Veranstaltungsprogramm
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A4: Das Nützlichkeits-Trilemma in Evaluationen: Rechtzeitig, gründlich, lernfördernd – geht das zusammen?
Sitzungsthemen: Einreichung zum Tagungsthema, 1.3 Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (AK), 1.16 Sonstiger Evaluationskontext oder -gegenstand, 2.6 Sonstige theoretische und methodische Aspekte der Evaluation, 3.5 Nutzung und Einfluss von Evaluationen
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A4: Das Nützlichkeits-Trilemma in Evaluationen: Rechtzeitig, gründlich, lernfördernd – geht das zusammen? Das Nützlichkeits-Trilemma Evaluationen bewegen sich in einem Spannungsfeld zwischen drei Dimensionen von Nützlichkeit, die alle Zeit als knappe Ressource beanspruchen: Rechtzeitigkeit bedeutet, dass Evaluationsergebnisse zum richtigen Zeitpunkt vorliegen müssen, um Entscheidungen zu informieren – aber gute Daten brauchen Zeit. Ergebnisqualität erfordert methodisch robuste und belastbare Befunde, die ausreichend Zeit für Datenerhebung, Analyse und Validierung benötigen – aber Entscheidungen sind oft nicht verschiebbar. Prozessnutzen entsteht, wenn Partizipation ermöglicht und Evaluationen als Lern- und Reflexionsräume gestaltet werden, dies beansprucht aber zusätzliche Zeit, die im Budget oft nicht vorgesehen ist. Die Herausforderung liegt darin, dass alle drei Dimensionen für nützliche Evaluationen wichtig sind, in der Praxis aber um dasselbe knappe Gut konkurrieren: Zeit. Die an der Evaluation beteiligten Akteure (Auftraggebende, Evaluierende, Nutzende) haben mit Blick auf die oben genannten verschiedenen Dimensionen von Nützlichkeit oft divergierende, teils konfligierende Zeitlogiken und Prioritäten. Erfolgreiche Evaluationen erfordern demnach eine explizite Aushandlung dieser Unterschiede, gegenseitiges Verständnis und kreative Lösungen, die den beteiligten Perspektiven gerecht werden. Ziel und Fragestellungen der Session In der vorliegenden Session soll aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden, welche Rolle der Faktor Zeit in Evaluationen im Hinblick auf die oben genannten Dimensionen von Nützlichkeit spielt, welche Spannungsfelder dabei auftreten und welche Lösungsansätze bestehen, um mit diesen umzugehen. Dabei stehen folgende Leitfragen im Vordergrund: 1. Rechtzeitigkeit versus Ergebnisqualität: "Lieber pünktlich mit Unsicherheiten oder zu spät mit robusten Befunden?"
2. Prozessnutzen versus Ressourceneffizienz: "Evaluation als Lernraum – strategischer Mehrwert oder teure Zeitverschwendung?"
Format: Um möglichst viele unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen zu können, wird das Format der Fishbowl-Diskussion (Innen-/Außenkreis-Methode) durchgeführt. Die vortragenden Diskutant*innen bilden den inneren Kreis, Zuhörer*innen bilden den Außenkreis. Eine interaktive Einbindung der Zuhörer*innen findet durch das Anbieten von freien Plätzen im inneren Kreis statt, sodass sie sich an der moderierten und strukturierten Diskussion beteiligen können. Diskutant*innen
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