Veranstaltungsprogramm

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Sitzungsübersicht
Sitzung
PROD2
Zeit:
Donnerstag, 19.03.2020:
19:50 - 21:20

Ort: Virtueller Raum 2

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Präsentationen

Aktivitätsanalytische Modellierung und Nachhaltigkeitsbewertung globaler Wertschöpfungsnetzwerke

Thomas Spengler1, Karsten Kieckhäfer2, Christian Thies1

1Technische Universität Braunschweig, Deutschland; 2FernUniversität in Hagen, Deutschland

Die Bewertung der Nachhaltigkeit vieler moderner Produkte ist eine komplexe Aufgabe, die ein tiefes Verständnis der zugrunde liegenden Wertschöpfungsnetzwerke erfordert. Herausforderungen bestehen insbesondere in der Integration ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit sowie der Berücksichtigung räumlicher Heterogenität in Bezug auf Technologie, Umwelt, Märkte und Gesellschaft. In diesem Beitrag wird ein neuartiger aktivitätsanalytischer Modellierungsansatz vorgestellt, um eine räumlich differenzierte Nachhaltigkeitsbewertungen globaler Wertschöpfungsnetzwerken zu ermöglichen. Die Produktions- und Transportaktivitäten im Wertschöpfungsnetzwerk und die Austauschbeziehungen zwischen den Aktivitäten und ihrem natürlichen, wirtschaftlichen und sozialen Umfeld werden durch Aktivitätsvektoren formalisiert. Die Verknüpfung der Aktivitäten und der Austauschbeziehungen mit spezifischen Standorten ermöglicht die Berechnung regionalisierter Nachhaltigkeitsindikatoren. Der Ansatz wird zur Analyse der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen von Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. Der Vergleich alternativer Netzwerkkonfigurationen mithilfe des entwickelten Ansatzes zeigt, dass die Bewertungsergebnisse deutlich voneinander abweichen. Dies gilt insbesondere auch, wenn das Netzwerk auf Basis globaler Durchschnittswerte modelliert wird, was der üblichen Praxis entspricht. Der vorgestellte Modellierungsansatz kann damit einen wichtigen Beitrag leisten, um die Gestaltung nachhaltiger globaler Wertschöpfungsnetzwerke zu unterstützen.



Does holistic thinking reduce the bullwhip effect? Preleminary insights from a correlation study in behavioral operations management

Andreas Größler, Manuel Brauch

Universität Stuttgart, Deutschland

The ability to think holistically has been named a major characteristic of decision-makers in supply chain management to reduce the upstream amplification of orders (i.e. the so-called bullwhip effect). We explore the effect of a holistic thinking style on performance in a simulated supply chain setting. Statistical analyses indicate that a holistic thinking style is significantly correlated with the bullwhip effect; however, on the sub-dimensional level of the construct, only one factor is significant.



Digital Logistics: Relevant Changes to Transaction Cost Positions and Workforce Perception of Autonomy and Control

Matthias Klumpp1, Caroline Ruiner2

1Universität Göttingen; 2Universität Hohenheim

Logistics is currently experiencing fundamental digitalization developments, for example through new business models based on online platforms like Flexport, Uber Freight or Lieferando. Digital development encompasses changes in process and transaction costs as well as for the individual workplaces of employees. The paper examines the effects of these technologically driven changes on the employment relationships of logistics workers with colleagues and their supervisors using the example of two interview case studies in the field of urban food distribution. It becomes obvious that an ambivalent dichotomy between autonomy on the one hand and control on the other hand is reinforced by digitalization, especially in the self-perception of the workforce. Novel concepts such as "gamification" play a just as important role as traditional factors in logistics such as flexibility, speed and customer satisfaction. For a structured consideration and classification of this interrelation in digital business models for transport services, a connection to transaction cost theory as well as a classification are presented allowing to estimate the resulting effects for workers and firms.



 
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