Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Ort: Q 2 101
Datum: Montag, 02.03.2020
13:30 - 17:00Workshop 5
Q 2 101 
 

Digital Humanities from Scratch

Torsten Roeder1, Fabian Cremer2,8, Swantje Dogunke3, Frederik Elwert4, Harald Lordick5, Katrin Ott6, Sibylle Söring7, Thorsten Wübbena8

1Leopoldina, Halle (Saale); 2Max Weber Stiftung, Bonn; 3HTWK Leipzig; 4Ruhr-Universität Bochum; 5Steinheim-Institut; 6Universität Erfurt; 7Freie Universität Berlin; 8Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Thema des Workshops „Digital Humanities from Scratch“ sind Koordinationsaufgaben im Bereich von DH-Aktivitäten, die an wissenschaftlichen Institutionen aller Größenordnungen stetig intensiver und bedeutender zum Tragen kommen. Der auf 3,5 Stunden angesetzte Workshop ist in zwei Hauptteile gegliedert, um zweierlei Bedürfnisse abzudecken: Erstens Themenkomplexe zu definieren und Fragestellungen aufzuwerfen, und zweitens den Raum für Diskussionen sowohl in kleinen Kreisen als auch in großer Runde zu öffnen. Der Workshop versteht sich als offene und inklusive Initiative, die dediziert „Collegiality and Connectedness“ in den DH befördern und mit den kreativen Formaten „Pecha Kucha“ und „World Café“ das Konferenzmotto „Spielräume“ adressieren möchte.

 
Datum: Dienstag, 03.03.2020
9:00 - 12:30Workshop 12
Q 2 101 
 

Maschinelles Lernen lernen: Ein CRETA-Hackatorial zur reflektierten automatischen Textanalyse

Gerhard Kremer, Kerstin Jung

Universität Stuttgart, Deutschland

Das Ziel die­ses Tu­to­ri­als ist es, den Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern kon­kre­te und prak­ti­sche Ein­bli­cke in einen Stan­dard­fall au­to­ma­ti­scher Text­ana­ly­se zu geben. Am Bei­spiel der au­to­ma­ti­schen Er­ken­nung von En­ti­tä­ten­re­fe­ren­zen gehen wir auf all­ge­mei­ne An­nah­men, Ver­fah­rens­wei­sen und me­tho­di­sche Stan­dards bei ma­schi­nel­len Lern­ver­fah­ren ein. Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kön­nen beim Be­ar­bei­ten von lauf­fä­hi­gem Pro­gram­mier­code den Ent­schei­dungs­raum sol­cher Ver­fah­ren aus­leuch­ten und aus­tes­ten.

Neben einem Py­thon-Pro­gramm für die au­to­ma­ti­sche An­no­tie­rung von En­ti­tä­ten­re­fe­ren­zen, mit und an dem wäh­rend des Tu­to­ri­als ge­ar­bei­tet wer­den wird, stel­len wir ein he­te­ro­ge­nes, ma­nu­ell an­no­tier­tes Kor­pus sowie die Rou­ti­nen zur Eva­lua­ti­on und zum Ver­gleich von An­no­ta­tio­nen zu Ver­fü­gung.

 
13:30 - 17:00Workshop 13
Q 2 101 
 

Vom Phänomen zur Analyse – ein CRETA-Workshop zur reflektierten Operationalisierung in den DH

Nora Ketschik1, Benjamin Krautter1, Sandra Murr1, Janis Pagel1, Nils Reiter2,1

1Universität Stuttgart; 2Universität zu Köln

Der Workshop adressiert eine der großen Herausforderungen für Arbeiten in den Digital Humanities – die Operationalisierung geisteswissenschaftlicher Konzepte und Fragestellungen für computergestützte Methoden. Anhand dreier Anwendungsfälle zeigen wir auf, welche Herausforderungen sich aus dem Einsatz computergestützter Methoden für geisteswissenschaftliche Zwecke ergeben und wie mit ihnen umgegangen werden kann. In einem praktischen Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst an der Operationalisierung eines Phänomens zu arbeiten; hierfür stellen wir Anwendungsfälle mit geeigneten Tools und Technik-„Baukästen“ zur Verfügung. Programmierkenntnisse werden dabei nicht vorausgesetzt. Ziel des Workshops ist es, das Bewusstsein für die Differenzen zwischen geisteswissenschaftlicher und computergestützter Arbeitsweise zu schärfen, typische Herausforderungen zu adressieren und Herangehensweisen zur Operationalisierung geisteswissenschaftlicher Phänomene aufzuzeigen.

 

 
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