Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Ort: SH 1.106
1. OG im Seminarhaus
Datum: Sonntag, 28.08.2022
13:30 - 15:15GDM Nachwuchstag: Workshop Literatur
Ort: SH 1.106
15:45 - 16:30GDM Nachwuchstag: Probevorträge I.2
Ort: SH 1.106
Datum: Montag, 29.08.2022
8:15 - 10:00GDM Nachwuchstag: Workshops Literatur
Ort: SH 1.106
10:15 - 11:00GDM Nachwuchstag: Probevorträge GDM Nachwuchs-Workshops II.2
Ort: SH 1.106
16:00 - 17:30Arbeitskreis Mathematikunterricht und digitale Werkzeuge
Ort: SH 1.106
Leitung: Frank Reinhold, Pädagogische Hochschule Freiburg
 

Arbeitskreis Mathematikunterricht und digitale Werkzeuge

Reinhold, Frank1; Schacht, Florian2

1Pädagogische Hochschule Freiburg; 2Universität Duisburg-Essen

Der Arbeitskreis (AK MdW) ist eine Plattform für die mathematikdidaktische Diskussion der Einsatzmöglichkeiten und Potenziale digitaler Werkzeuge – sowie digitaler Medien und Plattformen im weitesten Sinne – für das Lehren und Lernen von Mathematik in Schule und Hochschule. Dabei lebt dieser Diskurs von unterschiedlichen Perspektiven auf diese Aspekte: den theoretischen Überlegungen zum gewinnbringenden Einsatz, den praktischen Ausgestaltungen konkreter Sequenzen zu spezifischen Inhalten, empirischen Ergebnissen über die Nutzung und Wirkung digitaler Werkzeuge, dem fachdidaktischen Anschluss an übergeordnete Entwicklungen des digitalen Lehrens und Lernens, uvm. Wir laden ein, sich über die Tätigkeiten des AK MdW zu informieren und sich in die Diskussionen künftiger Aktivitäten einzubringen.

· Bericht über die Jahre 2020 und 2021

· Digitalisierung in unterschiedlichen Facetten des Mathematikunterrichts: Vorstellung eines Überblickswerks

· Organisation der Herbsttagung 2023

· Verschiedenes

 
Datum: Dienstag, 30.08.2022
8:15 - 8:50Video.LinK: Videobasierte Förderung professioneller Kompetenzen von angehenden Grundschullehrkräften
Ort: SH 1.106
 

Video.LinK: Videobasierte Förderung professioneller Kompetenzen von angehenden Grundschullehrkräften

Hahn, Heike1; Bauersfeld, Jasmin2

1Universität Erfurt, Deutschland; 2Technische Universität Dortmund, Deutschland

Das interdisziplinäre Projekt „Video.LinK“ verfolgt das Ziel die Vernetzung von Theorie und Praxis in der Lehrer*innenbildung videobasiert zu fördern. Lehramtsstudierende und Lehramtsanwärter*innen analysieren Unterrichtsvideos aus dem Mathematikunterricht der Grundschule hinsichtlich der Basisdimensionen von Unterrichtsqualität (Klassenführung, kognitive Aktivierung und emotionale Unterstützung). Dabei wird untersucht, wie die Videos instruktional eingebettet werden müssen, um die professionelle Unterrichtswahrnehmung und das professionelle Wissen der angehenden Lehrkräfte zu fördern.

 
9:45 - 10:05Berufszufriedenheit von Mathematiklehrkräften: Die Bedeutung von Schulklima und Selbstwirksamkeit
Ort: SH 1.106
 

Berufszufriedenheit von Mathematiklehrkräften: Die Bedeutung von Schulklima und Selbstwirksamkeit

Jentsch, Armin; Hoferichter, Frances

Universität Greifswald, Deutschland

Wir berichten erste Ergebnisse aus einer Studie zu den Zusammenhängen zwischen dem von Mathematiklehrkräften wahrgenommenen Schulklima (Autonomieerleben, soziale Unterstützung, Feedback von Kolleg*innen und schulisches Führungshandeln), ihren Selbstwirksamkeitserwartungen in Bezug auf das Unterrichten von Mathematik, sowie ihrer Berufszufriedenheit. Die Befunde unterstreichen insgesamt die Bedeutung des schulischen Führungshandelns für ein positives Schulklima. Sie zeigen außerdem, dass individuelle Ressourcen eine wichtige Rolle für die Berufszufriedenheit von Mathematiklehrkräften spielen.

 
10:05 - 10:25Übergang Hochschule-Schule: Was beeinflusst wie Absolvent*innen des Mathematik-Lehramtsstudiums unterrichten?
Ort: SH 1.106
 

Übergang Hochschule-Schule: Was beeinflusst wie Absolvent*innen des Mathematik-Lehramtsstudiums unterrichten?

Deweis-Weidlinger, Kora

Universität Klagenfurt, Österreich

Man kann immer wieder von einer doppelten Diskontinuität oder einem „Praxisschock“ lesen, gerade der 2. Übergang, also jener von der Hochschule zurück in die Schule ist jedoch (zumindest im deutschsprachigen Raum und für den Sekundarstufenbereich) kaum beforscht. Im Kurzvortrag möchte ich Ideen für mein Dissertationsprojekt zur Diskussion stellen, welche sich mit dem 2. Übergang von Mathematiklehramtsstudierenden beschäftigen. Dabei soll vor allem die Entwicklung der Identität der berufseinsteigenden Lehrkräfte im Mittelpunkt stehen sowie der Einfluss des abgeschlossenen Studiums auf diese.

 
10:30 - 11:05Der Einfluss des Kompetenzerlebens auf intrinsische Motivation im Unterrichtsprojekt „Film ab!“
Ort: SH 1.106
 

Der Einfluss des Kompetenzerlebens auf intrinsische Motivation im Unterrichtsprojekt „Film ab!“

Barton, Daniel

Universität Bielefeld, Deutschland

In diesem Beitrag werden die Auswirkungen des Unterrichtsprojekts „Film ab!“ auf die intrinsische Motivation bei Schüler*innen der neunten Klasse an verschiedenen Gymnasien in NRW dargestellt. Die Befunde weisen auf einen Zusammenhang zwischen erhöhtem Kompetenzerleben und intrinsischer Motivation der Proband*innen während der Projektdurchführung hin.

 
14:00 - 14:35Einspruch, Herr Belehrer! – Erklärvideos mit VIONS interaktiv behandeln
Ort: SH 1.106
 

Einspruch, Herr Belehrer! – Erklärvideos mit VIONS interaktiv behandeln

Weiss, Ysette

JGU Mainz, Deutschland

Es scheint als Vorteil beim Lernen mit Erklärvideos zu gelten, dass diese beliebig oft angeschaut werden können. Die dabei entstehenden Lernroutinen, durch häufiges wörtliches Wiederholen zu memorisieren, bleiben häufig unreflektiert. Sie beeinflussen darüberhinaus die Unterrichtskultur. Das Tool VIONS ermöglicht das Eintragen von Fragen und Kommentaren durch Unterbrechungen des Erklärvideos. Die übersichtliche Darstellung der "Einsprüche" gibt der Lehrkraft die Möglichkeit, diese diagnostisch zu nutzen und in den Unterricht einzubeziehen.

 
14:45 - 15:20Evolution von Videoeinsatz und Technologie
Ort: SH 1.106
 

Evolution von Videoeinsatz und Technologie

Gunesch, Roland

Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Österreich

In diesem Beitrag wird thematisiert:

- Welche Gründe hat es schon vor der Corona-Pandemie gegeben, Videos in der Hochschullehre einzusetzen? Dies betrifft Videoaufzeichnung der klassischen

Kreide-und-Tafel-Vorlesung und mediendidaktisch modernere Ansätze wie flipped classroom und MOOCS.

- Wie unterscheidet sich Mathematik-Hochschuldidaktik von Hochschuldidaktik anderer Fächer bzgl. Videoeinsatz?

- Welche didaktisch relevanten technologischen Weiterentwicklungen der letzten Jahre

haben entscheidende Auswirkungen auf den Einsatz von Videos in der Lehre?

 
17:30 - 18:05Die Rolle von Lernvoraussetzungsprofilen bei der Diagnose mathematischer Beweiskompetenz von Schüler*innen
Ort: SH 1.106
 

Die Rolle von Lernvoraussetzungsprofilen bei der Diagnose mathematischer Beweiskompetenz von Schüler*innen

Nickl, Michael1; Sommerhoff, Daniel2; Codreanu, Elias1; Ufer, Stefan3; Seidel, Tina1

1Technische Universität München (TUM), TUM School of Social Sciences and Technology, Deutschland; 2IPN - Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, Kiel, Deutschland; 3Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München, Deutschland

Diagnosekompetenzen sind für Lehrkräfte von großer Bedeutung und sollen bereits im Studium erworben werden. Um Studierende auf die Diagnose math. Beweiskompetenzen vorzubereiten, wurde die Simulation Visit-Math entwickelt. Im Beitrag wird untersucht, inwiefern Diagnoseprozess und Diagnose verschiedener Indikatoren von Beweiskompetenz (Basiswissen, Methodenwissen, Problemlösestrategien) von kognitiven und motivationalen Lernvoraussetzungen abhängen. Insgesamt scheint fachbezogenes Wissen für die Diagnose von Methodenwissen zentral, für die Diagnose von Problemlösestrategien hingegen weniger.

 
18:15 - 18:50Vignetten zur situationsbezogenen Erfassung von MPCK
Ort: SH 1.106
 

Vignetten zur situationsbezogenen Erfassung von MPCK

Stankovic, Sanja; Brunner, Esther

Pädagogische Hochschule Thurgau, Schweiz

Im vorliegenden Beitrag wird ein Instrument zur Erfassung von MPCK von (angehenden) Primarlehrpersonen für die Klassen 1-6 vorgestellt. Das Instrument beruht auf entwickelten Textvignetten zu einer Unterrichtssituation und erfasst Diagnose- und Unterrichtsgestaltungskompetenzen. Vorgestellt werden die zugrundeliegenden Gestaltungsprinzipien, die an einem Beispiel konkretisiert werden. Gegenwärtig wird das Instrument in einer Studie eingesetzt, die vom Schweizerischen Nationalfond gefördert wird.

 
Datum: Mittwoch, 31.08.2022
8:15 - 8:50Stille als Sprach- und Handlungsanlass – Silent Legevideos im Mathematikunterricht mit FöS HK
Ort: SH 1.106
 

Stille als Sprach- und Handlungsanlass – Silent Legevideos im Mathematikunterricht mit FöS HK

Sauerwein, Marc

TU Berlin, Deutschland

Der Mathematikunterricht in Internationalen Klassen auf der einen Seite und solcher in Klassen mit Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation auf der anderen Seite ist in vielfältiger Weise verschieden, gleichwohl sind auch gemeinsame Perspektiven denkbar. Im Vortrag soll eine solche gemeinsame Perspektive auf Mathematikunterricht mit Bezug auf Sprache und Repräsentationen angedeutet werden, die vor allem die Entwicklung von Sprache und mathematischen Begriffen in den Vordergrund stellt. Aus dieser Perspektive soll dann das Format des Silent Legevideos abgeleitet werden.

 
9:00 - 9:35Die Bedeutung der Mittelstufenmathematik zu Beginn eines Studiums im Ingenieurbereich
Ort: SH 1.106
 

Die Bedeutung der Mittelstufenmathematik zu Beginn eines Studiums im Ingenieurbereich

Plack, Julian

Universität Siegen, Deutschland

Es wird eine Studie zur Mathematik im Ingenieurbereich zu Beginn eines Ingenieurstudiums vorgestellt. Dabei wurde eine Lernstandserhebung durchgeführt und Eingangsparameter der Studierenden abgefragt und mit den Ergebnissen der Klausur am Ende des Semesters in Verbindung gebracht. Im Vortrag werden die Ergebnisse der Lernstandserhebung vorgestellt, Probleme bei der Bearbeitung mancher Aufgaben hervorgehoben sowie Zusammenhänge zur Klausur hergestellt.

 
Datum: Donnerstag, 01.09.2022
8:15 - 8:55MS06: Diagnose von Verstehensgrundlagen zu linearen funktionalen Zusammenhängen
Ort: SH 1.106
 

Diagnose von Verstehensgrundlagen zu linearen funktionalen Zusammenhängen

Zindel, Carina; Khazaei, Nima

Universität zu Köln, Deutschland

Funktionale Zusammenhänge ziehen sich als eine der fundamentalen Ideen spiralcurricular durch die Jahrgangsstufen. Insbesondere infolge der Corona-Pandemie stellt sich die Frage, welche Verstehensgrundlagen beim Thema funktionale Zusammenhänge wichtig für das Weiterlernen wären und wie diagnostiziert werden kann, inwiefern die notwendigen Verstehensgrundlagen bereits vorhanden sind. Im Beitrag wird ein dazu entwickelter Diagnosebaustein vorgestellt. Empirische Einblicke zeigen auf, wie unterschiedlich die rekonstruierten Ressourcen und Schwierigkeiten der Lernenden sind.

 
9:00 - 9:40MS06: Aufbau von konzeptuellem Verständnis in der Füllgraphenumgebung für (Sprachen-)Lernende am Berufskolleg
Ort: SH 1.106
 

Aufbau von konzeptuellem Verständnis in der Füllgraphenumgebung für (Sprachen-)Lernende am Berufskolleg

Zentgraf, Katharina

TU Dortmund, Deutschland

Der Umgang mit Füllgraphen bietet seit Jahrzehnten eine erfolgreiche Umgebung, um die Grundvorstellungen des Kovariations- und Objektaspekts tragfähig aufzubauen, allerdings ist der Übergang zwischen diesen Vorstellungen bisher kaum genauer untersucht. Im Vortrag wird ein der Erklärprozess einer Sprachlernerin qualitativ auf Grundlage von identifizierten Verstehenselementen rekonstruiert. Dabei werden unterschiedliche Herausforderungen und Unterstützungsmaßnahmen beschrieben.

 
14:00 - 15:30Arbeitskreis Interpretative Forschung in der Mathematikdidaktik
Ort: SH 1.106
Leitung: Birgit Brandt, TU Chemnitz
 

Arbeitskreis Interpretative Forschung in der Mathematikdidaktik

Brandt, Birgit1; Tiedemann, Kerstin2

1TU Chemnitz; 2Universität Bielefeld

Der Arbeitskreis „Interpretative Forschung in der Mathematikdidaktik“ lädt alle interpretativ Forschenden, Neugierigen und Zaungäste herzlich ein!

Wir stellen den Arbeitskreis mit seinem Anliegen, seinen Angeboten und neuen Plänen vor. Danach bieten wir für alle Interessierten eine Interpretationsrunde zum Kennenlernen und gemeinsamen Arbeiten an: Wie gehen interpretative Forscher methodisch vor? Wie entwickeln sie alternative Deutungen? Worauf achten sie dabei? Wie entstehen lokale Theorien?

Bei allen Rückfragen stehen die beiden Sprecherinnen des Arbeitskreises jederzeit gern zur Verfügung.

 
Datum: Freitag, 02.09.2022
9:00 - 9:40MS06: Was ist funktionales Denken und wie kann es im Unterricht adressiert werden? Ergebnisse einer Interviewstudie
Ort: SH 1.106
 

Was ist funktionales Denken und wie kann es im Unterricht adressiert werden? Ergebnisse einer Interviewstudie

Sproesser, Ute; Frey, Kerstin

PH Ludwigsburg, Deutschland

Obgleich funktionales Denken in der Mathematikdidaktik einen zentralen Begriff darstellt, gibt es keinen Konsens, was genau darunter zu verstehen ist. In einer Interviewstudie des EU-Projekts FunThink wurden 34 Expert*innen aus dem Bildungsbereich zu ihren Auffassungen zum funktionalen Denken befragt. Im Vortrag werden erste Ergebnisse vorgestellt.

 
9:45 - 10:10MS06: Auditive Erlebnisse als Ausgangspunkt für das Verketten und Verknüpfen von Funktionen
Ort: SH 1.106
 

Auditive Erlebnisse als Ausgangspunkt für das Verketten und Verknüpfen von Funktionen

Regel, Nicolas

Technische Universität Dresden, Deutschland

Das Verständnis von verketteten und verknüpften Funktionen stellt für Lernende oft eine große Herausforderung dar. In diesem Artikel wird aufgezeigt, wie diese Operationen auf Funktionen mit einem auf den Mathematikunterricht zugeschnittenen virtuellen Synthesizer hörbar gemacht werden können und durch auditive Erlebnisse die Entwicklung des Verständnisses um einen bisher wenig genutzten Zugang erweitert werden kann.

 
10:15 - 11:10MS06: So lässt sich funktionales Denken fördern: Eine Bilanz aus Landauer Studien
Ort: SH 1.106
 

So lässt sich funktionales Denken fördern: Eine Bilanz aus Landauer Studien

Digel, Susanne1; Lichti, Michaela2; Rolfes, Tobias3; Roth, Jürgen2

1Pädagogsiche Hochschule Ludwigsburg, Deutschland; 2Universität Koblenz-Landau; 3Universität Frankfurt

Es werden vielfältige Forschungsanstrengungen unternommen, um zu identifizieren, wie Lehren und Lernen von funktionalem Denken auszugestalten sind, um hohen Lernertrag bei den Lernenden zu erreichen. Dieser Beitrag bietet eine Zusammenschau von Forschungsergebnissen der Arbeitsgruppe Didaktik der Mathematik (Sekundarstufen) an der Universität in Landau. In den vorgestellten Studien werden zum einen die Eignung unterschiedlicher Repräsentationsarten und zum andern die Lernwirksamkeitt von Simulationen und gegenständlichen Materialien für die Förderung funktionalen Denkens beleuchtet.

 

 
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