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Sitzungsübersicht
Sitzung
A3: Herausforderungen für Wandel – Hemmnisse für die Professionalisierung und Weiterentwicklung von Evaluation in verschiedenen Feldern
Zeit:
Donnerstag, 16.09.2021:
14:15 - 15:45

Leitung der Sitzung: Patricia Berndt
Leitung der Sitzung: Tülin Engin-Stock, uzbonn - Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Evaluation
Leitung der Sitzung: Thomas Heskia, Leuphana Universität Lüneburg
Leitung der Sitzung: Moritz Maikämper, AK Stadt- und Regionalentwicklung

Gemeinsame Session der AKs Kultur und Kulturpolitik & Stadt- und Regionalentwicklung


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Präsentationen

Herausforderungen für Wandel – Hemmnisse für die Professionalisierung und Weiterentwicklung von Evaluation in verschiedenen Feldern

Patricia Berndt1, Tülin Engin-Stock2,3, Moritz Maikämper1,4, Thomas Heskia2,5

1AK Stadt- und Regionalentwicklung, Deutschland; 2AK Kultur und Kulturpolitik; 3UZ Bonn; 4ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft; 5Leuphana Universität Lüneburg

Anforderungen an und Methoden für die Durchführung von Evaluationen wandeln sich. Einige Anwendungsfelder wie die Entwicklungspolitik, Hochschullehre oder Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik weisent dabei bereits eine hohe Professionalisierung auf. Zugleich gibt es Anwendungsfelder, in denen Evaluation traditionell sowohl gesellschaftlich als auch politisch einen vergleichsweise geringen Stellenwert besitzt. Dazu gehören unter anderem die Stadtentwicklung und Kultur. Für diese Anwendungsfelder bestehen besondere Herausforderungen:

  • Evaluationen werden überwiegend sporadisch und als Nebentätigkeit durchgeführt; es gibt kaum Personen, die sich hauptberuflich mit Evaluationen befassen.
  • Der Vernetzungsgrad in der DeGEval und anderen Fachgesellschaften ist entsprechend gering.
  • Eine personelle und institutionelle Kontinuität in der grundlegenden Befassung mit Evaluation erfolgt allenfalls zufällig oder aus persönlichem Interesse.
  • Es mangelt an Akteuren – Institutionen und Personen –, die projektübergreifend fachbezogene Evaluationsstandards und -methoden (weiter)entwickeln – und entsprechenden Ressourcen. Entsprechend begrenzt sind das evaluatorische Selbstverständnis und auch die Möglichkeiten zum Lernen aus Evaluationen.
  • Evaluationen werden oft von politischen Erwartungshaltungen begleitet, die eine massive Einschränkung der Unabhängigkeit bedeuten können. Methodisch saubere Evaluationen haben dadurch eine geringere Chance auf Beauftragung, Publikation und Berücksichtigung ihrer Ergebnisse.
  • Hinzu kommen schwer erfassbare Wirkungen in einer komplexen Umwelt.

Diese und weitere Herausforderungen, um mit dem Wandel der Evaluation umzugehen, werden in der Session erörtert. Ziel ist die gemeinsame Suche nach Ansätzen, um eine Professionalisierung in Feldern mit gering ausgebauter Evaluationskultur zu befördern. Ausgangspunkt für die Diskussion sind die festgestellten Gemeinsamkeiten.

Geplant ist ein reines feldübergreifendes Austausch- und Diskussionsformat. Vorträge und Referent*innen sind entsprechend nicht vorgesehen. Die Diskussion erfolgt moderiert, je nach Zuspruch von Interessierten zeitweise in Kleingruppen.



 
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