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Sitzungsübersicht
Sitzung
A2: Evaluation von komplexen und langsam ablaufenden Prozessen im Umweltbereich am Beispiel von Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft
Zeit:
Donnerstag, 16.09.2021:
14:15 - 15:45

Leitung der Sitzung: Dominik Jessing, ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg

Session des AK Umwelt


Externe Ressource:
Präsentationen

Evaluation von komplexen und langsam ablaufenden Prozessen im Umweltbereich am Beispiel von Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft

Reinhard Zweidler1, Christelle Nowack2, Dominik Jessing3

1EBP Schweiz AG, Zürich; 2DLR Projektträger, Bonn; 3ifeu-Institut, Heidelberg

Evaluation von komplexen und langsam ablaufenden Prozessen im Umweltbereich am Beispiel von Biodiversität, Klimaschutz und Landwirtschaft

Dr. Christelle Nowack, Dominik Jessing, Dr. Sebastian Elbe; Reinhard Zweidler

In der Umweltevaluation haben wir es oft mit sehr komplexen und langsam ablaufenden Prozessen zu tun, die für die Beurteilung unserer Evaluationsgegenstände zentral sind. Solcher Wandel kann durch Menschen kaum oder nicht unmittelbar wahrgenommen werden, etwa Klimawandel, Veränderung der Lebensräume und Artengemeinschaften oder der Bestandssituation von Arten. Diese Veränderungen sind regelmäßig nicht monokausal und werden auch durch externe Faktoren beeinflusst, etwa die Wirtschaftsentwicklung, den technologischen Fortschritt oder Flächenkonkurrenz.

Hinzu kommt, dass sich die Bedürfnisse und Perspektiven von Auftraggebenden, Beteiligten und Betroffenen sowie Auftragnehmenden von Evaluationsprojekten unterscheiden. Gleiches gilt für die verschiedenen Entscheidungsebenen, etwa bezüglich internationalen und nationalen Zielen und Programmen einerseits und lokalen Umsetzungen andererseits.

Oft wird verlangt, nicht nur Leistungen, sondern auch Wirkungen zu evaluieren. Dies ist im Umweltbereich bei langsam ablaufenden Prozessen mit zahlreichen Wechselwirkungen und Einflussfaktoren besonders anspruchsvoll.

Wir betrachten die drei Themenbereiche Naturschutz, Klimaschutz und Landwirtschaft. Drei Impuls-Referaten geben einen Eindruck über Praxis und Ressourcenausstattung. Sie zeigen, wie mit der Komplexität umgegangen wird und wie Ergebnisse zusammengefasst und kommuniziert werden können. In der folgenden Gruppenarbeit soll themenübergreifend diskutiert werden, welche praktischen Schlussfolgerungen sich für die Umweltevaluation ergeben..

Workshop mit drei Inputreferaten von je 5 bis 10 Minuten, Gruppenarbeit und anschliessend moderierte Diskussion

1. Beispiel Naturschutz
Dr. Christelle Nowack; DLR Projektträger, Bonn

Indikatorik bei der Evaluation im Bereich Naturschutz

2. Beispiel Klimaschutz
Dominik Jessing, ifeu-Institut, Heidelberg

Evaluation von Treibhausgasminderungen von der EU-Ebene bis hin zum lokalen Projekt

3. Beispiel Landwirtschaft
Dr. Sebastian Elbe
, SPRINT – wissenschaftliche Politikberatung PartG, Darmstadt
Evaluierung im EU-Mehrebenensystem: Komplexität und Herausforderungen der Evaluierung der Gemeinsamen Agrarpolitik