Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Tagung.
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Sitzungsübersicht
Datum: Freitag, 06.03.2020
9:00 - 10:30Panel 5
C 2 
 

What’s in the news? (Erfolgs-)Rezepte für das wissenschaftliche Arbeiten mit digitalisierten Zeitungen

Chair(s): Clemens Neudecker (Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz/Europeana Newspapers)

Vortragende: Jana Keck (Universität Stuttgart), Estelle Bunout (Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) Luxembourg University), Marten Düring (Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) Luxembourg University), Torsten Roeder (Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften), Sarah Oberbichler (Universität Innsbruck), Lino Wehrheim (Universität Regensburg), Bernhard Liebl (Universität Leipzig)

Die Massendigitalisierung historischer Zeitungen eröffnet nicht nur ein großes Repertoire an Forschungsdaten, sondern auch an organisatorischen, methodischen und operativen Herausforderungen. Dieses Panel bringt Wissenschaftler*innen aus fünf nationalen und internationalen Forschungsprojekten zu digitalisierten historischen Zeitungen zusammen, um Projekte, Methoden, Workflows und Erfahrungen zu teilen und zu kontrastieren. Die Beiträge geben Einblicke in die Forschungspraxis mit digitalen Zeitungssammlungen unterschiedlicher Forschungsdisziplinen und kooperierenden Bibliotheken und beleuchten dabei die verschiedenen Aspekte wie die Gestaltung der Korpora und deren Heterogenität, die Konzeption von Oberflächen und Interaktionen mit den Sammlungen bis hin zur Anwendung von Forschungsfragen der Literatur-, Kultur- und Geschichtswissenschaft. Dieses Panel öffnet ein Diskussionsforum für die digitale Quellen- und Methodenkritik zum wissenschaftlichen Arbeiten mit digitalisierten Zeitungen in ihrer Vielfalt, um über das Spektrum von Forschungsmöglichkeiten und damit verbundenen Workflows und deren Bestandteile zu diskutieren.

 
9:00 - 10:30V16: Texterschließung
Chair der Sitzung: Georg Vogeler, Universität Graz
H 1 
 

Die Digitale Edition der Protokolle des Bayerischen Ministerrats – ein Erfahrungsbericht

Maximilian Schrott, Matthias Reinert

Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutschland

Mit dem neunten Band der Edition „Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1962“ beschritt die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaft neue Pfade. Erstmals versuchte sie die Erstellung einer Edition auf TEI-XML-Basis. Ziel war es sowohl einen gedruckten Band, als auch ein funktionsstarke digitale Version möglichst nahtlos aus denselben Dokumenten heraus zu erstellen. Gleichzeitig wollte man es dem Bearbeiter mittels einer eigens im Oxygen XML Editor angelegten Arbeitsumgebung ermöglichen, seine bisherige Arbeitsweise weitgehend unverändert und ohne Voraussetzung von XML-Kenntnissen. Die Drucklegung des Bandes konnte im Sommer 2019 erfolgreich abgeschlossen werden. Der Vortrag stellt das Projekt vor, beschreibt die Entwicklung des neuen Editionskonzepts, zeigt die Arbeitsumgebung und berichtet von den Herausforderungen und Erkenntnissen, die sich im Projektverlauf ergaben.



Syntaktische Profile für Interpretationen jenseits der Textoberfläche

Melanie Andresen1, Anke Begerow2, Lina Franken1, Uta Gaidys2, Gertraud Koch1, Heike Zinsmeister1

1Universität Hamburg, Deutschland; 2Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Viele Verfahren des Text Mining und Distant Reading beschränken sich auf eine wortbasierte Auswertung von Texten. Auch wenn auf Basis der Wortformen und ihrer linearen Abfolge bereits neue Perspektiven auf Texte gewonnen werden (z. B. mittels der Voyant Tools), schöpfen diese Methoden das Potential von Texten bei Weitem nicht aus. In diesem Beitrag vergleichen wir zwei Ansätze zur Berechnung von Kollokationen, einen oberflächenorientierten Ansatz und einen auf Dependenzannotationen basierten. An zwei Fallstudien aus den Fächern Kulturanthropologie und Pflegewissenschaft wird demonstriert, wie die beiden Ansätze eine qualitative Interpretation von Textdaten in Hinblick auf gesellschaftliche bzw. soziale Phänomene unterstützen können. Die Erstellung eines eindeutigen Goldstandards, der eine formale Evaluation erlauben würde, ist bei dieser Art Fragestellung nicht möglich.

 
9:00 - 10:30V17: Linked Open Data 1
Chair der Sitzung: Joachim Veit, Universität Paderborn
H 2 
 

(Re-)Collecting Theatre History: Wissensdinge, Biographien, Wirkungsräume

Andreas Mertgens, Enes Türkoğlu, Nora Probst

Universität zu Köln, Deutschland

Im Projekt (Re-)Collecting Theatre History werden seit März 2017 in Kooperation mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln und dem Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin ausgewählte Nachlässe der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts digital zusammengeführt. Mit dem Cologne Center for eHumanities als technischem Partner werden diese Nachlässe digitalisiert, Metadaten erfasst und eine Plattform entwickelt, die nicht nur objektbezogene Datenkontexte sondern auch prosopographische und theatergeschichtliche Forschungsfragen berücksichtigt. Hierfür werden aus den erfassten Objektdaten Datensätze extrahiert, die unterschiedlich modelliert und definiert sind - nämlich als Akteure oder Ereignisse. Das Projekt untersucht so das Spannungsverhältnis von Biographie und Geschichte, um aus den biographischen Koordinaten, die durch die Objekte ermittelt werden, eine Theatergeschichte zu erzählen, die quer zu den historisch anerkannten Epochengrenzen verläuft. Auf diese Weise werden die Übergänge zwischen zentralen Epochen der Theater- und Kulturgeschichte der Moderne einer fachwissenschaftlichen Neukonfiguration unterzogen.



Automatische Extraktion und semantische Modellierung der Einträge einer Bibliographie französischsprachiger Romane

Andreas Lüschow

Universität Trier, Deutschland

Elektronische Dokumente und Daten lassen sich aufgrund ihrer maschinenlesbaren Form leicht mit automatischen Methoden der Informationsextraktion erschließen und analysieren. Im Kontext des Semantic Web führt eine Verlinkung unterschiedlicher Datenbestände außerdem zu einer Anreicherung und damit deutlich erhöhten Sicht- und Nutzbarkeit dieser Daten. Unzählige Dokumente liegen jedoch ausschließlich in gedruckter Form vor. In der vorliegenden Arbeit wurden die Einträge einer Bibliographie französischsprachiger Romane der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts mithilfe verschiedener Ontologien (FRBR, DCTerms, PRISM, SPAR) und Standards modelliert, um durch Anwendung eines Verfahrens der Informationsextraktion (Conditional Random Fields, CRF) die dort enthaltenen bibliographischen Daten in eine RDF-Repräsentation zu überführen. Die durchschnittliche Extraktionsgenauigkeit der sechs erstellten Modelle erreichte dabei rund 96 %. Zusätzlich wurden die Daten durch Verlinkung mit der Virtual International Authority File (VIAF) angereichert. Schwierigkeiten bereiten vor allem spezielle Inhalte, die mit herkömmlichen Ontologien nicht abgebildet werden können, sowie die teilweise fehlerhafte Datengrundlage.



Das Werk bildender Künstler*innen im Kontext – Digitale Werkverzeichnisse im semantischen Netz

Maria Effinger, Nicole Sobriel

Universitätsbibliothek Heidelberg, Deutschland

Im Rahmen des DFG-Programms „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ entwickeln die Universitätsbibliothek Heidelberg und die SLUB Dresden mit dem Fachportal arthistoricum.net ein maßgeschneidertes Angebot für die kunsthistorische Fachcommunity. Die Universitätsbibliothek Heidelberg zeichnet dabei u.a. für den Bereich des elektronischen Publizierens im Open Access verantwortlich, ihr aktueller Fokus liegt dabei auf kollaborativen, mit Linked-Data-Technologien realisierten, dynamischen Publikationsmöglichkeiten und deren Weiterentwicklung. Der Vortrag soll zeigen, welche unterschiedlichen Lösungsansätze für die Bereitstellung digitaler Werkverzeichnisse im Kontext von arthistoricum.net aktuell an der UB Heidelberg erarbeitet und zum Teil auch schon umgesetzt werden.

Die webbasierte und kollaborative Arbeits- und Publikationsweise sowie die multiplen Verbindungen von Bild und Text schaffen gegenüber bisherigen Printpublikationen neue Möglichkeiten der Visualisierung und Verbreitung stets aktueller Forschungsergebnisse. So können die zwischen den in der Datenbank erfassten Artefakten oder Personen bestehenden komplexen, geographischen, überlieferungskontextuellen, sprachlichen, inhaltlichen, ikonographischen oder editorischen Bezüge komfortabel recherchiert, visualisiert und dynamisch ausgebaut werden.

 
10:30 - 11:00Kaffeepause
 
11:00 - 12:30Panel 6
Chair der Sitzung: Evelyn Gius, Technische Universität Darmstadt
C 2 
 

Intertextualität in literarischen Texten und darüber hinaus

Chair(s): Julia Nantke (Universität Hamburg), Manuel Burghardt (Universität Leipzig), Nils Reiter (Universität zu Köln/Universität Stuttgart), Regula Hohl Trillini (Universität Basel)

Vortragende: Ben Sulzbacher (Bergische Universität Wuppertal), Johannes Molz (Ludwig-Maximilians-Universität München), Axel Pichler (Universität Stuttgart)

Im Panel werden verschiedene Perspektiven auf Intertextualität diskutiert und verglichen. Die diskutierten Anwendungs- und Untersuchungsfälle kommen aus Literaturwissenschaft und Philosophie, und ihre digital-formalen Aspekte reichen von Modellierung durch Annotation, über quantitative Analysen von Textkorpora bis hin zu Visualisierung und Benutzerschnittstellen. Ziel des Panels ist neben der Darstellung von Einzelprojekten die sich mit dem gleichen Phänomen beschäftigen, die Offenlegung von Schnittstellen und Gemeinsamkeiten, die die weitere Arbeit voranbringen.

 
11:00 - 12:30V18: Sprachanalyse und Übersetzung
Chair der Sitzung: Jürgen Hermes, Universität zu Köln
H 1 
 

m*w Figurengender zwischen Stereotypisierung und literarischen und theoretischen Spielräumen Genderstereotype und -bewertungen in der Literatur des 19. Jahrhunderts

Mareike Schumacher, Marie Flüh

University of Hamburg, Deutschland

Während in den Digital Humanities bereits erste korpusbasierte Analysen von Figurengender in der Literatur vorgelegt wurden (Underwood 2019: 111ff), wird in den Kulturwissenschaften zu diesem Thema selten korpusbasiert gearbeitet. Stattdessen sind Theorien zur Genderthematik häufig philosophisch-soziologisch (z.B. bei Beauvoir oder Bourdieu), diskurstheoretisch (z.B. Foucault) oder dekonstruktivistisch (z.B. Butler) motiviert. Die Lücke zwischen einer an technischen Methoden ausgerichteten Modellierung und der theoretischen Betrachtung der Genderthematik schließen wir mit dem Projekt m*w, dessen Pilotstudie wir hier vorstellen. Das Projekt wurde im August 2019 als Beitrag für den CorpusContest des Heidelberger InFoDiTex-Netzwerkes und des DiscourseLab initiiert. Mit einem theoriegeleiteten Digital-Humanities-Ansatz zeigen wir, dass kulturwissenschaftliche Theorien so operationalisiert werden können, dass sie digital auf ein literarisches Korpus anwendbar sind. Die Textgrundlage der Pilotstudie sind ausgewählte Erzähltexte des Deutschen Novellenschatzes (Paul Heyse und Hermann Kurz 1871–1876). In unserem Beitrag stellen wir erste signifikante inhaltliche Ergebnisse der Pilotstudie vor.



Spiele im Spiel – Datenbankbasiertes Arbeiten zur interaktionale Sprache im Dramenwerk von Andreas Gryphius

Lisa Eggert1, Melissa Müller2

1Universität Duisburg-Essen, Deutschland; 2Universität Hamburg

Die Bühnensprache des Barocktheaters – insbesondere der Trauerspiele – ist normiert. Der Alexandriner als Sprechvers mit seiner festen Anzahl an Hebungen und dem Paarreim scheint trotz der dialogischen Struktur der Texte kaum Spielräume für eine Mündlichkeit im heutigen Sinne zu lassen. Die gebundene und dadurch disziplinierte Sprache der Dramen steht in Spannung zu gängigen Vorstellungen von Mündlichkeit, gilt diese doch als spontan, wenig regelhaft und in der Tendenz individuell statt standardisiert.

Welche Spielräume lässt die Versifizierung dennoch zu? Welche Formen konzeptioneller Mündlichkeit lassen sich in barocken Dramentexten finden? Lassen sich Korrelationen zwischen linguistischen Phänomenen interaktionaler Sprache und den verschiedenen Möglichkeiten der Versgestaltung feststellen? Und welche Spielräume der Interpretation erlaubt dabei die digitale Annotation der Dramentexte?



Sprachvarietätenabhängige Terminologie in der neuronalen maschinellen Übersetzung: Eine Analyse in der Sprachrichtung Englisch-Deutsch mit Schwerpunkt auf der österreichischen Varietät der deutschen Sprache

Barbara Heinisch

Universität Wien, Österreich

Maschinelle Übersetzung hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht. Für das Training eines neuronalen maschinellen Übersetzungssystems sind große Mengen an (qualitativ hochwertigen) bilingualen Sprachressourcen erforderlich. Neben der Anpassung eines maschinellen Übersetzungssystems an ein Fachgebiet und die zugehörige Terminologie, spielt auch die Sprachvarietät eine entscheidende Rolle. Ausgehend von der Hypothese, dass (generische) maschinelle Übersetzungssysteme überwiegend die deutsche Standardvarietät der deutschen Sprache als Übersetzungsergebnis für Terminologie ausgeben, wurde eine Analyse in der Sprachrichtung Englisch-Deutsch mit drei (frei) verfügbaren neuronalen maschinellen Übersetzungssystemen mit Terminologie aus den Domänen Kulinarik, Rechts- und Verwaltungssprache durchgeführt. Es wurde ein Überhang an standardvarietätenabhängiger Terminologie, die der deutschen Varietät des Deutschen zugeordnet werden kann, festgestellt. Durch die Auswahl und die Menge der zur Verfügung stehenden Sprachressourcen für das Training von maschinellen Übersetzungssystemen kann es dazu kommen, dass die sprachliche Vielfalt eingeschränkt wird. Für die digitalen Geisteswissenschaften erlauben diese Ergebnisse eine Reflexion über die Ergebnisse von maschineller Übersetzung.

 
11:00 - 12:30V19: Linked Open Data 2
Chair der Sitzung: Jörg Wettlaufer, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
H 2 
 

Theatre-Tool: Erschließung, Verknüpfung und Web-Präsentation von THeater- und Musikbeständen mit unterschiedlichen Quellentypen

Irmlind Capelle, Kristina Richts, Elena Schilke

Universität Paderborn, Deutschland

Das sogenannte „Detmolder Hoftheater-Projekt“ hat im Laufe der letzten fünf Jahre den überlieferten Musikalienbestand des Detmolder Hoftheaters aus der Zeit von 1825–1875 einschließlich der erhaltenen Aktenmaterialien erschlossen bzw. übertragen und mit einer eigenen Software in einem Portal präsentiert (www.hoftheater-detmold.de). Die dabei eingesetzte Software „Theatre-Tool“ wurde ausdrücklich so konzipiert, dass sie auf andere ähnliche Bestände übertragbar ist. Dieser Vortrag möchte die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projekts zusammenfassen und die Erschließungsgrundsätze und den Aufbau und die Anforderungen der Software erläutern. Dabei werden auch die Möglichkeiten und Probleme der Übertragbarkeit und der Zusammenarbeit mit anderen bestehenden und neuen Katalogisierungsprojekten angesprochen.



Erzählerische Spielräume. Medienübergreifende Erforschung von Narrativen im Mittelalter mit ONAMA

Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Miriam Landkammer, Manuel Schwembacher, Katharina Zeppezauer-Wachauer

Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit, Universität Salzburg

Im Projekt ONAMA – Ontology of the Narratives of the Middle Ages – wird ein Modell für eine medienübergreifende Beschreibung von Handlungen, Aktanten, Settings und zeitlichen Strukturen entwickelt. Die Ontologie auf der Basis der Web Ontology Language (OWL) bildet die Grundlage dafür, Narrative vergleichen und damit Muster und Besonderheiten in deren Aufbau und Zusammensetzung erkennen zu können. Als neues digitales Werkzeug für die Mediävistik fördert ONAMA die Überwindung althergebrachter und immer noch weit verbreiteter fachlicher Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung und ermöglicht interdisziplinäre sowie intermediale Forschungen.

ONAMA stützt sich dabei auf zwei Langzeitprojekte der Digital Humanities: Die Mittelhochdeutsche Begriffsdatenbank (MHDBDB, Universität Salzburg) und die Bilddatenbank REALonline des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in Krems (Universität Salzburg).



Unsichtbares sichtbar machen - semantische Modellierung interpretativer Vorgänge am Beispiel der historischen Bestandsaufnahme der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammern

Sarah Wagner

Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

Die Analyse historischer Quellen stellt die Geisteswissenschaften stets vor die Herausforderung, einerseits mit ihrer Lückenhaftigkeit, Mehrdeutigkeit und Unschärfe umzugehen, gleichzeitig die eigenen Interpretation bzw. Auslegung der Quellen kritisch zu hinterfragen, aber auch transparent zu machen.

Für die semantische Erschließung von Forschungsdaten müssen diese Umstände sowie die Anforderungen geisteswissenschaftlicher Analysemethoden berücksichtigt werden, wenn es um die Entwicklung von auf die Projektbedürfnisse zugeschnittenen Datenmodellen geht.

Am Beispiel der historischen Bestandsaufnahme der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammern sollen Anforderungen an ein solches Datenmodell vorgestellt und erste Ansätze skizziert werden.

 
12:30 - 13:15Chorprobe
Chair der Sitzung: Torsten Roeder, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
H 1 
12:30 - 14:00Mittagspause
 
14:00 - 15:30Tagungsabschluss mit Keynote
Chair der Sitzung: Christof Schöch, Universität Trier
Audimax 
16:00 - 17:30Stadtführung 1: "Stadtrundgang"
Rathausplatz, Paderborn (Treffpunkt) 
16:00 - 17:30Stadtführung 2: "Auf die leichte Tour"
Rathausplatz, Paderborn (Treffpunkt) 
16:00 - 17:30Stadtführung 3: "Literarischer Stadtrundgang"
Rathausplatz, Paderborn (Treffpunkt) 

 
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