29th Annual Conference of DeGEval
Evaluation and Time
September 23–25, 2026 | Frankfurt am Main, Germany
Conference Agenda
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D7: Podiumsdiskussion DeGEval AK FTI: Strukturelle Voraussetzungen der Wirkungsbewertung: Monitoring und Evaluation – neue Grenzen – neue Anforderungen – neue Kompetenzen?
Session Topics: Allgemeine Einreichung, 1.4 Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik (AK), 3.1.2 Evaluation Capacity Building/Development, 3.6 Auftraggebende von Evaluationen, 3.9 Sonstige übergreifende Themen der Evaluation
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D7: Podiumsdiskussion DeGEval AK FTI: Strukturelle Voraussetzungen der Wirkungsbewertung: Monitoring und Evaluation – neue Grenzen – neue Anforderungen – neue Kompetenzen? Die Grenzen zwischen Monitoring und Evaluation sind seit jeher fließend. Im besten Fall greifen beide Ansätze nahtlos ineinander – auch zeitlich. Während Monitoring die Programmimplementierung kontinuierlich begleitet, finden Evaluationen zu definierten Zeitpunkten statt, häufig zum Projektabschluss. Diese unterschiedlichen zeitlichen Perspektiven bringen spezifische Anforderungen mit sich – insbesondere hinsichtlich Daten und Indikatoren aber auch Erhebungs- und Analysemethoden. Auch die Erwartungen an die Ergebnisse und ihre Darstellung unterscheiden sich. In der FTI-Evaluation wird seit einigen Jahren verstärkt die Ausrichtung auf Wirkungen diskutiert und wie diese in der Forschungs- und Innovationspolitik umgesetzt werden kann. In Evaluationen sind Konzepte wie Wirkungsdiagramme und Theory of Change feste Bestandteile von Evaluationen. Im Bereich des Monitorings ist die Wirkungsorientierung noch experimenteller, aber erste Erfahrungen mit dem Konzept des „wirkungsorientierten Monitorings" (z.B. DAAD, Alexander von Humboldt-Stiftung) liegen vor. In der Praxis sind jedoch häufig unterschiedliche Akteure mit Monitoring und Evaluation betraut. Dies erfordert Abstimmungen, insbesondere hinsichtlich der Bedarfe an Daten – eröffnet aber zugleich erhebliche Potenziale für gegenseitiges Lernen an dieser Schnittstelle. Besonders hervorzuheben ist das Instrument der Begleitforschung, das Züge einer formativen Evaluation trägt und die Schnittstelle zwischen Monitoring und Evaluation aktiv bespielt. In diesem vorgegebenen Rahmen (zeitlich, thematisch aber auch organisational) entsteht Raum für wechselseitiges Lernen zwischen Geförderten, Fördergebern und Evaluierenden. Darüber hinaus verschieben KI-Anwendungen die Grenzen zwischen Evaluation und Monitoring weiter: Die Möglichkeit, unstrukturierte Daten – etwa Endberichte – zeitlich effizienter auszuwerten, eröffnet neue Potenziale, diese auch für das laufende Monitoring nutzbar zu machen. Nach einem kurzen Impulsvortrag (durch eine AK-FTI Koordinatorin oder einem Podcast von NotebookLM auf Basis der Literatur) der das Spannungsfeld Monitoring und Evaluation insbesondere im Bereich FTI skizziert, möchten wir mit den Panelisten folgende Fragen diskutieren:
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