29. Jahrestagung der DeGEval
Evaluation und Zeit
23. - 25. September 2026 | Frankfurt a. M.
Veranstaltungsprogramm
Hier können Sie das Tagungsprogramm unserer 29. DeGEval-Jahrestagung einsehen.
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Hinweis: Blau eingefärbte Sitzungen beziehen sich inhaltlich auf das Tagungsthema "Evaluation und Zeit".
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Tagesübersicht |
| Sitzung | |
B8: Blitzvorträge
Sitzungsthemen: Einreichung zum Tagungsthema, 1.3 Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (AK), 1.7 Hochschulen (AK), 1.16 Sonstiger Evaluationskontext oder -gegenstand, 2.1 Methoden in der Evaluation (AK), 2.1.2 Quantitative Methoden, 2.1.3 Qualitative Methoden, 2.1.4 Sonstige Methoden in der Evaluation, 2.2 Evaluationstheorie und Evaluationsansätze (z.B. Nutzungsorientierte Evaluation etc.), 2.3 Programmtheorie und Wirkmodelle, 2.6 Sonstige theoretische und methodische Aspekte der Evaluation, 3.1.2 Evaluation Capacity Building/Development, 3.2 Forschung über Evaluation (Evaluation als Forschungsgegenstand), 3.5 Nutzung und Einfluss von Evaluationen, 3.7 Standards der Evaluation und ethische Fragen, 3.9 Sonstige übergreifende Themen der Evaluation
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| Zusammenfassung der Sitzung | |
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Die Blitzvortragssession vereint Beiträge, die deutlich machen, dass Zeit in Evaluationen nicht nur als Frist oder äußerer Rahmen relevant ist, sondern methodische Entscheidungen, Bewertungslogiken und die Nutzbarkeit von Evaluationsergebnissen wesentlich beeinflusst. Ausgehend von Zeit als Machtfaktor in der Konstellation von Auftraggebenden und Auftragnehmenden werden implizite Zeitwirkungen in der Konstruktion von Fragebögen sowie als „Mental Load“, als häufig unsichtbare Form zeitlicher Belastung diskutiert. Weitere Beiträge befassen sich mit der Rolle von Zeit bzw. zeitlichen Umbrüchen im Kontext von Evaluationen in fragilen Kontexten, mit der rechtzeitigen Nutzung von Evaluationsergebnissen sowie mit der Frage, wie hochfrequente und niedrigfrequente Monitoringdaten für prospektive Projektsteuerung genutzt werden können. Am Beispiel von KI-Kompetenzen in der Hochschulbildung wird betrachtet, wie Evaluationen mit dynamischen technologischen und regulatorischen Entwicklungen umgehen können. | |
| Präsentationen | |
Zeit ist Macht? Zu unterschiedlichen Zeitverständnissen und relevanten Zeitpunkten in Evaluationen im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit. Ein Diskussionsbeitrag am Beispiel der Kulturtechnik des Storytellings. Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval), Deutschland Zwischen Zeitdruck und kognitiver Aktivierung: Implizite Zeitwirkungen auf Datenqualität in der Evaluation Goethe-Universität Frankfurt am Main Unsichtbare Zeit: Mental Load als zentrale Zeitdimension in Evaluationen involas Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Deutschland Titel: Zeitenwende: Evaluation zwischen Zielbindung und Zeitenbruch in fragilen Kontexten DLR Projektträger, Deutschland Zwischen Rechtzeitigkeit und Nutzung: Gestaltungshebel für nützliche und lernorientierte Evaluationen Mainlevel Conulting, Germany Evaluation für morgen: Bayessche Wirkungsmodelle zur prospektiven Steuerung Mainlevel AG, Deutschland KI-Kompetenzen evaluieren – Überlegungen aus einem laufenden Projekt in einem dynamischen Feld Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland | |