Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
V12: Theorien der Textanalyse
Zeit:
Donnerstag, 05.03.2020:
9:00 - 10:30

Chair der Sitzung: Nanette Rißler-Pipka, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Ort: H 3

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Präsentationen

Textanalyse mit kombinierten Methoden – ein konzeptioneller Rahmen für reflektierte Arbeitspraktiken

Jonas Kuhn, Axel Pichler, Nils Reiter, Gabriel Viehhauser

Universität Stuttgart, Deutschland

Dieser Beitrag versucht, einen intensiven Austausch über einen geeigneten konzeptionellen Rahmen für eine kombiniert komputationell/geisteswissenschaftliche Arbeitspraxis (einen "mixed methods"-Ansatz) zu initiieren. Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem Stuttgarter Zentrum für reflektierte Textanalyse (CRETA) heraus diskutieren wir vier Aspekte, die zentral sind für ein methodisch reflektiertes Vorgehen beim Einsatz von adaptierbaren datenorientierten Computermodellen in Verbindung mit Forschungsfragen aus einem geisteswissenschaftlichen Wissenskontext.



Computationelle Textanalyse als fünfdimensionales Problem

Evelyn Gius

Technische Universität Darmstadt, Deutschland

Im Vortrag wird ein auf fünf Aspekten basierendes Modell vorgestellt, anhand dessen die Komplexität von (literaturwissenschaftlichen) Textanalysezugängen in den Digital Humanities eingeschätzt werden kann. Das Modell kann für die Bewertung und Planung von Forschungsprozessen genutzt werden und wird mit konkreten Beispielen vorgestellt.



Anwendungen von DH-Methoden in der Erschließung und Digitalisierung von Kulturerbe. Ein Vorschlag zur Systematisierung

Lina Franken

Universität Hamburg, Deutschland

In der Erfassung und Erschließung von Kulturerbe werden Methoden der Digital Humanities bisher kaum genutzt. Der Beitrag systematisiert die Möglichkeiten und daraus entstehenden Synergieeffekte aufgrund von Projekterfahrungen in beiden Arbeitsbereichen. Potentiale werden insbesondere in der Unterstützung der Erschließung und Erforschung von Kulturerbe-Daten durch Maschine Learning-Verfahren aus den Digital Humanities gesehen. Durch Bildanalyse und in der Untersuchung der bereits bestehenden Metadaten können die in diversen Erfassungszuständen unveröffentlichten Daten einfacher erschlossen und der DH-Forschung zugänglich gemacht werden. Der Beitrag ist als Systematisierung zur weiteren Bearbeitung und Kollaboration zu verstehen, um die Öffnung von Erschließungssystemen und Methoden zu ermöglichen und gleichzeitig die zugehörigen Communities weiter miteinander zu vernetzen.



 
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