Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
V8: Digital Humanities Community
Zeit:
Mittwoch, 04.03.2020:
14:00 - 15:30

Chair der Sitzung: Walter Scholger, Universität Graz
Ort: H 2

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Präsentationen

Wege bereiten, vermitteln und Denkräume schaffen! Digital Humanities als community-induziertes Phänomen

Ulrike Wuttke

Fachhochschule Potsdam, Deutschland

Dieser Beitrag stellt am institutionellen Beispiel „Universität“ exemplarisch dar, welche institutionellen Rahmenbedingungen die Digital Humanities brauchen, um Innovationspotenziale freizusetzen und eine tragende Rolle bezüglich der digitalen Transformation der breiteren Geisteswissenschaften einzunehmen. Im Mittelpunkt der Ausführungen steht die Betrachtung der Digital Humanities als community-induziertes Phänomen und die sich daraus ergebende wichtige Rolle von Induktion (Wegbereiter*innen und Vermittler*innen) und Inkubation (institutionelle Denk- und Begegnungsräume). Hiervon ausgehend wird ausgelotet, inwieweit diese Betrachtungsweise für andere institutionelle Kontexte fruchtbar gemacht werden können.



Partizipatives Design in Digital Humanities Projekten: Checklist, Maßnahmenkatalog und Use-Case

Swantje Dogunke

HTWK Leipzig, Deutschland

Zur Optimierung einer Bedarfsanalyse für digitale Infrastruktur in den Digital Humanities werden partizipative Entwicklungskonzepte vorgestellt und hinsichtlich ihrer potentiellen Eignung verglichen. Da der Einsatz von Co-Design aufgrund seine hohen Partizipationsgrades und seiner offenen Organisationsstruktur geeignet scheint, wurde eine Checkliste für Digital Humanites Projekte entwickelt, die neben einem Maßnahmenkatalog und einem Use-Case vorgestellt wird.

Anhand des Use-Case wird gezeigt, wie in einem eintägigen interdisziplinären Workshop mithilfe von Co-Design-Elementen eine detaillierte Anforderungsanalyse und ein Gestaltungskonzept für eine projektspezifische Arbeitsumgebung für Forschende erstellt werden konnte. Die eingesetzten Maßnahmen, wie z.B. Customer Journey Mapping oder eine mithilfe von LEGO-Steinen erstellte Stakeholderanalyse führten zu neuen Sichtweisen in der Zusammenarbeit von Geisteswissenschaftler*innen und Digital Humanities-Mitarbeiter*innen.

Das Ziel des Beitrages ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Digital Humanities-Forschenden anzuregen, die am Aufbau digitaler Infrastruktur beteiligt sind, um ein Toolkit für Co-Design in den Digital Humanities zu erstellen.



Public Humanities Tools: Der Bedarf an niederschwelligen Services

Jürgen Hermes1, Harald Klinke2, Dennis Demmer1

1Universität zu Köln, Deutschland; 2LMU, München

Die Einbeziehung von (Teil)Öffentlichkeiten in den Forschungsprozess, sowohl als Adressaten für Forschungsergebnisse, als auch als Lieferaten interessanter Daten, ist eine Forderung, der nicht zuletzt die Geisteswissenschaften nachkommen sollten. In dem Abstract werden mit autoChirp und autoPost zwei an der Universität zu Köln entwickelte niederschwellige, mithin auch durch nicht stark technikaffine Geisteswissenschaftler|innen nutzbare Services vorgestellt, die einen Beitrag dazu leisten können. Das Abstarct stellt dazu eine Reihe von Projekten aus den Bereichen Geschichte, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte vor, in denen diese Services bereits eingesetzt werden.



 
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