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Sitzungsübersicht
Sitzung
D6: Meta-Evaluationen und Evaluationssynthesen als Evidenzquelle für Entscheidungsträger*innen: Vorgehensweise, Herausforderungen und Erkenntnisse
Zeit:
Freitag, 16.09.2022:
10:45 - 12:15

Leitung der Sitzung: Heike Steckhan, Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit

Zusammenfassung der Sitzung

Übergreifende Problemstellung: Entscheidungsträger*innen, die evidenzbasierte Informationen benötigen, fehlt zumeist die Zeit sich im Dschungel von Daten und Studien die für sie relevanten Erkenntnisse herauszusuchen. Hier können Meta-Evaluationen, Systematic Reviews und Evaluationssynthesen, in denen die Quintessenz aus einer größeren Zahl von Evaluationen abgeleitet wird, eine gute Informationsgrundlage bieten. Doch welchen Qualitätsanforderungen sollten die darin betrachteten Evaluationen genügen, damit verlässliche Schlussfolgerungen auf der Meta-Ebene möglich sind? Welche Art von Erkenntnissen lässt sich auf der Meta-Ebene ableiten? Und was sind allgemeingültige Faktoren, die die Qualität und Ergebnisse von Evaluationen beeinflussen? Diesen Fragen gehen zwei Beiträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln nach:

Kurze Zusammenfassung der Einzelbeiträge:

  1. Qualitätsbewertung von Evaluationen: Wie und warum?

    Magdalena Orth, Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval)

    Die meisten Evaluationssynthesen beinhalten eine Qualitätsbewertung der aufzunehmenden Evaluationen. Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie diese Bewertung transparent und systematisch erfolgen kann. Auf Grundlage wissenschaftlicher Studien und praktischer Erfahrungswerte aus einer Evaluationssynthese zur Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft in der Entwicklungszusammenarbeit werden verschiedene Vorgehensweisen vorgestellt und folgende Fragen erörtert: Wie sollten Indikatoren zur Qualitätsbewertung ausgewählt werden? Wie kann eine möglichst einheitliche Bewertung verschiedener Codierer*innen sichergestellt werden? Und wie sollte mit qualitativ schlechter bewerteten Evaluationen umgegangen werden? 


  2. Macht Evaluation Wissen? – Erkenntnisse aus 12 Meta-Evaluationen

    Stefan Silvestrini, Centrum für Evaluation (CEval)

    Um Erkenntnisse für evidenzbasierte politische Entscheidungen zu liefern, werden in Evaluationen wissenschaftliche und praxisbezogene Maßstäbe angelegt. Aber werden die Evaluationen diesen Maßstäben tatsächlich gerecht? Dieser Beitrag präsentiert Erkenntnisse aus zwölf Meta-Evaluationen, zeigt auf welche Faktoren Qualität und Ergebnisse einer Evaluation beeinflussen und liefert Einblicke in die aktuelle Evaluationspraxis. Dabei wird folgenden Fragen nachgegangen: Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus Meta-Evaluationen ziehen? Wie unterscheiden sich deren Ergebnisse in Bezug auf Qualität und Nützlichkeit von den Ergebnisse von Evaluationen? Was sind „typische“ Evaluationsergebnisse? Gibt es einen Zusammenhang zwischen methodischer Qualität von Evaluationen und ihren Ergebnissen? 


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Präsentationen

Qualitätsbewertung von Evaluierungen: wie und warum?

Magdalena Orth

DEval, Deutschland



Macht Evaluation Wissen? – Erkenntnisse aus 12 Meta-Evaluationen

Stefan Silvestrini

CEval GmbH, Deutschland



 
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