verknüpft wird dies mit Daten zur Rollenwahl, die durch das Geschlecht der Teilnehmenden beeinflusst wird.

 

 
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