29. Jahrestagung der DeGEval
Evaluation und Zeit
23. - 25. September 2026 | Frankfurt a. M.
Veranstaltungsprogramm
Hier können Sie das Tagungsprogramm unserer 29. DeGEval-Jahrestagung einsehen.
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Hinweis: Blau eingefärbte Sitzungen beziehen sich inhaltlich auf das Tagungsthema "Evaluation und Zeit".
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Tagesübersicht |
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D8: Kann man Pflegewirkung überhaupt messen? Herausforderungen der Evaluation in der Pflege – Denkanstöße aus dem Projekt EditA
Sitzungsthemen: Allgemeine Einreichung, 1.6 Gesundheitswesen (AK), 2.6 Sonstige theoretische und methodische Aspekte der Evaluation, 3.5 Nutzung und Einfluss von Evaluationen
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| Präsentationen | ||
D8: Kann man Pflegewirkung überhaupt messen? Herausforderungen der Evaluation in der Pflege – Denkanstöße aus dem Projekt EditA Evaluationen sollen zeigen, ob neue Konzepte, Interventionen oder digitale Anwendungen in der Pflege tatsächlich wirken. Doch was bedeutet „Wirkung“ in einem komplexen Versorgungsgeschehen? Welche Veränderungen lassen sich zuverlässig messen – und welche relevanten Erfahrungen bleiben durch standardisierte Erhebungsinstrumente möglicherweise unsichtbar? Der interaktive Workshop greift diese Fragen am Beispiel des Projekts EditA – Evaluation von digitalen Anwendungen zur Sicherstellung der Versorgungs- und Arbeitsqualität in der Pflege – auf. Das Projekt entwickelt ein praxistaugliches Erhebungsinstrument, mit dem die Wirkungen digitaler Technologien insbesondere in den Dimensionen Versorgungsqualität, Arbeitsqualität und Usability erfasst werden können. Ausgehend von Erfahrungen und methodischen Überlegungen aus dem Projekt werden zentrale Herausforderungen pflegebezogener Evaluation diskutiert: die Mehrdimensionalität von Wirkung, unterschiedliche Perspektiven der beteiligten Akteur*innen, die Kontextabhängigkeit von Ergebnissen, Schwierigkeiten bei der Auswahl geeigneter Indikatoren sowie das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und praktischer Anwendbarkeit. Die Teilnehmenden bearbeiten in Kleingruppen ein konkretes Evaluationsbeispiel aus dem pflegerischen Alltag. Dabei entwickeln sie mögliche Evaluationsfragen und Indikatoren und reflektieren zugleich, welche Aspekte damit nicht oder nur eingeschränkt erfasst werden können. Gäste aus Pflegepraxis und Wissenschaft bringen ihre Perspektiven in eine moderierte Fishbowl-Diskussion ein. Ziel der Session ist nicht, ein universelles Evaluationsmodell zu präsentieren. Vielmehr sollen die Teilnehmenden dafür sensibilisiert werden, Evaluation als theoriegeleiteten, partizipativen und kontextabhängigen Aushandlungsprozess zu verstehen. Am Ende nehmen sie konkrete Reflexionsfragen und erste Werkzeuge für die Planung eigener Evaluationen mit. | ||