Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Sitzung
V19: Linked Open Data 2
Zeit:
Freitag, 06.03.2020:
11:00 - 12:30

Chair der Sitzung: Jörg Wettlaufer, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
Ort: H 2

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Präsentationen

Theatre-Tool: Erschließung, Verknüpfung und Web-Präsentation von THeater- und Musikbeständen mit unterschiedlichen Quellentypen

Irmlind Capelle, Kristina Richts, Elena Schilke

Universität Paderborn, Deutschland

Das sogenannte „Detmolder Hoftheater-Projekt“ hat im Laufe der letzten fünf Jahre den überlieferten Musikalienbestand des Detmolder Hoftheaters aus der Zeit von 1825–1875 einschließlich der erhaltenen Aktenmaterialien erschlossen bzw. übertragen und mit einer eigenen Software in einem Portal präsentiert (www.hoftheater-detmold.de). Die dabei eingesetzte Software „Theatre-Tool“ wurde ausdrücklich so konzipiert, dass sie auf andere ähnliche Bestände übertragbar ist. Dieser Vortrag möchte die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projekts zusammenfassen und die Erschließungsgrundsätze und den Aufbau und die Anforderungen der Software erläutern. Dabei werden auch die Möglichkeiten und Probleme der Übertragbarkeit und der Zusammenarbeit mit anderen bestehenden und neuen Katalogisierungsprojekten angesprochen.



Erzählerische Spielräume. Medienübergreifende Erforschung von Narrativen im Mittelalter mit ONAMA

Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Miriam Landkammer, Manuel Schwembacher, Katharina Zeppezauer-Wachauer

Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit, Universität Salzburg

Im Projekt ONAMA – Ontology of the Narratives of the Middle Ages – wird ein Modell für eine medienübergreifende Beschreibung von Handlungen, Aktanten, Settings und zeitlichen Strukturen entwickelt. Die Ontologie auf der Basis der Web Ontology Language (OWL) bildet die Grundlage dafür, Narrative vergleichen und damit Muster und Besonderheiten in deren Aufbau und Zusammensetzung erkennen zu können. Als neues digitales Werkzeug für die Mediävistik fördert ONAMA die Überwindung althergebrachter und immer noch weit verbreiteter fachlicher Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung und ermöglicht interdisziplinäre sowie intermediale Forschungen.

ONAMA stützt sich dabei auf zwei Langzeitprojekte der Digital Humanities: Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB, Universität Salzburg) und die Bilddatenbank REALonline des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Krems (Universität Salzburg).



Unsichtbares sichtbar machen - semantische Modellierung interpretativer Vorgänge am Beispiel der historischen Bestandsaufnahme der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammern

Sarah Wagner

Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

Die Analyse historischer Quellen stellt die Geisteswissenschaften stets vor die Herausforderung, einerseits mit ihrer Lückenhaftigkeit, Mehrdeutigkeit und Unschärfe umzugehen, gleichzeitig die eigenen Interpretation bzw. Auslegung der Quellen kritisch zu hinterfragen, aber auch transparent zu machen.

Für die semantische Erschließung von Forschungsdaten müssen diese Umstände sowie die Anforderungen geisteswissenschaftlicher Analysemethoden berücksichtigt werden, wenn es um die Entwicklung von auf die Projektbedürfnisse zugeschnittenen Datenmodellen geht.

Am Beispiel der historischen Bestandsaufnahme der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammern sollen Anforderungen an ein solches Datenmodell vorgestellt und erste Ansätze skizziert werden.



 
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