Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
V2: Neue Wege für Repositorien
Zeit:
Donnerstag, 05.03.2020:
11:00 - 12:30

Ort: H 2

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Präsentationen

Geschichte aus erster Hand – Der Aufbau eines nationalen Zeitungsportals unter Berücksichtigung der Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen

Lisa Landes, Patrick Dinger

Deutsche Nationalbibliothek, Deutschland

Die Digitalisierung historischer Zeitungen erfreut sich eines zunehmenden Interesses der Wissenschaft. Während mit ANNO, Delpher oder dem British Newspaper Archive in verschiedenen europäischen Ländern nationale Portale als Einstiegspunkte für die Recherche zu historischen Zeitungen etabliert wurden, befindet sich das Deutsche Zeitungsportal erst im Aufbau. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Deutsche Zeitungsportal wird nicht nur die Bestände regionaler Portale oder die digitalen Sammlungen einzelner Bibliotheken vereinen, sondern auf der technischen Grundlage der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) eine umfassende Volltextsuche in den Zeitungsausgaben ermöglichen. Auf Basis der im Förderantrag beschriebenen Anforderungen der Wissenschaft und des Austausches mit Forschenden in Workshops sowie einer modernen Nutzerforschung wird bis Anfang des Jahres 2020 ein Prototyp des Deutschen Zeitungsportals entwickelt. Im Rahmen dieses Vortrags sollen die gewonnen Eindrücke aus der Nutzerforschung und erste Ergebnisse der Entwicklung präsentiert sowie die wissenschaftlichen Anforderungen an ein Deutsches Zeitungsportal diskutiert werden.



Bildrepositorien und Forschung mit digitalen Bildern im Bereich der Kunstgeschichte

Cindy Kröber1, Sander Münster2, Heike Messemer3

1TU Dresden, Deutschland; 2Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland; 3Universität Würzburg, Deutschland

Bilder sind eine der Hauptquellen für wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Kunstgeschichte. Darüber hinaus stellen Bilder ein wertvolles Werkzeug für die wissenschaftliche Kommunikation und Publikation in der kunsthistorischen Forschung dar. Frühere Studien haben gezeigt, dass die Verfügbarkeit digitaler Bilder KunsthistorikerInnen vor Probleme beim Zugriff und der Interaktion mit ihnen stellt; diese Schwierigkeiten können Fragen zu Auffindbarkeit, Urheberrecht, Metadaten zum Material, geringe Bildqualität oder digitales Design betreffen und das Potenzial digitaler Bilder erheblich einschränken. Eine Nutzerstudie mit Studierenden der Kunstgeschichte soll zeigen, ob diese Themen für eine neue Generation, die mit digitalen Technologien aufwächst und im Privaten mehr denn je damit konfrontiert ist, weiterhin Relevanz besitzen. Weiter sollen Empfehlungen für die Entwicklung neuer Technologien aus den Nutzungsbedarfen der Studierenden abgeleitet werden.



Die Kanonfrage 2.0

Corinna Dziudzia1, Mark Hall2

1KU Eichstätt - Ingolstadt; 2The Open University

Im Rahmen der Kanondebatte seit den 1970er Jahren wird kritisch hinterfragt, wessen Bücher eigentlich publiziert, rezensiert und gelesen werden. Diese Frage muss nun aktualisiert werden: Wessen Texte werden eigentlich digitalisiert? Auffällig arbeitet die digitale Forschung mit Texten eines recht kleinen und männlichen Kanons. Diesem Umstand soll kritisch mit dem Vorschlag eines Online-Portals begegnet werden, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lücke in der Digitalisierung weiblichen Schreibens aufzuzeigen, verfügbare Texte sichtbar zu machen und Autorinnen auch für eine breitere Lese-Öffentlichkeit an die Oberfläche zu bringen.



 
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