Veranstaltungsprogramm
Hier können Sie das Tagungsprogramm unserer 29. DeGEval-Jahrestagung einsehen.
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Hinweis: Blau eingefärbte Sitzungen beziehen sich inhaltlich auf das Tagungsthema "Evaluation und Zeit".
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Tagesübersicht |
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A2: 25 Jahre Zeitschrift für Evaluation: Rückschau auf den wissenschaftlichen Diskurs um Evaluation in Deutschland und darüber hinaus
Sitzungsthemen: Allgemeine Einreichung, 2.6 Sonstige theoretische und methodische Aspekte der Evaluation, 3.1.3 Sonstige Themen der Professionalisierung, 3.2 Forschung über Evaluation (Evaluation als Forschungsgegenstand), 3.9 Sonstige übergreifende Themen der Evaluation
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A2: 25 Jahre Zeitschrift für Evaluation: Rückschau auf den wissenschaftlichen Diskurs um Evaluation in Deutschland und darüber hinaus Die Zeitschrift fur Evaluation (ZfEv) feiert 2026 ihr 25-jahriges Bestehen. Dies ist Anlass für eine systematische Ruckschau auf den wissenschaftlichen Diskurs um Evaluation im deutschsprachigen Raum – Wie hat sich das Fach entwickelt, welche Themen haben Konjunkturen erlebt, welche sind verblasst? Und ist es gelungen die „Zeitschrift zu einem Brennpunkt für Evaluation werden [zu lassen], in dem Fachkenntnisse interdisziplinär gebündelt werden und ein wechselseitiger Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis stattfindet“ wie es Reinhard Stockmann bei der Gründung des Formates formulierte? Die Session nimmt eine Langzeitperspektive auf das eigene Fach ein und fragt, welche Schwerpunkte den wissenschaftlichen Evaluationsdiskurs über 25 Jahre gepragt haben – in Deutschland wie international. Methodisch stützt sich die Session dabei auf bibliometrische und inhaltsanalytische Befunde. Die Session umfasst einen Vortrag, Statements zur Vergangenheit und Zukunft der ZfEv aus dem Kreis der Herausgeber:innen sowie eine gemeinsame Diskussion, in der die Verortung der deutschen Evaluationsforschung im internationalen Diskurs sowie ihre Rolle für die Professionalisierung von Evaluation im DACH-Raum erörtert wird. Vortrag: 25 Jahre ZfEv – eine bibliometrische und inhaltsanalytische Rückschau Der erste Beitrag legt eine systematische Analyse der ZfEv-Publikationen von 2002 bis 2026 vor. Anknüpfend an die Analysen von Müller (2018) und Delahais/Thyrard (2025) werden auf Basis einer Auswertung aller Beitrage Zitationsnetzwerke rekonstruiert, Diskurscluster identifiziert und thematische Konjunkturen sichtbar gemacht. Erganzt wird die bibliometrische Analyse durch eine qualitative Inhaltsanalyse besonders rezipierter Beitrage, um den Diskurs inhaltlich zu verdichten und Kerndebatten nachzuzeichnen. Im Ergebnis entsteht ein empirisch gestutztes Bild davon, welche Themen und Diskursnetzwerke die ZfEv über 25 Jahre gepragt haben – und was das über die Entwicklung der deutschsprachigen Evaluationsforschung aussagt. Statements aus dem Kreis der Herausgeber:innen: Grundung, Entwicklung und Zukunft der Zeitschrift für Evaluation Im zweiten Teil geben aktuelle und ehemalige Herausgeber:innen der ZfEv Statements zur Bilanz und Ausblick auf die Entwicklung der Zeitschrift: Welche Themen und Formate haben sich bewährt, wie sieht die Zukunft der Zeitschrift für Evaluation aus? Ausgehend von den Motiven und dem Kontext der Grundung im Jahr 2002 – insbesondere der Diagnose fachlicher Zersplitterung und fehlender interdisziplinarer Kommunikation in der deutschen Evaluationsforschung – zieht der Beitrag eine persönliche Bilanz: Was wurde erreicht? Wie hat sich das Verhaltnis von Wissenschaft und Praxis, von nationaler und internationaler Evaluationscommunity über die Zeit entwickelt? Und welche Herausforderungen stellen sich für die Zeitschrift und das Fach in den nächsten Jahren? Die Statements ergänzen die bibliometrische Perspektive durch eine gelebte Langzeitperspektive auf die Entstehung und Entwicklung der Zeitschrift. Offene Diskussion mit Herausgeber:innen, Leser:innen und Autor:innen Die abschließende Diskussion soll dem Austausch mit Leser: innen, Autor.innen und Autoren (uns solchen die es werden wollen) breiten Raum bieten. | |