Veranstaltungsprogramm

Eine Übersicht aller Sessions/Sitzungen dieser Veranstaltung.
Bitte wählen Sie einen Ort oder ein Datum aus, um nur die betreffenden Sitzungen anzuzeigen. Wählen Sie eine Sitzung aus, um zur Detailanzeige zu gelangen.

 
 
Sitzungsübersicht
Sitzung
A7: Datenerhebungs- und Analysemethoden: Ansätze und ihre Anwendung in Evaluationen
Zeit:
Donnerstag, 15.09.2022:
14:30 - 16:00

Leitung der Sitzung: Franziska Heinze, Deutsches Jugendinstitut e.V., Außenstelle Halle

Gastgeber: AK Methoden in der Evaluation


Zusammenfassung der Sitzung

Übergreifende Problemstellung:
Die Session setzt sich mit spezifischen Methoden der Datenerhebung- und Analyse in Evaluierungen auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vorstellung der Methoden sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten im Kontext von Evaluationen. Die Session bietet Raum für die Diskussion der jeweiligen Ansätze im Plenum.


Die Session ist entlang zweier Vorträge strukturiert, die auf jeweils unterschiedliche Ansätze der Datenerhebung und -Analyse eingehen. In einem ersten Beitrag wird zunächst das narrative Interview und seine Anwendung in Evaluationen vorgestellt. In einem zweiten Vortrag wird ein Ansatz zur Effizienzanalyse in Projektevaluierungen vorgestellt, der unter anderem auf einem Follow-the-Money-Ansatz basiert.  


Zusammenfassung der Einzelbeiträge:
Den Auftakt bildet der Vortrag „Das narrative Interview im Evaluationskontext: Nutzen, Potenziale und Herausforderungen“ von Hamadou Ngoei. Von einem Literaturreview der qualitativen Sozialforschung und Analyse aller Evaluationszeitschriften ausgehend, wird in dem Beitrag versucht, erstens die Praxisrelevanz des narrativen Interviews und seine Relevanz auf der Methodenforschung zu beleuchten. Zweitens ist bestrebt, mit konkreten Beispielen aus der Evaluationspraxis die Nutzung und der Nutzen dieses Datengewinnungsverfahrens in der Evaluation, sowie die damit einhergehenden Herausforderungen zu analysieren.


Im Vortrag „Effizienzanalyse in Projektevaluierungen: Einsichten aus der retrospektiven Kosten-Output-Zuordnung und dem Follow-the-Money-Ansatz” stellen Dr. Vera Hundt, Benjamin Bräuer und Ulrike Haffner den Ansatz der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) für die Analyse des Effizienzkriteriums vor. Zur Verbesserung der Qualität der Effizienzanalyse im Rahmen der OECD/DAC Kriterien hat die GIZ den "Follow the Money"-Ansatz für alle Zentralen Projektevaluierungen (ZPE) eingeführt. Dabei handelt es sich um eine pragmatische und zugleich umfassende Methode zur Identifizierung möglicher Verbesserungspotenziale für die Effizienz eines Vorhabens. Bei dieser Methode werden alle dem Projekt zugeordneten Kosten verfolgt und den entsprechenden Outputs zugeordnet.


Zeige Hilfe zu 'Vergrößern oder verkleinern Sie den Text der Zusammenfassung' an
Präsentationen

Das narrative Interview im Evaluationskontext: Nutzen, Potenziale und Herausforderungen

Hamadou Ngoei1,2

1Universität des Saarlandes - MEval; 2Nachwuchsnetzwerk-Evaluation



Effizienzanalyse in Projektevaluierungen: Einsichten aus der retrospektiven Kosten-Output-Zuordnung und dem Follow-the-Money-Ansatz

Benjamin Bräuer, Ulrike Haffner

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Deutschland



 
Impressum · Kontaktadresse:
Datenschutzerklärung · Veranstaltung: 25. DeGEval Jahrestagung
Conference Software - ConfTool Pro 2.6.146
© 2001–2023 by Dr. H. Weinreich, Hamburg, Germany