29. Jahrestagung der DeGEval
Evaluation und Zeit
23. - 25. September 2026 | Frankfurt a. M.
Veranstaltungsprogramm
Hier können Sie das Tagungsprogramm unserer 29. DeGEval-Jahrestagung einsehen.
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Hinweis: Blau eingefärbte Sitzungen beziehen sich inhaltlich auf das Tagungsthema "Evaluation und Zeit".
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Tagesübersicht |
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D2: Das richtige Maß finden: Zeitliche Anforderungen als Qualitätsfaktor in externer Evaluation und beim Aufbau evaluativer Kompetenzen in Schulen
Sitzungsthemen: Einreichung zum Tagungsthema, 1.9 Schulen (AK), 3.1.2 Evaluation Capacity Building/Development, 3.5 Nutzung und Einfluss von Evaluationen
Session des AK Schulen | |
| Präsentationen | |
D2: Das richtige Maß finden: Zeitliche Anforderungen als Qualitätsfaktor in externer Evaluation und beim Aufbau evaluativer Kompetenzen in Schulen Übergreifende Problemstellung: Zeitliche Anforderungen und Modellierungen von Zeitbezügen bei der Gestaltung von Evaluationsprozessen – extern wie intern – zur Förderung von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen 1. Impulsreferat Am Beispiel der QA NRW wird folgenden Fragen nachgegangen:
Zentrale Aspekte Der bildungspolitische und schulische Kontext der Qualitätsanalyse an Schulen NRW: Externe Evaluation als Element der Schulentwicklung - Zeit für Evaluation in Schulen – Ziele, Aufgaben und Ablauf einer Qualitätsanalyse - Zeitlichen Vorgaben und Bedingungen Modellierung von Zeitbezügen bei der Gestaltung von QA-Prozessen:
2. Impulsreferat: Luuise: „Lehrpersonen unterrichten und untersuchen integriert, sichtbar und effektiv“. Das erprobte Selbstevaluationsverfahren wurde mehrfach formativ evaluiert und wird weit verbreitet angewendet. Das Verfahren kombiniert zwei Stränge:
Dabei wird ein Projektziel mit Kriterien und Schwellenwerten zur Erfolgsbewertung festgelegt. Es folgen Konzeption und Durchführungen von Datenerhebungen. Ergebnisse werden dialogisch für die partizipative Unterrichtsentwicklung genutzt. Zeitaufwand: In einer zweiteiligen, ca. 10stündigen schulinternen Fortbildung werden das Projekt umsetzungsreif geplant und Ergebnisse präsentiert. Datenerhebungen und Auswertungen erfolgen in der Unterrichtszeit. Idealerweise dient das Erhebungsinstrument zugleich als Unterrichtsintervention und fördert das Lernen. Es ist „integriert“ – anders als „additive“ Instrumente wie Fragebögen oder Beobachtungsraster, die Zusatzzeit erfordern. Je ca. 80 % der Teilnehmenden berichten, dass sie mit dem Verfahren Erfolg hatten und es für nützlich halten, sehen Selbstwirksamkeit und Professionalität gestärkt und wünschen sich mehr Selbstevaluation an der eigenen Schule. Die Fortbildung baut Grundkompetenzen der Datenerhebung und -auswertung für die Unterrichtspraxis auf.
Diskussionspunkte aus evaluationsprofessioneller Sicht:
Zum Workshop: Der Workshop verbindet beide Perspektiven: zeitliche Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten einerseits externer Evaluation, andererseits interner bzw. Selbstevaluation, um eine evaluative Kultur aufzubauen. Im Fokus stehen Fragen nach zeitlichen Restriktionen in Evaluationsprozessen und dem lösungsorientierten Umgang damit, nach erforderlicher Fortbildungszeit für die Entwicklung evaluativer Kompetenz und nach Modellen, mit denen externe und interne Zeitlogiken aufeinander abgestimmt werden können. Ziel ist es, Kriterien und Ansätze zu identifizieren, die zu einer nachhaltigen, realistisch gestalteten und anschlussfähigen Evaluationspraxis beitragen. Diese Aspekte sollen gemeinsam mit den Workshopteilnehmenden in einem moderierten interaktiven Setting erörtert werden. | |