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Sitzungsübersicht
Sitzung
C6: Evaluation digitaler Lehre an Hochschulen
Zeit:
Freitag, 17.09.2021:
10:30 - 12:00

Leitung der Sitzung: Dr. Johannes Wiesweg, WWU Münster

Zusammenfassung der Sitzung

Übergreifende Problemstellung

Die COVID-19-Pandemie hat zu einem Digitalisierungsschub in der hochschulischen Lehre bzw. zu einem Wechsel zu vorwiegend digitaler Lehre an den Hochschulen geführt. Diese Entwicklung stellt auch die Lehrevaluation vor neue Herausforderungen. Die beiden Vorträge dieser Session adressieren zwei wichtige Themen dieser Entwicklung: Im ersten Beitrag wird der Fokus auf zusätzliche Automatisierungspotentiale für die Lehrevaluation gelegt. Der zweite Beitrag widmet sich der Frage, wie nützliche Lehrevaluation für digitale Lehrveranstaltungen konzipiert sein sollte.

Kurze Zusammenfassung der Einzelbeiträge

Stefan Bauernschmidt (Hochschule Geisenheim University) berichtet in seinem Beitrag „Getting Smart – Über Chancen und Risiken digitalisierter Evaluation an Hochschulen“ von Erfahrungen zur weitergehenden Automatisierung der Lehrevaluation an Hochschulen. Er beschreibt, wie durch die Verbindung der hochschulischen Lernplattform mit der verwendeten Evaluations-Software die Datenerhebung bei den Studierenden automatisiert werden konnte. Darüber hinaus geht er der Frage nach, wie über die bereits automatisierte statistische Auswertung hinaus auch die Auswertung von Freitextfeldern mithilfe von Künstlicher Intelligenz automatisiert werden kann. Im Vortrag werden die damit verbundenen Chancen und Risiken beleuchtet und es wird auf die Bedingungen für die KI-Prozesse sowie auf mögliche Lösungsansätze für komplexe Einzelfälle eingegangen.

Manuela Pötschke (Universität Kassel) geht in ihrem Beitrag „Und, wie kommen Sie voran? - Lehrveranstaltungsevaluation in Zeiten digitaler Lehre“ der Frage nach, wie der Konsequenzlosigkeit von Lehrevaluation bei digitalen Formaten entgegengewirkt werden kann. Herkömmliche Lehrevaluation wird vor allem in großen Vorlesungen, die digital durchgeführt werden, als (vermeidbare) Belastung wahrgenommen. Auf Basis empirischer Ergebnisse von Lehrevaluationen der Universität Kassel wird beschrieben, wie die Lehrevaluation für digitale Formate zur Stärkung der Kommunikationsfunktion neu konzipiert wurde, um formatives Feedback zum Lernprozess der Studierenden und zu den unterstützenden Lehrangeboten zu erhalten.

Schlagwörter: Digitalisierung, Typisierung, Smarte Evaluation, Hochschulen, Lehrveranstaltungsevaluation, AK Hochschulen, Künstliche Intelligenz


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Präsentationen

GETTING SMART – ÜBER CHANCEN UND RISIKEN DIGITALISIERTER EVALUATION AN HOCHSCHULEN

Stefan Bauernschmidt

Hochschule Geisenheim University, Deutschland



Und, wie kommen Sie voran? - Lehrveranstaltungsevaluation in Zeiten digitaler Lehre

Manuela Pötschke

Universität Kassel, Deutschland



 
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